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Unsere aktuelle Investmentstrategie

apoStrategie

Unser Blick auf die Kapitalmärkte | Ausgabe August 2026

CIO-Statement: Kurs auf Wachstum trotz Gegenwind

Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank
„Die geopolitischen Risiken und steigende Energiepreise sorgen für Volatilität, ändern aber nichts an unserem konstruktiven Kapitalmarktausblick. Die Weltwirtschaft bleibt widerstandsfähig, die Unternehmensgewinne entwickeln sich robust und der KI-Investitionsboom stützt das Wachstum.

Deshalb halten wir an unserem Übergewicht in Aktien fest. Regional bevorzugen wir weiterhin die Schwellenländer, Japan und die USA. Europa bleibt aufgrund der schwächeren Gewinnentwicklung untergewichtet. An den Rentenmärkten setzen wir auf Selektivität. Attraktiv bleiben Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen sowie europäische Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten. Gold steht kurzfristig unter dem Einfluss höherer Renditen, bleibt für uns jedoch ein wichtiger strategischer Diversifikator. Die Nachfrage der Zentralbanken und anhaltende geopolitische Unsicherheiten sprechen langfristig für weiteres Kurspotenzial. Fundamentaldaten schlagen Schlagzeilen. Daher bleiben wir offensiv positioniert, mit einem klaren Schwerpunkt auf Aktien und ausgewählten Rentensegmenten.

Unser Blick auf Konjunktur & Geldpolitik

  • Das Wachstum der Weltwirtschaft erfährt durch den Iran-Krieg einen Dämpfer. Die kapitalmarktrelevanten Volkswirtschaften können sich jedoch gegen den Ölschock behaupten. Es drohen weder eine Stagflation noch eine Rezession.
  • Die Wirtschaft in den USA wächst aufgrund der expansiven Fiskalpolitik sowie geringerer Zolleffekte ähnlich wie im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt hat sich wieder stabilisiert. Der KI-Investitionsboom setzt sich fort. In China schwächelt die Binnenwirtschaft, während der Export boomt. In Deutschland gelingt der Wirtschaft nach mehrjährigem Nullwachstum erstmals wieder nennenswertes Wachstum.
  • Die Inflation im Euroraum bleibt in den nächsten Monaten wegen gestiegener Energiepreise deutlich erhöht. Der Effekt auf die Kerninflation ist geringer. In den USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Nennenswerte Zweitrundeneffekte zeichnen sich nicht ab.
  • Von der US-Notenbank Fed erwarten wir keine Leitzinserhöhung. Die EZB wird unserer Einschätzung nach den Leitzins im September ein letztes Mal anheben. Am Markt wird eine zu starke zinspolitische Reaktion der Zentralbanken gepreist.

Unser Ausblick

Mit dieser Ent­wicklung rechnen wir bei den wichtig­sten Kenn­zahlen:
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Unsere Anlagestrategie

So gewichten wir der­zeit bei der Geld­anlage:
 
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Detaillierter Blick

Aktuelle prozentuale Auf­teilungen inner­halb eines aus­ge­wogenen Port­folios:
 
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* Eine positive taktische Ein­schätzung (+ oder ++) führt zu einem höheren Ge­wicht der Anlage­klasse als in der Bench­mark. Eine negative taktische Ein­schätzung (- oder - -) zieht eine geringere Ge­wichtung der Anlage­klasse als in der Bench­mark nach sich.
Wir gewichten Aktien wegen des konjunkturellen Umfelds und der positiven Gewinnentwicklung der Unternehmen weiterhin über. Die regionale Ausrichtung bleibt dabei ebenfalls erhalten. Das höchste Übergewicht behalten wir bei den Schwellenländern bei, es folgen Japan und die USA. Europa gewichten wir wegen der schwächeren Gewinndynamik weiterhin unter.

Im Rentenbereich halten wir an unserer Übergewichtung fest. Das deutliche Untergewicht in japanischen Staatsanleihen steht Übergewichtungen in High-Yield-Anleihen, in Investment-Grade-Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und europäischen Staatsanleihen am kurzen Ende gegenüber. US-Staatsanleihen verbleiben neutral.

Wegen der strukturell hohen Nachfrage von Investoren und Zentralbanken sehen wir langfristig weiteres Kurspotenzial und halten an der Goldposition fest.

Download der Gesamtausgabe

Die aktuelle Ausgabe der apoStrategie - Unser Blick auf die Kapital­märkte können Sie hier als PDF down­loaden. Bitte beachten Sie dazu die unten­stehenden Hin­weise.
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Adressat
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