Was die Finanzmärkte diese Woche beschäftigt
Unser Wochenblick
Die Themen der Woche | 24. bis 28. November 2025
Zinssenkungshoffnungen und Friedensgespräche treiben globale Märkte
Die Märkte zeigten sich in dieser Woche robust. Die Hoffnung auf eine bevorstehende Zinssenkung der US-Notenbank gewann an Fahrt und sorgte für positive Stimmung. Gleichzeitig nährte der vorgeschlagene Friedensplan im Russland-Ukraine-Krieg die Zuversicht auf geopolitische Entspannung. Diese Faktoren haben den internationalen Aktienmärkten spürbaren Rückenwind verliehen. Auch der Rentenmarkt profitierte dank neuer Impulse aus Großbritannien.
Aktienmärkte im Aufwind
Die internationalen Aktienmärkte erholten sich von dem Einbruch der letzten Woche. Hauptgrund war die Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Zentralbank Fed im Dezember. Die jüngsten Zweifel an einem Zinsstopp wurden ausgeräumt, da sich Fed-Vertreter skeptisch über den Zustand des Arbeitsmarkts geäußert hatten und sich offen für eine Zinssenkung zeigten. Das geringer als erwartet ausgefallene Konsumentenvertrauen in den USA unterstützte ebenfalls die Zinssenkungserwartungen. In Deutschland fiel der ifo-Geschäftsklimaindex geringer als antizipiert aus, wirkte jedoch nur begrenzt negativ auf den Aktienmarkt.
Zusätzlich zur Zinssenkungshoffnung erhielten die europäischen Börsen Rückenwind von der geopolitischen Bühne. Die USA vermitteln erneut im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Ein Friedensplan mit 28 Punkten wurde von den USA präsentiert, der von Kiew und Europa wegen der starken Berücksichtigung russischer Interessen kritisiert wurde. Unter anderem gab es Vorwürfe, dass das Dokument selbst von Russland verfasst worden sei. Die Verhandlungsgespräche zwischen den USA und der Ukraine liefen in Abu Dhabi dennoch weiter und sollen laut US-Außenminister Marco Rubio positiv verlaufen sein. Sämtliche Börsen in Europa legten zu. Asiatische Märkte nahmen die Vorgaben aus dem Westen auf und schlossen diese Woche ebenfalls im Plus.
Zusätzlich zur Zinssenkungshoffnung erhielten die europäischen Börsen Rückenwind von der geopolitischen Bühne. Die USA vermitteln erneut im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Ein Friedensplan mit 28 Punkten wurde von den USA präsentiert, der von Kiew und Europa wegen der starken Berücksichtigung russischer Interessen kritisiert wurde. Unter anderem gab es Vorwürfe, dass das Dokument selbst von Russland verfasst worden sei. Die Verhandlungsgespräche zwischen den USA und der Ukraine liefen in Abu Dhabi dennoch weiter und sollen laut US-Außenminister Marco Rubio positiv verlaufen sein. Sämtliche Börsen in Europa legten zu. Asiatische Märkte nahmen die Vorgaben aus dem Westen auf und schlossen diese Woche ebenfalls im Plus.
Viel Bewegung am europäischen Rentenmarkt
Die verkürzte Handelswoche in den USA aufgrund des Feiertags Thanksgiving am Donnerstag lenkte den Fokus der internationalen Investoren stärker auf Europa. Mit Erleichterung nahmen sie die Vorstellung des Haushaltsplans für die kommenden Jahre in Großbritannien auf. Britische Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten wurden vermehrt nachgefragt und die Renditen gaben dadurch um etwa 9 Basispunkte nach. In Kontinentaleuropa und den USA folgten die Staatsanleihen den Zinssenkungshoffnungen und dem britischen Trend, so dass die Renditen ebenfalls fielen.
US-Dollar unter Druck
Am Devisenmarkt sorgte die Zinssenkungsfantasie für eine Abwertung des US-Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen wie dem Euro und dem britischen Pfund. Der Dollar-Index handelte somit erneut unterhalb der Marke von 100. Auf dem Rohstoffmarkt belastete der Friedensplan den Ölpreis, gleichzeitig wirkten die Erwartungen der Zinssenkung und der schwächere Dollar positiv auf den Preis. Am Ende setzte sich der zweite Effekt durch, so dass der Ölpreis leicht anstieg. Gold profitierte ebenfalls von der Dollar-Schwäche und den Zinssenkungsfantasien.
