Existenzgründertrends

Aus den jährlichen Analysen der apoBank

Existenzgründungen in Zahlen

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Apothekengründung 2019
Der Vergleich von drei aufeinander folgenden Jahre zeigt sich: Der ideele Wert bestimmt den Trend zu steigenden oder auch fallenden Gesamtinvestitionen. Er ist der prägende Faktor bei der PReisfindung, wenn es um Apothekenübernahmen geht. Der materielle Wert hat sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert.
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Hausärzte: Gründungen 2017
Das Investitionsvolumen bei einer hausärztlichen Einzelpraxisübernahme ist im Süden und Westen mit 150.000 Euro bzw. 153.000 Euro höher als im Norden und im Osten. Der durchschnittlich höchste Übernahmepreis ist im Westen zu entrichten.
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Zahnärzte 2018
Der Trend zu steigenden Praxisinvestitionen hält seit Jahren an: 2018 wurde mit 522.000 Euro erstmals im Schnitt über eine halbe Million Euro in die Praxisgründung investiert.

Übernahmen von Apotheken 2019


Große Unterschiede zwischen symbolischem Euro und Spitzenpreis

Interessante Kaufpreisentwicklung 2019: Die Kaufpreise von Apotheken variieren nach wie vor sehr, doch im Schnitt sind sie 2019 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 367.000 Euro gesunkenn. Existenzgründer können hiervon profitieren, denn damit sinken auch die Gesamtinvestitionen.

Nachdem die Gesamtinvestitionen jahrelang tendenziell gestiegen sind, waren sie 2019 deutlich rückläufig und lagen im Schnitt bei 516.000 Euro (2018: 598.000 Euro).

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Existenzgründung Zahnärzte 2018


Der Anteil der Frauen an den zahnärztlichen Existenzgründungen steigt

Was die Art der Niederlassung betrifft, so ist bei den Zahnärzten die Einzelpraxis weiterhin auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Gut 63 Prozent der Existenzgründer übernahmen eine bestehende Praxis, um diese als Einzelpraxis weiterzuführen.Das entspricht dem gleichzeitigen nachlassenden Trend zu Kooperationen. Die konzentrationsbewegung der vergangenen Jahre zeigt sich aktuell bei den zahnärztlichen Existenzgründern nicht mehr. Sie liegt derzeit bei 26 Prozent.
 
Allerdings hält der Trend zu steigenden Praxisinvestitionen weiter an. Erstmalig haben Gründer 2018 mit 522.000 Euro im Schnitt über eine halbe Million Euro in ihre Praxis investiert.

Deutlich anders investieren Frauen: Da Frauen häufig kleinere Praxen übernehmen, fallen bei ihnen die durchschnittlichen Praxisinvestitionen kleiner aus als bei den männlichen Existenzgründern. Ob sich das in den nächsten Jahren ändert? Der Anteil der Frauen an den zahnärztlichen Existenzgründungen steigt. vielleicht ändert sich auch das Investitionsverhalten.

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Traumberuf Tierarzt 2018


Tierarzt und eigener Chef - eine überzeugende Option

Zusammengefasst: Zwischen 100.000 und 300.000 Euro Jahreseinkommen erwirtschaftet die Mehrheit der selbständigen Tierärzte in Deutschland. Bei der Gründung sind sie im Schnitt 37,5 Jahre alt und lassen sich vorzugsweise in einer Kleinstadt nieder. Das zeigen die Auswertungen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank), die die Existenzgründungen bei Tierärzten kontinuierlich begleitet und analysiert.

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Weitere Trends auf dem Existenzgründungsmarkt

1. Die Übernahme als Einzelpraxis bleibt die häufigste Form der Niederlassung

Existenzgründung Ärzte 2017:

Viele unterschiedliche Kooperationsmöglichkeiten prägen heute die selbständige Existenz: Berufsausübungs-, Geräte- oder Einkaufsgemeinschaft, MVZ oder Ärztehaus.

