Gehalt angestellte Zahnärzte

Karriere als Zahnarzt


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Zahnarzt Gehalt 2020


Was verdient ein Zahnarzt heute?

Fest steht: Das Gehalt von angestellten Zahnärzten variiert zum Teil stark.

Das verdienen angestellte Zahnärzte


Die wichtigste Information zum Thema "Zahnarzt Gehalt" vorab: Für Zahnarztpraxen existieren keine Tarifverträge, die als verbindliche Grundlage dienen können. Deshalb ist die Höhe des Gehalts grundsätzlich Verhandlungssache.

Das Gehalt angestellter Zahnärzte ist abhängig von Vergütungsmodell, Geschlecht, beruflicher Erfahrung und Arbeitsort.

Zahnarzt Gehalt: Grafik der Gehaltsstruktur angestellter Zahnärzte
Das durchschnittliche Bruttogehalt eines angestellten Zahnarztes ist abhängig von seiner Qualifikation.

Vorbereitungsassistenten verdienen im Durschnitt ca. 39.100 € brutto pro Jahr. Häufig liegt das Einkommen zwischen 30.000 und 42.000 € brutto pro Jahr*.


Zahnärzte verdienen im Durschnitt ca. 71.200 € brutto pro Jahr. Hier liegt die Spanne zwischen 50.000 und 82.000 € brutto pro Jahr*.

Fachzahnärzte verdienen im Durschnitt ca. 91.700 € brutto pro Jahr. Der Verdienst liegt häufig zwischen 66.000 und 116.000 € brutto pro Jahr*.

* Angaben der mittleren 50 % der befragten Zahnärzte
Grafik: Einkommen von Zahnärzten nach Arbeitsort
Die Gehälter in Zahnarztpraxen auf dem Land fallen mit 82.000 € höher aus als in der Großstadt. Dort beträgt das durchschnittliche Bruttogehalt nur 68.000 € pro Jahr. Dieser Unterschied zwischen Stadt und Land tritt unabhängig vom Vergütungsmodell auf.
Grafik: Das Gehalt von Zahnärztinnen fällt geringer aus
Zahnärztinnen verdienen im Durchschnitt rund ¼ weniger als ihre männlichen Kollegen. Es fällt außerdem auf, dass Frauen seltener eine Umsatzbeteiligung verhandeln als Männer (50 % der Frauen vs. 62 % der Männer), obwohl sich mit eine Umsatzbeteiligung mehr Geld verdienen lässt.

Hier zeichnet sich ein erster Geschlechterunterschied ab, der vermuten lässt, dass Frauen bei Gehaltsverhandlungen zurückhaltender sind als Männer und Frauen mehr auf Sicherheit bedacht sind.


 

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Festgehalt oder variable Vergütung?


Vergütungsmodelle in Zahnarztpraxen

Grundsätzlich gibt es zwei Vergütungsmodelle beim Zahnarzt Gehalt in Praxen: Das Festgehalt und die variable Vergütung.

 

Festgehalt

Bei einem Festgehalt erhält der angestellte Zahnarzt monatlich ein fest vereinbartes Gehalt, unabhängig von geleisteten Arbeitsstunden und ohne Berücksichtigung der behandelten Fälle. Will er mehr verdienen, muss er mit dem Praxisinhaber (neu) verhandeln.

Variable Vergütung

Umsatzbeteiligungen von angestellten Zahnärzten sind in Zahnarztpraxen ein beliebtes Vergütungsmodell. In diesem partizipiert der angestellte Zahnarzt am wirtschaftlichen Erfolg seiner Arbeit.

Der angestellte Zahnarzt erhält für seine Tätigkeit eine prozentuale Beteiligung an dem von ihm selbst erwirtschafteten Honorarumsatz (ausschließlich der Sachkosten). Die in der Zahnarztpraxis tätigen Arbeitnehmer sollen durch das variable Vergütungsmodell finanziell motiviert und im unternehmerischen Denken geförder werden. In Zeiten des Fachkräftemangels kann sich der Praxisinhaber auf diesem Wege ggf. von anderen Arbeitgebern abgrenzen und Anreize setzen.

Bei einem Neuabschluss kann die Umsatzbeteiligung in den Arbeitsvertrag des angestellten Zahnarztes aufgenommen werden. Bei bestehendem Arbeitsverhältnis bietet sich ein entsprechender Nachtrag zum Arbeitsvertrag an, um die Modalitäten zu regeln.

Vergleich der Vergütungsmodelle

Festgehalt:
Erhält der angestellte Zahnarzt ein Fest­gehalt ohne Umsatz­beteiligung, kann er mit diesem vereinbarten monatlichen Gehalt planen; Miete und sonstige Lebens­haltungs­kosten sind gesichert.

