Was die Finanzmärkte diese Woche beschäftigt
Unser Wochenblick
Die Themen der Woche | 2. bis 6. März 2026
Märkte im Schatten des Iran-Kriegs
Die Finanzmärkte standen in dieser Woche ganz im Zeichen des eskalierenden Iran-Konflikts und der Sorge um die Energieversorgung. In Europa setzten deutliche Kursrückgänge ein, während die US‑Börsen zeitweise robuster wirkten. Signale über mögliche Sicherungsmaßnahmen im Persischen Golf sorgten zwischendurch für Entspannung. Doch neue Meldungen über Störungen zentraler Transportwege ließen den Ölpreis wieder steigen und die Nervosität zurückkehren. Der US‑Dollar gewann an Halt, Gold schwankte und die Anleihemärkte reagierten mit weiter steigenden Renditen.
Sorgen um die Energieversorgung belasten die Märkte
Die Aktienmärkte standen in der gesamten Woche unter dem Eindruck des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. In Europa setzte früh ein geordneter Abverkauf ein, nachdem die Aussicht auf eine längere militärische Auseinandersetzung die Erwartungen an die künftige Energieversorgung eintrübte und sich Sorgen vor geringerer wirtschaftlicher Dynamik ausbreiteten. Die Reaktion war begleitet von deutlich steigender Unsicherheit, da Investoren mögliche Auswirkungen auf Handel, Öltransporte und Gasströme einpreisten.
In den USA zeigten sich die Märkte stabiler, da die USA deutlich geringer von Energieimporten abhängig ist als Europa. Dennoch griff die Nervosität bald auch dort um sich, weil die fortgesetzte Bewegung bei Öl die Furcht vor hartnäckigerer Inflation verstärkte und Hoffnungen auf geldpolitische Lockerungen gedämpft wurden. Die Volatilität nahm zu, und die breiten Indizes gerieten unter Druck.
Am Mittwoch folgte eine temporäre Entspannung, nachdem Meldungen über mögliche Militäreskorten und die Absicherung von Transportversicherungen kursierten. Auch die Aussicht auf Gespräche zwischen den USA und dem Iran sorgte für eine vorsichtige Erholung, die vor allem in den USA durch Nachfrage nach Technologiewerten getragen wurde. Europa profitierte ebenfalls, wenngleich das Umfeld fragil blieb.
Zum Ende der Woche kippte das Bild erneut, als weitere Berichte über Störungen der Transportwege und wieder anziehende Ölpreise bekannt wurden. Damit gerieten die Märkte abermals unter Druck, besonders die konjunkturabhängigen Bereiche. Insgesamt zeigte sich: Europa reagierte ausgeprägter, während die USA robuster blieben.
In den USA zeigten sich die Märkte stabiler, da die USA deutlich geringer von Energieimporten abhängig ist als Europa. Dennoch griff die Nervosität bald auch dort um sich, weil die fortgesetzte Bewegung bei Öl die Furcht vor hartnäckigerer Inflation verstärkte und Hoffnungen auf geldpolitische Lockerungen gedämpft wurden. Die Volatilität nahm zu, und die breiten Indizes gerieten unter Druck.
Am Mittwoch folgte eine temporäre Entspannung, nachdem Meldungen über mögliche Militäreskorten und die Absicherung von Transportversicherungen kursierten. Auch die Aussicht auf Gespräche zwischen den USA und dem Iran sorgte für eine vorsichtige Erholung, die vor allem in den USA durch Nachfrage nach Technologiewerten getragen wurde. Europa profitierte ebenfalls, wenngleich das Umfeld fragil blieb.
Zum Ende der Woche kippte das Bild erneut, als weitere Berichte über Störungen der Transportwege und wieder anziehende Ölpreise bekannt wurden. Damit gerieten die Märkte abermals unter Druck, besonders die konjunkturabhängigen Bereiche. Insgesamt zeigte sich: Europa reagierte ausgeprägter, während die USA robuster blieben.
Inflationserwartungen dominieren
Während die Aktien schwankten, zogen die Renditen in den Kernmärkten an. Marktteilnehmer rechneten angesichts der Ölverteuerung mit hartnäckigerem Preisdruck und setzten Zinssenkungsfantasien zurück. In den USA stiegen die langfristigen Renditen schrittweise, parallel zu einer festen Konjunkturkomponente bei den Dienstleistungen. In Europa verhinderten Stagflationssorgen eine klassische Flucht in Staatsanleihen; auch hier überwog die Furcht vor hartnäckiger Inflation. Zum Wochenausklang verstärkte die erneute Ölbewegung den Druck auf die Kurse, die Renditen kletterten ein weiteres Mal.
