Weil Bildung Zukunft ist

Die apoBank-Stiftung engagiert sich in Sambia.

Mwandakwisano Community School, Sambia


Schulbau

Mit Hilfe der apoBank-Stiftung wurde im Dorf Mwandakwisano in der Region Mfuwe eine viel zu kleine Schule saniert und erweitert. Dies war dringend nötig, da bis zum Jahr 2017 nur die Hälfte der Kinder der Gemeinde unterrichtet werden konnte.

Dringend Hilfe für kommunale Schule in Mwandakwisano benötigt

In der Region gibt es - gerade für ungelernte Kräfte - nicht genug Arbeitsplätze. Schulbildung ist daher die Voraussetzung für eine gute Qualifikation und somit Arbeitstelle. Doch aufgrund von Armut und starkem Bevölkerungswachstum reicht das Angebot nicht aus: Die in staatlichen oder privaten Schulen erhobenen Gebühren können oft nicht bezahlt werden. Nur der Besuch von Dorfschulen ist kostenfrei - dementsprechend vernachlässigt sind die Schulen, wenn vorhanden. In vielen Fällen fehlt diesen von der Dorfbevölkerung errichteten 'Community Schools' Grundlegendes, wie beispielsweise Strom, Wasser oder Mobiliar.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Berufsausbildung und Früherziehung sowie die Organisation 'Luangwa Project' haben den Bedarf in der Region Mfuwe ermittelt. Das Ergebnis: Die Dorfschule in Mwandakwisano war viel zu klein. Es fehlten drei weitere Klassenräume. Außerdem wurden eine Toilettenanlage und ein Haus für Lehrer benötigt - die fehlende Unterkunft war ein Grund mehr dafür, dass Schulen in entlegenen Gegenden wie Mwandakwisano keine Lehrer bekommen haben.

apoBank Mitarbeiter vor Ort

Im Frühsommer 2015, nach dem Ende einer langen Regenzeit, begann das 10-köpfige Team unter der Aufsicht von Dave Hopson als Ansprechpartner von 'Project Luangwa' und seines Bauleiters Michael Mwanza mit den Bauarbeiten. Die klimatischen Bedingungen, unter denen das neue Gebäude entstanden ist, waren eine große Herausforderung: Da die Bauarbeiter nicht im Schatten arbeiten konnten, wurden die körperlich anstrengenden Arbeiten bereits im August und September erledigt.

Direkte Unterstützung vor Ort haben acht Mitarbeiter der apoBank geleistet und mehrere Wochen bis Monate in Sambia verbracht. Sie haben für die apoBank-Stiftung die Fortschritte beim Bau des neuen Schulgebäudes begleitet - und selbst mit angepackt: "Die Leistung der Bauarbeiter ist enorm - ohne größere maschinelle Unterstützung sind die Bauarbeiter ganz auf ihre Teamarbeit, körperliche Kraft und Erfahrungswerte angewiesen." so die Kollegen Roßner und Nickl aus München bzw. Nürnberg. Auch beim Bau des ersten Spielplatzes in der weiten Umgebung konnten unsere Kollegen auf die Erfahrungen und die Unterstützung des Teams zurückgreifen.

Die offizielle Eröffnung

Am 1. November 2016 fand die offizielle Eröffnung der Schule statt, begleitet von einer zeremoniellen Feier und einer Ansprache von District Comissioner Caroline Mwanza. Der damalige Vorstandsvorsitzende der apoBank, Herbert Pfennig, war vor Ort und wurde stellvertretend für die apoBank-Stiftung geehrt. Gelobt wurde insbesondere der persönliche Einsatz der Helfer vor Ort, die mit hohem Enthusiasmus ein bleibendes Vermächtnis für die Kinder geschaffen haben.

Die Grundlagen sicherstellen

Ein wichtiger Meilenstein, um den Kindern der Region den Start in ihre schulische und berufliche Laufbahn zu erleichtern ist gelegt: Der Schulbau ist abgeschlossen, die ersten Schuljahre erfolgreich absolviert. Sowohl dringend benötigte Schulmaterialien als auch die Gehälter der Lehrer für die nächsten Jahre sind durch die apoBank-Stiftung gesichert. Zudem stellt die Stiftung die Essensversorgung der 345 Schulkinder unter Einbezug der Community (Eltern-Kommitee) sicher. Denn vor allem in den Regenmonaten (November bis März) sind Nahrungsmittel knapp, die Lebensmittelpreise steigen und in den Familien fallen oft Mahlzeiten aus.

Das Engagement in Bildern

schulgebaude mwandakwisana community school
Das Schulgebäude ist fertig. Der Unterricht kann beginnen.
projekt sambia massnahmen schulmaterial
Die SchülerInnen und LehrerInnen freuen sich über neue Schulmaterialien.
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