Was die Finanzmärkte diese Woche beschäftigt
Unser Wochenblick
Die Themen der Woche | 13. Juli bis 17. Juli 2026
Ölpreise belasten Börsen
Die Kapitalmärkte standen in der Berichtswoche im Spannungsfeld zwischen geopolitischen Risiken und wichtigen Konjunkturdaten. Im Mittelpunkt standen die erneute Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sowie die daraus resultierenden Sorgen um die globale Energieversorgung. Gleichzeitig fielen die US-Inflationsdaten günstiger als erwartet aus und nährten Hoffnungen auf eine weniger restriktive Geldpolitik. Während europäische Aktienmärkte vergleichsweise widerstandsfähig blieben, gerieten insbesondere die amerikanischen Technologiewerte unter Druck. An den Rohstoffmärkten sorgte der kräftige Anstieg des Ölpreises für erhöhte Aufmerksamkeit.
Ölpreisanstieg bremst Risikobereitschaft
In der vergangenen Woche wurden die internationalen Aktienmärkte zunächst durch die erneute Zuspitzung des Nahostkonflikts belastet. Die Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und Iran sowie neue Risiken für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ließen die Sorgen über mögliche Störungen der globalen Energieversorgung deutlich steigen. In der Folge rückten die Risiken eines erneuten Inflationsanstiegs und einer Belastung des Weltwirtschaftswachstums in den Vordergrund.
Vor allem die US-Börsen reagierten empfindlich auf die gestiegene Unsicherheit. Der breite amerikanische Markt tendierte schwächer, während insbesondere technologieorientierte Werte unter Gewinnmitnahmen litten. Im weiteren Wochenverlauf sorgten jedoch die veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten für Entlastung. Die Inflation fiel niedriger aus als erwartet, wodurch die Befürchtungen einer erneuten geldpolitischen Straffung nachließen. Dies stabilisierte die Stimmung an den Finanzmärkten und begrenzte die zwischenzeitlichen Kursverluste.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich im Vergleich robuster. Unterstützung kam von der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank ihren moderaten geldpolitischen Kurs zunächst beibehalten dürfte. Gleichzeitig überwog die Einschätzung, dass die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen der geopolitischen Spannungen kurzfristig beherrschbar bleiben könnten.
Insgesamt dominierten in der Berichtswoche die Themen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik, wobei die freundlichen Inflationsdaten aus den USA den Märkten erst gegen Ende des Betrachtungszeitraums etwas Rückenwind verliehen.
Vor allem die US-Börsen reagierten empfindlich auf die gestiegene Unsicherheit. Der breite amerikanische Markt tendierte schwächer, während insbesondere technologieorientierte Werte unter Gewinnmitnahmen litten. Im weiteren Wochenverlauf sorgten jedoch die veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten für Entlastung. Die Inflation fiel niedriger aus als erwartet, wodurch die Befürchtungen einer erneuten geldpolitischen Straffung nachließen. Dies stabilisierte die Stimmung an den Finanzmärkten und begrenzte die zwischenzeitlichen Kursverluste.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich im Vergleich robuster. Unterstützung kam von der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank ihren moderaten geldpolitischen Kurs zunächst beibehalten dürfte. Gleichzeitig überwog die Einschätzung, dass die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen der geopolitischen Spannungen kurzfristig beherrschbar bleiben könnten.
Insgesamt dominierten in der Berichtswoche die Themen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik, wobei die freundlichen Inflationsdaten aus den USA den Märkten erst gegen Ende des Betrachtungszeitraums etwas Rückenwind verliehen.
Anleihemärkte zwischen Inflation und Konjunktur
An den Staatsanleihemärkten zeigte sich ein differenziertes Bild. In Deutschland stiegen die Renditen spürbar an. Ausschlaggebend waren vor allem die Sorgen über die inflationären Folgen höherer Energiepreise. Der kräftige Anstieg des Ölpreises verstärkte die Befürchtung, dass der Rückgang des Preisauftriebs langsamer verlaufen könnte als bislang erwartet.
In den USA blieben die Renditen dagegen weitgehend unverändert. Dort wirkten zwei gegenläufige Kräfte auf die Märkte. Einerseits führten die geopolitischen Spannungen und der Ölpreisanstieg zu Inflationssorgen. Andererseits deuteten die veröffentlichten Verbraucherpreisdaten auf eine Abschwächung des Preisdrucks hin und stützten die Erwartung, dass die amerikanische Notenbank auf Zinserhöhungen verzichten könnte.
In den USA blieben die Renditen dagegen weitgehend unverändert. Dort wirkten zwei gegenläufige Kräfte auf die Märkte. Einerseits führten die geopolitischen Spannungen und der Ölpreisanstieg zu Inflationssorgen. Andererseits deuteten die veröffentlichten Verbraucherpreisdaten auf eine Abschwächung des Preisdrucks hin und stützten die Erwartung, dass die amerikanische Notenbank auf Zinserhöhungen verzichten könnte.
Rohstoffmärkte im Zeichen der Geopolitik
Die Rohstoffmärkte standen klar im Zeichen der Nahostkrise. Der Ölpreis verzeichnete einen kräftigen Anstieg, nachdem neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Sorgen über mögliche Angebotsausfälle in der Straße von Hormus verstärkt hatten. Da ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels diese Route passiert, reagierten die Märkte besonders sensibel auf die jüngsten Entwicklungen.
