apoStrategie
Unsere aktuelle Investmentstrategie
Unser Blick auf die Kapitalmärkte | Ausgabe Mai 2026
CIO-Statement: Selektiv Chancen nutzen
"Die aktuelle Gemengelage an den Kapitalmärkten ist geprägt von politischen Konflikten, hoher Volatilität bei Energiepreisen und einem geldpolitischen Umfeld mit begrenztem Handlungsspielraum. Gleichzeitig zeigen sich Wirtschaft und Finanzmärkte widerstandsfähiger als vielfach befürchtet. Unsere Antwort darauf ist eine balancierte, selektive Positionierung.
An den Aktienmärkten rechtfertigen stabile Unternehmensgewinne und eine bislang tragfähige Konjunktur eine insgesamt neutrale Positionierung. Regionale Unterschiede bleiben jedoch entscheidend: Während die USA ihre Rolle als Stabilitätsanker behaupten, gewichten wir Schwellenländer stärker über, da attraktive Bewertungen und strukturelle Wachstumstreiber überwiegen. Europa und Japan bleiben angesichts ihrer höheren Energieabhängigkeit untergewichtet. Auf der Rentenseite halten wir an einer neutralen Gesamtausrichtung fest, setzen jedoch gezielt Akzente: Unternehmensanleihen sowie Schwellenländer-Staatsanleihen bleiben übergewichtet, finanziert durch ein Untergewicht japanischer Staatsanleihen. Gold behalten wir trotz kurzfristiger Schwankungen als strategische Beimischung bei. In einem Umfeld geopolitischer Fragmentierung bleibt es ein wichtiger Diversifikationsanker.“
An den Aktienmärkten rechtfertigen stabile Unternehmensgewinne und eine bislang tragfähige Konjunktur eine insgesamt neutrale Positionierung. Regionale Unterschiede bleiben jedoch entscheidend: Während die USA ihre Rolle als Stabilitätsanker behaupten, gewichten wir Schwellenländer stärker über, da attraktive Bewertungen und strukturelle Wachstumstreiber überwiegen. Europa und Japan bleiben angesichts ihrer höheren Energieabhängigkeit untergewichtet. Auf der Rentenseite halten wir an einer neutralen Gesamtausrichtung fest, setzen jedoch gezielt Akzente: Unternehmensanleihen sowie Schwellenländer-Staatsanleihen bleiben übergewichtet, finanziert durch ein Untergewicht japanischer Staatsanleihen. Gold behalten wir trotz kurzfristiger Schwankungen als strategische Beimischung bei. In einem Umfeld geopolitischer Fragmentierung bleibt es ein wichtiger Diversifikationsanker.“
Unser Blick auf Konjunktur & Geldpolitik
Das globale Wachstum fällt wegen des Kriegs in Nahost geringer aus als bislang erwartet. Wir erwarten allerdings weder eine Stagflation noch eine Rezession.
Die Wirtschaft in den USA wächst aufgrund des günstigen Mix aus Geld- und Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt bleibt ein Schwachpunkt der US-Konjunktur. Die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in Deutschland ist nach Ausbruch des Kriegs in Nahost bereits wieder verpufft.
Die Inflation im Euroraum zieht in den nächsten Monaten wegen höherer Energiepreise deutlich an. Der Effekt auf die Kerninflation ist allerdings kleiner. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Jedoch sind die Auswirkungen auf die Teuerungsraten geringer als im Euroraum.
Von der US-Notenbank Fed erwarten wir bis Jahresende zwei Leitzinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu gehen wir von zwei Leitzinserhöhungen der EZB um jeweils 0,25 Prozentpunkte im Juni und September aus.
Die Wirtschaft in den USA wächst aufgrund des günstigen Mix aus Geld- und Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt bleibt ein Schwachpunkt der US-Konjunktur. Die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in Deutschland ist nach Ausbruch des Kriegs in Nahost bereits wieder verpufft.
Die Inflation im Euroraum zieht in den nächsten Monaten wegen höherer Energiepreise deutlich an. Der Effekt auf die Kerninflation ist allerdings kleiner. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Jedoch sind die Auswirkungen auf die Teuerungsraten geringer als im Euroraum.
Von der US-Notenbank Fed erwarten wir bis Jahresende zwei Leitzinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu gehen wir von zwei Leitzinserhöhungen der EZB um jeweils 0,25 Prozentpunkte im Juni und September aus.
Unsere Analyse der Entwicklung an den Finanzmärkten
Der Iran‑Konflikt bleibt ungelöst, wird derzeit jedoch durch stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen und positive Unternehmensgewinne ausgeglichen. Eine neutrale Aktienpositionierung ist in der aktuellen Phase die beste Wahl. Regional gewichten wir die Schwellenländer über sowie Europa und Japan in gleichem Umfang unter.
Die Anleihemärkte erholen sich infolge der Waffenruhe. Nach der Mitte April erfolgten Anpassung unserer Positionierung bleiben wir neutral: Übergewicht von Unternehmensanleihen (Investment Grade und High Yield) sowie Schwellenländer-Staatsanleihen, finanziert durch ein Untergewicht japanischer Staatsanleihen.
An den Rohstoffmärkten belasten die steigenden Renditen den Goldpreis, langfristig sehen wir aber weiterhin deutliches Anstiegspotenzial. Der Ölpreis verbleibt aufgrund der anhaltenden Sperrung der Straße von Hormus auf erhöhtem Niveau.
Der US-Dollar hat seine anfänglichen Gewinne nach Kriegsausbruch fast wieder eingebüßt. Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate sprechen viele Faktoren für eine Fortsetzung des Abwertungstrends des Greenback gegenüber dem Euro.
Die Anleihemärkte erholen sich infolge der Waffenruhe. Nach der Mitte April erfolgten Anpassung unserer Positionierung bleiben wir neutral: Übergewicht von Unternehmensanleihen (Investment Grade und High Yield) sowie Schwellenländer-Staatsanleihen, finanziert durch ein Untergewicht japanischer Staatsanleihen.
An den Rohstoffmärkten belasten die steigenden Renditen den Goldpreis, langfristig sehen wir aber weiterhin deutliches Anstiegspotenzial. Der Ölpreis verbleibt aufgrund der anhaltenden Sperrung der Straße von Hormus auf erhöhtem Niveau.
Der US-Dollar hat seine anfänglichen Gewinne nach Kriegsausbruch fast wieder eingebüßt. Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate sprechen viele Faktoren für eine Fortsetzung des Abwertungstrends des Greenback gegenüber dem Euro.
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Diese Publikation ist ausschließlich für Kundinnen und Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) mit Wohnsitz und Aufenthaltsort in Deutschland bestimmt und dient allein zu Informationszwecken. Sie richtet sich insbesondere nicht an Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort in Großbritannien, den USA oder Kanada, auch wenn es sich um Kundinnen und Kunden der apoBank handelt.
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Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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