Was die Finanzmärkte diese Woche beschäftigt
Unser Wochenblick
Die Themen der Woche | 16. bis 20. März 2026
Öl dominiert die Woche
Die Woche war von Ölpreissprüngen geprägt, die die Richtung an den Aktien‑, Anleihe‑ und Devisenmärkten vorgaben. Zu Wochenbeginn stabilisierte ein Rückgang bei Brent die Stimmung, doch bald darauf belasteten neue Eskalationssignale aus dem Nahen Osten. In den USA dämpften Aussagen des Fed‑Vorsitzenden zusätzlich die Kauflaune. Europa reagierte sensibler auf die Energiepreise und die dadurch verstärkten Inflationssorgen. Am Ende gab es klare Unterschiede: USA robuster, Europa schwach.
USA stabil, Europa anfällig
Zu Wochenbeginn hellte sich die Stimmung auf, weil nach einem zwischenzeitlichen Sprung die Ölpreise im Tagesverlauf nachgaben und so an der Wall Street eine technische Erholung ermöglichten. In Europa griff derselbe Mechanismus, denn der Rücklauf bei Brent hob die Risikobereitschaft und stützte die Leitindizes. Schon am nächsten Tag bröckelten diese Zugewinne wieder, denn die Ölmärkte drehten nach oben und vor der anstehenden Notenbanksitzung überwog Zurückhaltung. Zur Wochenmitte verschärfte sich der Ton deutlich: Jerome Powell betonte, dass anziehende Energiepreise den Preisdruck erhöhen und die Konjunktur dämpfen könnten. In der Folge rutschten die US Indizes spürbar ab.
In Europa dämpfte zeitgleich ein neuerlicher Anstieg der Ölpreise die Kauflaune, Berichte über Angriffe auf Energieinfrastruktur nährten die Unsicherheit. Am Donnerstag folgte in den USA ein gemischtes Bild, weil politische Signale zu möglichen dämpfenden Maßnahmen die Ölpreise intraday von ihrem Hoch abrücken ließen. In Europa überwog hingegen Schwäche: die fortgesetzte Eskalation im Nahen Osten und neue Inflationssorgen belasteten besonders, während sich energiebezogene Sektoren relativ behaupteten. Im Wochenfazit präsentierten sich die US-Aktien robuster, die europäischen Märkte zeigten einen klaren Rückgang.
In Europa dämpfte zeitgleich ein neuerlicher Anstieg der Ölpreise die Kauflaune, Berichte über Angriffe auf Energieinfrastruktur nährten die Unsicherheit. Am Donnerstag folgte in den USA ein gemischtes Bild, weil politische Signale zu möglichen dämpfenden Maßnahmen die Ölpreise intraday von ihrem Hoch abrücken ließen. In Europa überwog hingegen Schwäche: die fortgesetzte Eskalation im Nahen Osten und neue Inflationssorgen belasteten besonders, während sich energiebezogene Sektoren relativ behaupteten. Im Wochenfazit präsentierten sich die US-Aktien robuster, die europäischen Märkte zeigten einen klaren Rückgang.
Renditen schwanken mit sinkender Tendenz
Am Rentenmarkt wechselten sich Phasen erhöhter Risikoprämien mit kurzen Sicherheitszuflüssen ab. Zu Wochenbeginn entspannten fallende Ölpreise kurzzeitig die Lage, während steigende Energiepreise an den Folgetagen die Inflationserwartungen wieder befeuerten. Nach dem Zinsentscheid bekräftigte die US-Notenbank ihren abwartenden Kurs, und Powell verwies auf die Unsicherheit der Energiepreisschübe. In Europa verschärften sich am Donnerstag die Inflationssorgen durch die Meldungen aus Nahost, was zwischenzeitlich die Renditen trieb. Über den gesamten Zeitraum betrachtet ergab sich dennoch ein leicht sinkendes Renditeniveau in den Kernmärkten.
Energiepreisrisiken und Geldpolitik geben den Takt an
Die Ölpreise standen in der gesamten Woche unter dem Eindruck geopolitischer Risiken, da wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur und Sorgen um die Straße von Hormus die Furcht vor Versorgungsengpässen verstärkten. Die Marktteilnehmer reagierten sensibel auf politische Signale, die den Angebotsdruck mildern sollten, doch die Grundtendenz blieb von einem angespannten Umfeld geprägt.
Der Goldpreis zeigte trotz der unsicheren Lage keine nachhaltige Schutzfunktion, da die großen Zentralbanken ihren geldpolitischen Kurs bestätigten und sich in ihren Einschätzungen betont vorsichtig äußerten. Aussagen des Fed-Vorsitzenden, wonach höhere Energiepreise die Inflation treiben könnten und Zinssenkungen ohne klare Fortschritte kaum in Betracht kämen, führten dazu, dass Gold durch die veränderten Zinserwartungen an Attraktivität verlor.
Der US-Dollar profitierte phasenweise von der Suche nach sicherer Anlagequalität. Gegen Ende stabilisierte sich der Euro, nachdem politische und geldpolitische Signale aus mehreren Regionen eingepreist waren.