Der Goldpreis entwickelte sich schwächer. Die günstiger als erwarteten US-Inflationsdaten reduzierten die Nachfrage nach klassischen Sicherheitsanlagen und führten zu Verkäufen. Der US-Dollar zeigte sich gegenüber wichtigen Währungen überwiegend stabil, konnte von der erhöhten Unsicherheit jedoch nur begrenzt profitieren. Insgesamt standen die Rohstoffmärkte damit stärker unter dem Einfluss geopolitischer Risiken als die Devisenmärkte.
Der Goldpreis entwickelte sich schwächer. Die günstiger als erwarteten US-Inflationsdaten reduzierten die Nachfrage nach klassischen Sicherheitsanlagen und führten zu Verkäufen. Der US-Dollar zeigte sich gegenüber wichtigen Währungen überwiegend stabil, konnte von der erhöhten Unsicherheit jedoch nur begrenzt profitieren. Insgesamt standen die Rohstoffmärkte damit stärker unter dem Einfluss geopolitischer Risiken als die Devisenmärkte.
Schlusskurse wesentlicher Anlageklassen
Robuste Unternehmenszahlen und sinkender Inflationsdruck
Die Finanzmärkte wurden in dieser Woche vor allem von drei Themen beeinflusst: Inflation, Geldpolitik und geopolitische Risiken. Die US-Inflationsdaten fielen etwas niedriger als erwartet aus und stärkten die Hoffnung, dass die Fed vorerst auf weitere Zinserhöhungen verzichten könnte. Gleichzeitig bleibt die Inflation über dem Zielwert der Notenbank, weshalb die Märkte weiterhin mit einer restriktiven Geldpolitik rechnen.
Für Unsicherheit sorgten die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Die Risiken für den Ölmarkt hielten die Energiepreise erhöht und weckten Sorgen vor einem erneuten Inflationsanstieg. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte durch einen insgesamt soliden Start in die Berichtssaison.
Insgesamt überwog damit die Hoffnung auf nachlassenden Inflationsdruck und robuste Unternehmensgewinne, auch wenn geopolitische Risiken und die Unsicherheit über den weiteren Zinskurs bestehen blieben.
Für Unsicherheit sorgten die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Die Risiken für den Ölmarkt hielten die Energiepreise erhöht und weckten Sorgen vor einem erneuten Inflationsanstieg. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte durch einen insgesamt soliden Start in die Berichtssaison.
Insgesamt überwog damit die Hoffnung auf nachlassenden Inflationsdruck und robuste Unternehmensgewinne, auch wenn geopolitische Risiken und die Unsicherheit über den weiteren Zinskurs bestehen blieben.
Was nächste Woche wichtig wird: EZB-Sitzung rückt in den Fokus der Anleger
In der kommenden Woche dürfte die Geldpolitik im Mittelpunkt des Marktgeschehens stehen. Das wichtigste Ereignis ist die EZB-Sitzung am Donnerstag. Nach der jüngsten Zinserhöhung im Juni erwarten wir im Rahmen unserer Hausmeinung und auch die Finanzmärkte derzeit überwiegend, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen zunächst unverändert lässt und die Wirkung der bisherigen Straffung abwartet.
Besondere Aufmerksamkeit wird daher weniger der eigentlichen Zinsentscheidung als vielmehr den Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde gelten. Hintergrund ist der schwierige Zielkonflikt der Notenbank: Einerseits ist die Inflation durch höhere Energiepreise infolge des Nahostkonflikts wieder gestiegen. Andererseits belastet das schwache Wirtschaftswachstum im Euroraum zunehmend Unternehmen und Verbraucher. Die EZB muss daher abwägen, ob der Inflationsdruck weitere Zinsschritte erforderlich macht oder ob die Konjunkturrisiken stärker in den Vordergrund rücken.
Daneben richtet sich der Blick auf die Stimmung in der europäischen und amerikanischen Wirtschaft. Vorläufige Einkaufsmanagerindizes (PMI) für den Euroraum, Deutschland und die USA werden Hinweise liefern, inwieweit sich die wirtschaftliche Dynamik im Sommer stabilisiert.
Besondere Aufmerksamkeit wird daher weniger der eigentlichen Zinsentscheidung als vielmehr den Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde gelten. Hintergrund ist der schwierige Zielkonflikt der Notenbank: Einerseits ist die Inflation durch höhere Energiepreise infolge des Nahostkonflikts wieder gestiegen. Andererseits belastet das schwache Wirtschaftswachstum im Euroraum zunehmend Unternehmen und Verbraucher. Die EZB muss daher abwägen, ob der Inflationsdruck weitere Zinsschritte erforderlich macht oder ob die Konjunkturrisiken stärker in den Vordergrund rücken.
Daneben richtet sich der Blick auf die Stimmung in der europäischen und amerikanischen Wirtschaft. Vorläufige Einkaufsmanagerindizes (PMI) für den Euroraum, Deutschland und die USA werden Hinweise liefern, inwieweit sich die wirtschaftliche Dynamik im Sommer stabilisiert.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Darstellung von Wertentwicklungen
Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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