Der Anteil der Kooperationen bei den ärztlichen Existenzgründungen scheint sich bei der 40-Prozent-Marke einzupendeln. Er liegt bei 42 Prozent für Hausärzte, und damit über dem Vorjahreswert.

Der Kooperations­anteil bei bereits niedergelassenen Vertragsärzten liegt mittlerweile auch schon bei 40 Prozent. (2016/2017: Hausärzte: 42 Prozent, Fachärzte 39 Prozent) 

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2. Eigene Praxis für Ärztinnen zunehmend attraktiver

Frauen erkennen die Vorteile der Selbständigkeit

Frauen stehen der Selbständigkeit immer aufgeschlossener gegenüber: 2012 lag der Anteil der sich niederlassenden Ärztinnen erstmals über der 50-Prozent-Marke. Seitdem nimmt er immer mehr zu. Aktuell beträgt er bundesweit knapp 60 Prozent. (Hausärzte: 58 Prozent; Fachärzte: 58 Prozent)

Das bestätigt auch eine vergleichende Analyse: Zwei Drittel der Veterinärmediziner, die sich selbständig machen, sind Frauen. In den Bereichen Humanmedizin und Pharmazie ist mehr als jeder zweite Existenzgründer weiblich. Die Quote bei Zahnmedizinern liegt bei 50 Prozent.

Die Besonderheit bei Existenzgründungen: Frauen und Männer gründen unterschiedlich

Frauen sind bei Investitionssummen zurückhaltender

Ein Blick auf das Gründungsverhalten der Hausärzte nach Geschlechtern im Jahr 2017 zeigt, dass Ärztinnen grundsätzlich zurückhaltender investieren (im Schnitt mit 132.000 Euro deutich weniger), häufiger die Großstadt wählen (in 48 Prozent der Fälle) und sich öfter für eine Einzelpraxis entscheiden (in 64 Prozent der Fälle).

Ihre männlichen Kollegen tätigen dagegen mit durchschnittlich 155.000 Euro höhere Investitionen - in der Regel in medizinisch-technische Geräte - mit 44 Prozent bevorzugen sie zwar auch die Großstadt, aber seltener als Ärztinnen, und mit 50 Prozent lassen sie sich eher in kooperativen Strukturen nieder.

Das zeigen die Existenzgründeranalysen, die jährlich von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und dem Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) durchgeführt werden.

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3. Die demografische Entwicklung kommt dem Nachwuchs zugute

Die Aussichten für den Nachwuchs sind hervorragend. Schon heute stehen viele Praxen und Apotheken zur Übernahme bereit, und noch zu wenig junge Heilberufler rücken nach. Die demographische Entwicklung stellt die Versorgungslandschaft vor eine große Herausforderung.

Sie begründet einen Fachärztemangel, der sich auf dem Gesundheitsmarkt bis 2022 noch weiter zuspitzen wird. Bis dahin gehen etwa ein Drittel der heutigen Ärzte in den Ruhestand. Für den Nachwuchs ergeben sich dadurch hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

4. Die Zahl der Angestellten wird weiter zunehmen

Die Zahl der angestellten Heilberufler wächst - in allen Berufsgruppen: In Apotheken sind mehrheitlich angestellte Apotheker tätig. Bei Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten nimmt die Zahl der Angestellten auf dem Gesundheitsmarkt ebenfalls zu. Für viele ist die Anstellung dabei das (Übungs-)Sprungbrett in die Selbständigkeit.

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Die wichtigsten Trends am Gesundheitsmarkt für Ihren Weg in die Selbständigkeit

Die meisten nutzen die "Chance Niederlassung"


90 Prozent der Selbständigen stehen hinter ihrer Entscheidung für eine Niederlassung und würden diese auch heute wieder genauso treffen. Das belegt die Studie "Chance Niederlassung", die die Deutsche Apotheker- und Ärztebank unter angestellten und selbständigen Apothekern, Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten durchgeführt hat.

Damit auch Sie den Weg in die Selbständigkeit mit Gelassenheit beschreiten können, geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Trends am Gesundheitsmarkt.

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