Schlusskurse wesentlicher Anlageklassen
Fed-Äußerungen treiben Zinssenkungserwartungen
Die Reden von US-Notenbankern waren diese Woche ein Wendepunkt für die Stimmung der Anleger hinsichtlich einer möglichen Zinssenkung der Fed. Der Präsident der New York Fed, John Williams, erklärte in seiner Rede am Freitag letzter Woche, er sehe weiteren Anpassungsbedarf beim Leitzins in naher Zukunft. Als eine der führenden Stimmen im Offenmarktausschuss besitzt er großen Einfluss auf die Märkte.
Die Zinssenkungserwartung wurde durch die Äußerungen von Fed-Governor Chris Waller und der Präsidentin der San Francisco Fed, Mary Daly, weiter befeuert. Beide betonten, dass der Arbeitsmarkt weiterhin abkühlt, und kündigten an, bei der nächsten Sitzung für eine Zinssenkung zu stimmen. Die Äußerungen erhöhten die implizite Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt nach unten bei der nächsten Fed-Sitzung am 10. Dezember auf etwa 70 %. Zum Vergleich: Letzte Woche lag sie bei rund 40 %.
Die Zinssenkungserwartung wurde durch die Äußerungen von Fed-Governor Chris Waller und der Präsidentin der San Francisco Fed, Mary Daly, weiter befeuert. Beide betonten, dass der Arbeitsmarkt weiterhin abkühlt, und kündigten an, bei der nächsten Sitzung für eine Zinssenkung zu stimmen. Die Äußerungen erhöhten die implizite Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt nach unten bei der nächsten Fed-Sitzung am 10. Dezember auf etwa 70 %. Zum Vergleich: Letzte Woche lag sie bei rund 40 %.
Was nächste Woche wichtig wird
Frühindikatoren geben den Takt vor
Einkaufsmanagerindizes (PMIs) werden nächste Woche für eine Reihe von Volkswirtschaften wie Deutschland, die USA und den Euroraum veröffentlicht. Die Daten beziehen sich auf den Monat November. Die PMIs gelten als Frühindikatoren, da sie zu den ersten verfügbaren makroökonomischen Daten über die wirtschaftliche Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungssektor eines Landes gehören. Sie werden durch Umfragen unter Einkaufsmanagern erhoben, die unterschiedliche Aspekte der Geschäftslage ihres Unternehmens bewerten, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Vorproduktbestände. Es gibt in den USA zwei Einrichtungen, die solche Umfragen durchführen: das Privatunternehmen S&P und das Wirtschaftsinstitut ISM. Die Ergebnisse unterscheiden sich wegen unterschiedlicher Erhebungsmethoden, laufen aber häufig in die gleiche Richtung.
Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA schrumpfte im Oktober den achten Monat in Folge, da der Auftragsbestand niedrig blieb und sich die Lieferzeiten aufgrund der Zölle auf importierte Waren verlängerten. Auch der PMI von S&P zeigte eine geringere Produktionsdynamik aus denselben Gründen. Im Gegensatz dazu wuchs der Dienstleistungssektor weiter, obwohl sich erste Anzeichen einer Schwäche bei der Beschäftigung zeigten. Auch in Europa deutet der Fertigungssektor auf eine konjunkturelle Eintrübung hin, da das Produktionswachstum erneut nachließ und das Wachstum der Neuaufträge sich abschwächte. Für den Dienstleistungssektor wird jedoch erwartet, dass die Geschäftstätigkeit weiter zunimmt.
Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA schrumpfte im Oktober den achten Monat in Folge, da der Auftragsbestand niedrig blieb und sich die Lieferzeiten aufgrund der Zölle auf importierte Waren verlängerten. Auch der PMI von S&P zeigte eine geringere Produktionsdynamik aus denselben Gründen. Im Gegensatz dazu wuchs der Dienstleistungssektor weiter, obwohl sich erste Anzeichen einer Schwäche bei der Beschäftigung zeigten. Auch in Europa deutet der Fertigungssektor auf eine konjunkturelle Eintrübung hin, da das Produktionswachstum erneut nachließ und das Wachstum der Neuaufträge sich abschwächte. Für den Dienstleistungssektor wird jedoch erwartet, dass die Geschäftstätigkeit weiter zunimmt.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Darstellung von Wertentwicklungen
Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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