apoStrategie
Unsere aktuelle Investmentstrategie
Unser Blick auf die Kapitalmärkte | Ausgabe September 2026
CIO-Statement: Wachstum schlägt Unsicherheit
„Die Unternehmensgewinne entwickeln sich robuster als erwartet. Weder höhere Energiepreise noch geopolitische Spannungen oder anhaltende Inflationssorgen konnten die positive Ertragsentwicklung vieler Unternehmen nachhaltig beeinträchtigen.
Deshalb bleiben wir für Aktien positiv gestimmt und halten an unserer Übergewichtung fest. Insbesondere stimmt uns positiv, dass der Markt an Breite gewinnt und auch zyklische Sektoren in den Fokus gekommen sind. Besonders attraktiv erscheinen uns die Marktsegmenter, die vor allem in den USA und den Schwellenländern von Investitionen in Infrastruktur und künstliche Intelligenz profitieren.
Bei Anleihen verändert das höhere Renditeniveau das Anlageumfeld spürbar. Laufende Erträge sind wieder ein bedeutender Renditebaustein. Gleichzeitig sorgen hohe Haushaltsdefizite und steigende Staatsschulden für zunehmende Risiken bei langlaufenden Staatsanleihen. Deshalb bevorzugen wir Unternehmensanleihen, europäische Staatsanleihen mit kürzeren Laufzeiten sowie Schwellenländeranleihen. Gold behält als stabilisierende Beimischung seinen Platz im Portfolio.“
Deshalb bleiben wir für Aktien positiv gestimmt und halten an unserer Übergewichtung fest. Insbesondere stimmt uns positiv, dass der Markt an Breite gewinnt und auch zyklische Sektoren in den Fokus gekommen sind. Besonders attraktiv erscheinen uns die Marktsegmenter, die vor allem in den USA und den Schwellenländern von Investitionen in Infrastruktur und künstliche Intelligenz profitieren.
Bei Anleihen verändert das höhere Renditeniveau das Anlageumfeld spürbar. Laufende Erträge sind wieder ein bedeutender Renditebaustein. Gleichzeitig sorgen hohe Haushaltsdefizite und steigende Staatsschulden für zunehmende Risiken bei langlaufenden Staatsanleihen. Deshalb bevorzugen wir Unternehmensanleihen, europäische Staatsanleihen mit kürzeren Laufzeiten sowie Schwellenländeranleihen. Gold behält als stabilisierende Beimischung seinen Platz im Portfolio.“
Unser Blick auf Konjunktur & Geldpolitik
- Das Wachstum der Weltwirtschaft erweist sich als äußerst widerstandsfähig. Die kapitalmarktrelevanten Volkswirtschaften können sich gegen den Öl-Schock infolge des Iran-Kriegs behaupten. Es drohen weder eine Stagflation noch eine Rezession.
- Die Wirtschaft in den USA wächst aufgrund der expansiven Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr. Der KI-Investitionsboom setzt sich fort. In China schwächelt die Binnenwirtschaft, während der Export boomt. In Deutschland gelingt der Wirtschaft nach mehrjährigem Nullwachstum erstmals wieder nennenswertes Wachstum, das jedoch nur durch das Schuldenpaket möglich wurde.
- Die Inflation im Euroraum bleibt in den nächsten Monaten wegen gestiegener Energiepreise deutlich erhöht. Der Effekt auf die Kerninflation ist geringer. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Nennenswerte Zweitrundeneffekte zeichnen sich nicht ab.
- Von der US-Notenbank Fed erwarten bis Jahresende unveränderte Leitzinsen. Die EZB wird unserer Einschätzung nach den Leitzins im September ein letztes Mal anheben. Am Markt wird bis Ende 2027 eine zu starke zinspolitische Reaktion der beiden Zentralbanken erwartet.
Unsere Analyse der Entwicklung an den Finanzmärkten
- Die gut verlaufene Berichtssaison stützt die Aktienmärkte trotz des weiter schwelenden Iran-Konflikts. Vor diesem Hintergrund behalten wir das Übergewicht in Aktien bei und setzen regional weiterhin auf eine Übergewichtung der Schwellenländer, Japan und der USA, während wir Europa untergewichten.
- Die Renditen am langen Ende der Zinskurven stehen angesichts zunehmender fiskalischer Sorgen unter Aufwärtsdruck. An unserer Positionierung halten wir fest: Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und europäische Staatsanleihen am kurzen Ende bleiben attraktiv. US-Treasuries verbleiben in der Neutralität, während japanische Staatsanleihen deutlich untergewichtet sind.
- An den Rohstoffmärkten erholt sich der Goldpreis. Langfristig sehen wir weiteres Anstiegspotenzial. Der Ölpreis verbleibt wegen des andauernden Iran-Konflikts auf erhöhtem Niveau.
- Die Sorgen vor einem Vertrauensverlust in den US-Dollar haben nachgelassen. Politische Risiken in Europa lasten auf dem Euro. Wir erwarten eine seitwärts gerichtete Wechselkursentwicklung um die Marke von 1,15 US-Dollar je Euro.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Diese Publikation ist ausschließlich für Kundinnen und Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) mit Wohnsitz und Aufenthaltsort in Deutschland bestimmt und dient allein zu Informationszwecken. Sie richtet sich insbesondere nicht an Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort in Großbritannien, den USA oder Kanada, auch wenn es sich um Kundinnen und Kunden der apoBank handelt.
Darstellung von Wertentwicklungen
Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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