Öl bestimmt die Agenda
Öl stand im Zentrum: Risiken um die Straße von Hormus und die Aussicht auf längere Lieferstörungen trieben die Preise, zwischenzeitliche Entspannungen hielten nur kurz an. Sicherungsmaßnahmen und Gerüchte über Verhandlungen sorgten für eine Atempause, doch neue Eskalationsmeldungen ließen die Notierungen wieder anziehen. Gold profitierte nur zeitweise und gab seine Gewinne im Zuge höherer Renditen und eines festeren US-Dollar ab. Der Dollar behauptete seine Rolle als Sicherer Hafen und legte phasenweise zu.
Schlusskurse wesentlicher Anlageklassen
Iran-Konflikt bestimmt die Handelswoche
Die Handelswoche begann am Montag turbulent, nachdem die US‑israelische Koalition am Samstagmorgen mit massiven Luftschlägen gegen den Iran begonnen hatte. Erklärtes Ziel der Operation ist die Zerstörung des iranischen Atom- und Raketenprogramms, wobei teilweise auch von einem möglichen Regimewechsel die Rede war. Im Rahmen der Angriffswelle wurden ranghohe Führungskräfte des Mullah-Regimes ausgeschaltet. Der Iran wiederum antwortete mit Angriffen auf Militärbasen sowie weitere Ziele in der Golfregion und in Israel. Nach Drohnenangriffen des Iran auf drei Tanker in der Straße von Hormus kam es zu einer weitgehenden Einstellung des Öltransports aus der Region. Das ist für die Wirtschaft deshalb problematisch, weil rund 20 % des weltweiten Öls diese Meerenge passieren.
In der Folge stieg der Ölpreis zu Wochenbeginn kräftig an, beruhigte sich allerdings zur Wochenmitte wieder, nachdem Gerüchte aufkamen, der Iran sei verhandlungsbereit – was jedoch von offizieller Seite dementiert wurde. Dämpfend wirkten auch die Äußerungen Trumps am Dienstag. Zum einen sagte er, dass die US‑Marine Tanker durch die Meerenge eskortieren werde. Zum anderen habe er eine staatliche Finanzierungsgesellschaft angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den Seehandel in dieser Region anzubieten.
Eine Abstimmung im US‑Senat zur Beendigung des Krieges erreichte keine Mehrheit. Zunächst ist davon auszugehen, dass sich der Krieg fortsetzen wird.
In der Folge stieg der Ölpreis zu Wochenbeginn kräftig an, beruhigte sich allerdings zur Wochenmitte wieder, nachdem Gerüchte aufkamen, der Iran sei verhandlungsbereit – was jedoch von offizieller Seite dementiert wurde. Dämpfend wirkten auch die Äußerungen Trumps am Dienstag. Zum einen sagte er, dass die US‑Marine Tanker durch die Meerenge eskortieren werde. Zum anderen habe er eine staatliche Finanzierungsgesellschaft angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den Seehandel in dieser Region anzubieten.
Eine Abstimmung im US‑Senat zur Beendigung des Krieges erreichte keine Mehrheit. Zunächst ist davon auszugehen, dass sich der Krieg fortsetzen wird.
Was nächste Woche wichtig wird
Entwicklung im Iran und US-Konjunkturdaten
Auch in der kommenden Woche stehen die Entwicklungen im Mittleren Osten im Fokus der Anleger, insbesondere die Frage nach dem Öltransport durch die Straße von Hormus. Die Märkte werden etwaige Äußerungen aus den USA, Israel und dem Iran sehr genau verfolgen.
Neben diesem geopolitischen Großereignis stehen in der nächsten Woche wichtige Makrodaten aus den Vereinigten Staaten an, die für den breiten Kapitalmarkt von Interesse sind. Den Auftakt macht am Mittwoch die Verbraucherpreisinflation für Februar, die die Inflationsdynamik widerspiegelt und damit auch für die US-Notenbank Fed von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus werden am Freitag das US-BIP für das dritte Quartal sowie der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben veröffentlicht.
Neben diesem geopolitischen Großereignis stehen in der nächsten Woche wichtige Makrodaten aus den Vereinigten Staaten an, die für den breiten Kapitalmarkt von Interesse sind. Den Auftakt macht am Mittwoch die Verbraucherpreisinflation für Februar, die die Inflationsdynamik widerspiegelt und damit auch für die US-Notenbank Fed von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus werden am Freitag das US-BIP für das dritte Quartal sowie der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben veröffentlicht.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Diese Publikation ist ausschließlich für Kundinnen und Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) mit Wohnsitz und Aufenthaltsort in Deutschland bestimmt und dient allein zu Informationszwecken. Sie richtet sich insbesondere nicht an Personen mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort in Großbritannien, den USA oder Kanada, auch wenn es sich um Kundinnen und Kunden der apoBank handelt.
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Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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