Der Goldpreis zeigte trotz der unsicheren Lage keine nachhaltige Schutzfunktion, da die großen Zentralbanken ihren geldpolitischen Kurs bestätigten und sich in ihren Einschätzungen betont vorsichtig äußerten. Aussagen des Fed-Vorsitzenden, wonach höhere Energiepreise die Inflation treiben könnten und Zinssenkungen ohne klare Fortschritte kaum in Betracht kämen, führten dazu, dass Gold durch die veränderten Zinserwartungen an Attraktivität verlor.
Der US-Dollar profitierte phasenweise von der Suche nach sicherer Anlagequalität. Gegen Ende stabilisierte sich der Euro, nachdem politische und geldpolitische Signale aus mehreren Regionen eingepreist waren.
Schlusskurse wesentlicher Anlageklassen
Iran-Krieg und Zentralbanken bestimmen die Handelswoche
Die Handelswoche stand klar im Zeichen der Eskalation im Nahen Osten. Zu Wochenbeginn gab der Ölpreis kurzzeitig nach, nachdem Teheran zwei unter indischer Flagge fahrenden Tankern eine sichere Passage durch die Straße von Hormus gewährt haben soll – mit Spekulationen, dass ähnliche Zusagen auch chinesischen Reedereien gemacht werden. Parallel dazu rief US‑Präsident Trump seine Verbündeten zur militärischen Sicherung der Meerenge auf, was in Europa auf deutliche Ablehnung stieß. Zudem bestätigte Teheran im Wochenverlauf den Tod seines Geheimdienstministers Chatib nach einem israelischen Luftangriff.
Eine kurze Entlastung brachte die Meldung über ein Pipeline‑Abkommen zwischen dem Irak und der Türkei, doch Berichte über israelische Angriffe auf iranische Gasanlagen sowie iranische Attacken auf den weltweit größten LNG‑Komplex in Katar ließen die Energiepreise erneut stark steigen und belasteten die Märkte.
Neben den geopolitischen Risiken prägten globale Zentralbanksitzungen das Bild. Die Fed, die EZB, die Bank of England und die Bank of Japan beließen ihre Leitzinsen wie von uns erwartet unverändert, warnten aber zugleich vor möglichen inflationären Effekten infolge der jüngsten Ölpreisschocks.
Eine kurze Entlastung brachte die Meldung über ein Pipeline‑Abkommen zwischen dem Irak und der Türkei, doch Berichte über israelische Angriffe auf iranische Gasanlagen sowie iranische Attacken auf den weltweit größten LNG‑Komplex in Katar ließen die Energiepreise erneut stark steigen und belasteten die Märkte.
Neben den geopolitischen Risiken prägten globale Zentralbanksitzungen das Bild. Die Fed, die EZB, die Bank of England und die Bank of Japan beließen ihre Leitzinsen wie von uns erwartet unverändert, warnten aber zugleich vor möglichen inflationären Effekten infolge der jüngsten Ölpreisschocks.
Was nächste Woche wichtig wird
Iran-Krieg, Stimmungsbarometer und Inflationserwartungen
Auch in der kommenden Woche wird der Nahe Osten das Marktgeschehen dominieren. Entscheidend bleibt die Frage, ob der Öltransport durch die Straße von Hormus eingeschränkt bleibt. Entsprechend werden Investoren Signale aller Kriegsparteien genau verfolgen.
Für Deutschland rücken der ifo‑Geschäftsklimaindex für März und das GfK‑Konsumklima für April in den Fokus. Beide Indikatoren zeigen, ob sich die Konfliktlage im Nahen Osten bereits auf Konjunktur und Verbraucherstimmung auswirkt. In den USA geben die von der University of Michigan erhobenen Inflationserwartungen Hinweise darauf, wie Verbraucher die Teuerungsrate in den nächsten zwölf Monaten und auf Fünfjahressicht einschätzen. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise sind diese Daten zentral, um mögliche Inflationsrisiken und die Reaktionsrichtung der Notenbanken einzuschätzen.
Für Deutschland rücken der ifo‑Geschäftsklimaindex für März und das GfK‑Konsumklima für April in den Fokus. Beide Indikatoren zeigen, ob sich die Konfliktlage im Nahen Osten bereits auf Konjunktur und Verbraucherstimmung auswirkt. In den USA geben die von der University of Michigan erhobenen Inflationserwartungen Hinweise darauf, wie Verbraucher die Teuerungsrate in den nächsten zwölf Monaten und auf Fünfjahressicht einschätzen. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise sind diese Daten zentral, um mögliche Inflationsrisiken und die Reaktionsrichtung der Notenbanken einzuschätzen.
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Diese Publikation ist eine Kundeninformation im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Sie stellt keine individuelle Wertpapier-, Vermögens- oder Anlageberatung oder ein Vertragsangebot dar und ist nicht als Empfehlung zu einer bestimmten Geldanlage zu verstehen.
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Darstellung von Wertentwicklungen
Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Die Wertentwicklung kann durch Währungsschwankungen beeinflusst werden, wenn die Basiswährung des Wertpapiers/ Indexes von EURO abweicht.
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Die apoBank wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main sowie die Europäische Zentralbank (EZB), Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main. Diese Publikation beruht auf von der apoBank nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt die unverbindliche Auffassung der apoBank über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wider. Des Weiteren übernimmt die apoBank keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/ oder Verwendung dieser Informationen verursacht werden und/ oder mit der Verwendung dieser Informationen in Zusammenhang stehen. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt.
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