Karriereplaner für Apotheker


Apotheker werden


So geht es nach dem Pharmaziestudium weiter

Der Beruf Apotheker bietet vielseitige Möglichkeiten. Welche bieten sich zum Berufseinstieg? Wie kann man sich weiterentwickeln? Was muss muss man für eine erfolgreiche Apothekengründung wissen? Der Karriereplaner liefert Ihnen alle wichtigen Antworten zu den möglichen Karrierewegen als Apotheker.

Studium und Berufspraxis

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Nach dem Studium der Pharmazie beginnen junge Pharmazeuten mit einer praktischen Ausbildung - dem praktischen Jahr (PJ). Mit Abschluss dieses Jahres erhalten sie die Approbation und können die Tätigkeit als Apotheker aufnehmen. Oft führt der Weg über eine Anstellung in einer öffentlichen Apotheke. Dort könn sie zum Filialleiter aufsteigen. Es besteht aber ebenfalls die Möglichkeit, seine Laufbahn in einer Krankenhausapotheke oder bei einem Pharmazieunternehmen zu beginnen.

Karriere in der öffentlichen Apotheke

Apotheker in öffentlicher Apotheke

Das Eintrittsalter von angestellten Apothekern in einer öffentlichen Apotheke liegt in der Regel zwischen 25 und 29 Jahren. Sie verfügen über ein abgeschlossenes Pharmaziestudium und die Approbation als Apotheker. Sie sind für die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln zuständig. Ihr Arbeitsalltag ist geprägt von der Beratung von Patienten zur Anwendung, Aufbewahrung, zu Neben- und Wechselwirkungen und der Herstellung von Arzneimitteln.

Verwaltungsaufgaben werden abhängig von dem individuellen Aufgabengebiet und der Position des angestellten Apothekers durchgeführt. Er übernimmt verschiedene Dienste, wie Nacht- und Notdienste. Angestellte Apotheker profitieren von einer guten Work-Live-Balance, da sie geregelte Arbeitszeiten, bezahlten Urlaub und die Möglichkeit zur Teilzeit-Arbeit haben. Darüber hinaus pflegen sie intensiven Patientenkontakt.

Die Chance auf eine Anstellung ist in der Regel unproblematisch und bei einem Anstellungsverhältnis werden sowohl befristete als auch unbefristete Arbeitsverträge abgeschlossen.

Vorteile hat der angestellte Apotheker durch die Möglichkeit der Elternzeit, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und der freien Wahl des Wohnsitzes.

Filialleiter in einer öffentlichen Apotheke

Das Eintrittsalter von angestellten Apothekern als Filialleiter in einer öffentlichen Apotheke liegt in der Regel zwischen 25 und 29 Jahren. Sie verfügen über ein abgeschlossenes Pharmaziestudium, die Approbation als Apotheker und mehrjähriger Berufserfahrung. Sie sind für die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln zuständig. Ihr Arbeitsalltag ist neben den allgemeinen Tätigkeiten eines Apothekers davon geprägt, dass sie Mitarbeiter führen und betriebswirtschaftliche Angelegenheit bearbeiten, wie die Verwaltung der Personaldaten, die warenwirtschaftliche Verwaltung und die betriebswirtschaftliche Auswertung.

Die Work-Life-Balance ist gerade in ländlichen Gebieten schwierig, wo Personalmangel herrscht. Die Chance auf eine Stelle ist davon abhängig, in welcher Region sich ein angestellter Filialleiter bewirbt. Der Arbeitsvertrag wird in der Regel unbefristet geschlossen.

Vorteile hat der angestellte Filialleiter durch die Möglichkeit der Elternzeit, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und der freien Wahl des Wohnsitzes.

Karriere in der Krankenhausapotheke

Apotheker im Krankenhaus

Das Eintrittsalter von angestellten Apothekern im Krankenhaus liegt durchschnittlich bei ca. 30 Jahren. Sie verfügen über die Approbation und die Weiterbildung in Klinischer Pharmazie. Sie sind für die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln zuständig und übernehmen die Beratung, die Herstellung von Arzneimitteln, die Arzneimittelanamnese bei Aufnahme und nehmen an der Visite teil. Darüber hinaus sind sie zuständig für die Arzneimittelsicherheit im Krankenhaus und übernehmen den Einkauf, Prüfung, Lagerung und die Abgabe von Arzneimitteln.

Sie übernehmen zwar Nacht- und Notdienste, profitieren aber dennoch von einer guten Work-Life-Balance. Sie haben geregelte Arbeitszeiten, bezahlten Urlaub und die Möglichkeit zur Teilzeit-Arbeit. Der Patientenkontakt ist je nach Haus intensiv, da angestellte Apotheker in Krankenhäusern in die Therapie von Patienten einbezogen werden.

Die Chance auf eine Stelle ist nicht gut, da nur rund 3,5 Prozent der Apotheker in Krankenhausapotheken beschäftigt werden. Vorteile ergeben sich durch die Möglichkeit der Elternzeit, der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und dem freien Wohnort- und Praxiswechsel.

Apotheke gründen


Von aktuellen Analysen und Trends, über den Gründer CheckUp, bis hin zur Apothekenbörse. Die apoBank hält viele hilfreiche Tipps, Infos und Tools zur erfolgreichen Apothekengründung für Sie bereit.

Außerhalb der Apotheke


Außerhalb der Apotheke bieten sich für Pharmazeuten viele unterschiedliche Karrierewege:

Zum Beispiel in...

  • der pharmazeutischen Industrie
  • Behörden und Körperschaften
  • Universitäten


In unserem Factsheet finden Sie alle Tätigkeitsfelder im Überblick.

Zusatzqualifikation und Weiterbildung


Alle wichtigen Informationen rund um die Zusatzqualifikation "MBA Health Care Management" und die Weiterbildung zum Fachapotheker finden Sie hier.

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