Stellungnahme der apoBank zu den heutigen Presseveröffentlichungen

03.08.2007

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat am 01.08.2007 im Rahmen eines IR-Releases auf die durch die Immobilienkrise in den USA ausgelöste Verunsicherung der Kapitalmärkte und deren Marktteilnehmer öffentlich reagiert.

Wir verweisen hierzu nochmals auf unsere Stellungnahme im Internet (www.apobank.de/ir).

Aufgrund von missverständlichen Presseveröffentlichungen halten wir eine weitere Information über unsere Investments in verbriefte Kreditstrukturen und strukturierte Finanzierungen für angebracht.

Die apoBank investiert grundsätzlich aufgrund ihrer traditionell konservativen Risikopolitik in Wertpapiere von hoher Qualität und guter Bonität. Rd. 96% unserer gesamten Finanzanlagen weisen ein Rating von Single-A oder besser auf. Rd. 4% weisen ein Rating von BBB auf und beziehen sich auf Unternehmen, Finanzinstitute und Staaten. Keine unserer Finanzanlagen befindet sich im Non Investment-Bereich.

Im Subprime-Markt sind wir als Teil eines Fonds investiert, in den wir insgesamt € 75 Mio. angelegt haben. Das Investment beschränkt sich auf AAA-geratete Tranchen, die nicht ausfallgefährdet sind und über Restlaufzeiten von rd. 6 Monaten verfügen. Dementsprechend beträgt der aktuelle Kurs 105%. Nachschusspflichten für diesen Fonds bestehen nicht.

In einer CDO-Transaktion (Rating Aa3) mit einem Gesamtvolumen von € 40 Mio. besteht ein teilweises, indirektes Engagement im Subprime-Markt. Unser sonstiges Engagement in Finanzanlagen des Typs CDO ist ebenfalls von untergeordneter Bedeutung und liegt überwiegend im AAA-Bereich und beschränkt sich im Wesentlichen auf Unternehmen und Banken. Eine Ausfallgefahr ist nicht zu erkennen.

Die Tochter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, AC Capital Partners, Dublin, (Beteiligung 51%), ist in den gleichen Märkten ausschließlich als Asset Manager engagiert. AC Capital Partners, Dublin, hat keine eigenen Bestände in Wertpapieren und strukturierten Finanzierungen. Dementsprechend besteht weder für AC Capital noch für die apoBank die Notwendigkeit, Liquiditätslinien zur Verfügung zu stellen.