apoStrategie
Unsere aktuelle Investmentstrategie
Unser Blick auf die Kapitalmärkte | Ausgabe April 2026
CIO-Statement: Defensiver Kurs in unruhigen Märkten
„Geopolitische Spannungen erhöhen weltweit die Nervosität und belasten die Aktienmärkte. Europa steht besonders unter Druck, weshalb wir das Untergewicht weiter ausbauen. Auch in den USA und Japan senken wir die Aktienquote. Ein moderates Übergewicht halten wir nur in Schwellenländern, jedoch reduziert. Insgesamt bleiben wir defensiver positioniert. Hintergrund ist die länger anhaltende faktische Sperrung der Strasse von Hormus und der damit einhergehende höhere Ölpreis. Sollte sich der Ölpreis durch die Wiederaufnahme der vollen Lieferkapazität beruhigen, würden wir wieder auf das Wachstumsbild zurückkehren.
Steigende Renditen infolge höherer Inflationserwartungen stützen unsere vorsichtige Positionierung im Rentenbereich. Japanische Staatsanleihen bleiben untergewichtet, das Übergewicht in Schwellenländeranleihen reduzieren wir wegen den wachsenden Risiken. Gold bleibt ein zentraler Baustein unserer defensiven Ausrichtung mit strukturell attraktiven Perspek-tiven. Insgesamt fokussieren wir uns auf Robustheit und Risikosteuerung, bis der Markt wieder verlässlichere Signale liefert.“
Steigende Renditen infolge höherer Inflationserwartungen stützen unsere vorsichtige Positionierung im Rentenbereich. Japanische Staatsanleihen bleiben untergewichtet, das Übergewicht in Schwellenländeranleihen reduzieren wir wegen den wachsenden Risiken. Gold bleibt ein zentraler Baustein unserer defensiven Ausrichtung mit strukturell attraktiven Perspek-tiven. Insgesamt fokussieren wir uns auf Robustheit und Risikosteuerung, bis der Markt wieder verlässlichere Signale liefert.“
Unser Blick auf Konjunktur & Geldpolitik
Das globale Wachstum fällt wegen des Kriegs in Nahost geringer aus als bislang erwartet. Es drohen allerdings weder eine Stagflation noch eine Rezession.
Das Wachstum in den USA fällt wegen eines günstigen Mix aus Geld- und Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr aus. Der Arbeitsmarkt bleibt ein Schwachpunkt der US-Konjunktur. Die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in Deutschland verpufft nach Ausbruch des Kriegs in Nahost bereits wieder.
Die Inflation im Euroraum zieht in den nächsten Monaten wegen höherer Energiepreise deutlich an. Der Effekt auf die Kerninflation ist allerdings deutlich kleiner. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Jedoch sind die Auswirkungen auf die Teuerungsraten geringer als im Euroraum.
Von der US-Notenbank Fed erwarten wir bis Jahresende zwei Leitzinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu gehen wir von zwei Leitzinserhöhungen der EZB um jeweils 0,25 Prozentpunkte im April und Juni aus.
Das Wachstum in den USA fällt wegen eines günstigen Mix aus Geld- und Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr aus. Der Arbeitsmarkt bleibt ein Schwachpunkt der US-Konjunktur. Die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in Deutschland verpufft nach Ausbruch des Kriegs in Nahost bereits wieder.
Die Inflation im Euroraum zieht in den nächsten Monaten wegen höherer Energiepreise deutlich an. Der Effekt auf die Kerninflation ist allerdings deutlich kleiner. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Jedoch sind die Auswirkungen auf die Teuerungsraten geringer als im Euroraum.
Von der US-Notenbank Fed erwarten wir bis Jahresende zwei Leitzinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu gehen wir von zwei Leitzinserhöhungen der EZB um jeweils 0,25 Prozentpunkte im April und Juni aus.
Unsere Analyse der Entwicklung an den Finanzmärkten
Die fundamentale Lage bleibt für die Aktienmärkte grundsätzlich positiv, doch der Iran-Konflikt belastet und eine weitere Eskalation erscheint uns wahrscheinlich. Infolge dessen gewichten wir Aktien unter und reduzieren insbesondere europäische Titel. Nur in den Schwellenländern behalten wir ein geringes Übergewicht bei.
Die Anleihemärkte leiden unter den steigenden Inflationserwartungen. Wir bleiben in Japan untergewichtet und reduzieren das Übergewicht in den Schwellenländern.
An den Rohstoffmärkten belasten die steigenden Renditen den Goldpreis, langfristig sehen wir aber weiterhin deutliches Anstiegspotenzial. Der Ölpreis zeigt sich aufgrund des Iran-Konfliktes volatil und steigt deutlich an.
Der US-Dollar profitiert von dem Krieg wegen seiner Eigenschaft als sicherer Hafen. Auf mittlere bis lange Frist sprechen die fundamentalen Faktoren jedoch gegen den Greenback. Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate erwarten wir eine Abwertung des US-Dollar.
Die Anleihemärkte leiden unter den steigenden Inflationserwartungen. Wir bleiben in Japan untergewichtet und reduzieren das Übergewicht in den Schwellenländern.
An den Rohstoffmärkten belasten die steigenden Renditen den Goldpreis, langfristig sehen wir aber weiterhin deutliches Anstiegspotenzial. Der Ölpreis zeigt sich aufgrund des Iran-Konfliktes volatil und steigt deutlich an.
Der US-Dollar profitiert von dem Krieg wegen seiner Eigenschaft als sicherer Hafen. Auf mittlere bis lange Frist sprechen die fundamentalen Faktoren jedoch gegen den Greenback. Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate erwarten wir eine Abwertung des US-Dollar.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Diese Publikation ist ausschließlich für Kundinnen und Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) mit Wohnsitz und Aufenthaltsort in Deutschland bestimmt und dient allein zu Informationszwecken. Sie richtet sich insbesondere nicht an Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort in Großbritannien, den USA oder Kanada, auch wenn es sich um Kundinnen und Kunden der apoBank handelt.
Darstellung von Wertentwicklungen
Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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