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Unsere aktuelle Investmentstrategie

apoStrategie

Unser Blick auf die Kapitalmärkte | Ausgabe Februar 2026

CIO-Statement: Chancen nutzen, Risiken steuern

Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank
„Die Marktentwicklung der vergangenen Monate bestätigt unseren konstruktiven Blick: Aktien bleiben der bevorzugte Baustein in der Vermögensallokation. Während wir entwickelten Märkten ein neutrales Gewicht zuweisen, erhöhen wir gezielt unsere Position in Schwellenländern, wo günstige Bewertungen und höhere Wachstumspotenziale attraktive Chancen eröffnen.

Im Rentensegment agieren wir weiterhin umsichtig. Die Phase steigender Renditen insbesondere in Japan und die erwartete Verzögerung weiterer Zinsschritte der Fed haben uns veranlasst, US‑Staatsanleihen zu reduzieren. Gleichzeitig halten wir an unserer Übergewichtung in Schwellenländer‑Anleihen fest – unterstützt durch stabile makroökonomische Trends und attraktive laufende Erträge.

Bei Gold realisieren wir selektiv Gewinne, bleiben jedoch langfristig positiv gestimmt. Die anhaltend hohe Nachfrage, besonders von Zentralbanken, und das geopolitische Umfeld rechtfertigen eine strategische Beimischung. Unser Portfolio bleibt somit robust aufgestellt: chancenorientiert in Aktien, differenziert im Rentenbereich und mit einem stabilisierenden Goldanteil.“

Unser Blick auf Konjunktur & Geldpolitik

Aus der globalen Wachstumsdynamik und dem weiteren Verlauf der Inflation ergeben sich günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte. 

Das Wachstum in den USA erfährt wegen eines förderlichen Mix aus Geld- und Fiskalpolitik sowie nachlassender Zolleffekte eine deutliche Beschleunigung. Auch in Deutschland fällt das Wachstum erstmals wieder höher aus, weil das historische Schuldenpaket des Bundes eine Sonderkonjunktur ermöglicht.

Die Inflation im Euroraum liegt praktisch auf der Zielmarke von zwei Prozent. Trumps Strafzölle aus dem Vorjahr halten die US-Inflation auch in diesem Jahr hoch, jedoch bleiben Zweitrundeneffekte aus.

Von der US-Notenbank Fed erwarten wir bis Herbst zwei Leitzinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu hat die EZB bereits das Ende ihres Leitzinssenkungszyklus erreicht.

Unsere Analyse der Entwicklung an den Finanzmärkten

Die Aktienmärkte entwickelten sich weiter positiv. Fördernde Geldpolitik und ein stabiles Wirtschaftswachstum sprechen insbesondere in den Schwellenländern für steigende Kurse. Wir erhöhen die Aktienquote und bauen unser Schwellenländergewicht gegenüber der Benchmark aus.

An den Anleihemärkten sehen wir die Gefahr von Renditeanstiegen in den USA und reduzieren US-Treasuries. Bei Schwellenländeranleihen erwarten wir weiter Chancen und halten an deren Übergewicht fest. 

An den Rohstoffmärkten profitieren wir von dem Anstieg des Goldpreises und realisieren teilweise aufgelaufene Gewinne. Wir erwarten nach der aktuellen Korrektur ein weiterhin positives Umfeld für Gold.

Die Politik von Präsident Trump lastet schwer auf dem US-Dollar. Wir erwarten eine fortgesetzte Aufwertung des Euro, auch wenn die hohe Dynamik der US-Konjunktur für den Greenback spricht.

Unser Ausblick

Mit dieser Ent­wicklung rechnen wir bei den wichtig­sten Kenn­zahlen:
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Unsere Anlagestrategie

So gewichten wir der­zeit bei der Geld­anlage:
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Detaillierter Blick

Aktuelle prozentuale Auf­teilungen inner­halb eines aus­ge­wogenen Port­folios:
 
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* Eine positive taktische Ein­schätzung (+ oder ++) führt zu einem höheren Ge­wicht der Anlage­klasse als in der Bench­mark. Eine negative taktische Ein­schätzung (- oder - -) zieht eine geringere Ge­wichtung der Anlage­klasse als in der Bench­mark nach sich.
Die Aktienmärkte verzeichneten zum Jahresstart überwiegend Kursgewinne, insbesondere in den Schwellenländern. Vor diesem Hintergrund behalten wir das neutrale Gewicht amerikanischer, europäischer und japanischer Aktien bei. Bei Aktien aus den Schwellen-ländern sehen wir weiterhin attraktive Bewertungen und Wachstumsaussichten und erhöhen die Übergewichtung in dieser Region. Insgesamt liegt unsere Aktienquote damit weiterhin über der Benchmark.

Im Rentenbereich sind wir moderat untergewichtet. Wir reduzieren US-Staatsanleihen auf neutral, da sich Zinssenkungen der US-Notenbank hinauszögern werden. In EM-Staatsanleihen bleiben wir übergewichtet, Hochzins- und Unternehmensanleihen stufen wir weiterhin neutral ein.

Wir realisieren Gewinne, indem wir die Goldposition leicht reduzieren. Wegen der strukturell hohen Nachfrage von Investoren und Zentralbanken sehen wir langfristig jedoch weiteres Kurspotenzial.

Download der Gesamtausgabe

Die aktuelle Ausgabe der apoStrategie - Unser Blick auf die Kapital­märkte können Sie hier als PDF down­loaden. Bitte beachten Sie dazu die unten­stehenden Hin­weise.
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