Darüber hinaus kann er sich ausreichend Zeit für jeden Patienten nehmen und ist nicht unter Zeitdruck, um möglichst viel Umsatz zu machen, da er nicht am wirtschaftlichen Erfolg partizipiert.

Variable Vergütung:
Das variable Gehalts­modell mit Umsatz­beteiligung beinhaltet eine Absicherung nach unten (Festgehalt) und einen motivierenden Faktor nach oben (Umsatz­beteiligung).

Das eigene Gehalt hängt nun vom vereinnahmten Honorar­umsatz ab. Der angestellte Zahnarzt hat sein monatliches Einkommen damit buchstäblich in der eigenen Hand.

Manche Faktoren kann er jedoch nur schwer beeinflussen: die Behandlungs­fälle, die ihm zugewiesen werden, seine Auslastung sowie die Zuzahlungs­struktur.

Umsatzschwelle

Häufig ist die Umsatz­beteiligung an eine Umsatz­schwelle geknüpft. Erst, wenn diese Schwelle überschritten wurde, erhält der angestellte Zahnarzt die vereinbarte Beteiligung an seinem selbst erwirtschafteten Honorar­umsatz. D.h.: Jeder Euro über der Umsatz­schwelle löst eine Umsatz­beteiligung aus.

Beispiel:
Grundgehalt: 3.500 €
Umsatzbeteiligung: 25 %
Umsatzschwelle: 14.000 €

Umsatz: 20.000 €

1. Umsatzbeteiligung:
► 20.000 € – 14.000 € = 6.000 €
► 6.000 € x 0,25 = 1.500 €

2. Bruttogehalt inkl. Umsatzbeteiligung:
► 3.500 € + 1.500 € = 5.000 €

Das optimale Einkommen erzielt ein angestellter Zahnarzt, wenn Grundgehalt und prozentuale Beteiligung möglichst hoch sind und die Umsatzschwelle entsprechend möglichst gering.
Grafik: 55 % der Zahnärzte werden am Gehalt beteiligt
Die Kombination von Fixgehalt und Umsatzbeteiligung führt in der Regel zu einem höheren Gehalt. Die Unterschiede bertragen ca. 30 bis 50 %.

Entsprechend stellt sie ein beliebtes Vergütungsmodell dar: 55 % der in Vollzeit arbeitenden Zahnärzte werden an ihrem selbst erwirtschafteten Umsatzbeteiligt.
Grafik: Die Umsatzbeteiligung liegt zwischen 21 und 30 %
In welchem Umfang die Beteiligung ausfällt, muss ausgehandelt werden. Am häufigsten liegt sie zwischen 20 und 30 %.

Gut vorbereitet ins Gehaltsgespräch


Detaillierte Informationen rund um das Gehalt angestellter Zahnärzte und darüber hinaus erhalten Sie von unseren Beratern. Dieses Wissen soll Sie für Ihr Gehaltsgespräch vorbereiten.

Erfahren Sie im persönlichen Gespräch mehr zu:

 
  • Zahnärzte: Wie entwickelt sich der Markt?
  • Umsatzbeteiligung: Welche Vor- und Nachteile bieten die Vergütungsmodelle im Detail?
  • Wie entwickelt sich das Gehalt mit steigender Berufserfahrung?
  • Gibt es regionale Besonderheiten?
  • Welche Unterschiede ergeben sich in der Geschlechterbetrachtung?
  • Welche Möglichkeiten der Niederlassung gibt es?
  • Anstellung oder Selbständigkeit: Was passt zu Ihnen?
  • Welche Anlagemöglichkeiten gibt es, wenn Sie zukünftig mehr verdienen?

Welches Vergütungsmodell ist das richtige für mich, wie viel kann ich mehr verdienen und was mache ich damit?

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Das verdienen selbständige Zahnärzte


Zum Vergleich: Das durchschnittliche Einkommen eines selbständigen Zahnarztes liegt bei 183.000 € im Jahr (rund 15.250 €/ Monat).

Das Einkommen eines Zahnarztes in selbständiger Tätigkeit errechnet sich durch den Jahresüberschuss seiner Praxis. Dieser differiert je nach Facharztrichtung, Praxisform, Region und Dauer der Selbständikeit zur Teil stark. Von dem Praxisüberschuss muss der Zahnarzt noch Steuern, Altersvorsorge, Versicherungen und eventuelle Tilgungen bezahlen.

Woher stammt unser Wissen?


apoBank-Umfrage zu Einkommen, Arbeitszeit und Arbeitsumfeld der angestellten Zahnärzte

Wir als apoBank analysieren seit vielen Jahren das Markt- und Existenzgründungsgeschehen sowie die Einnahmen- und Kostenstrukturdaten unserer Kunden. Die Analyse basiert auf langjährigen Erfahrungen der apoBank und einem Datenschatz, der in seiner Gesamtheit einzigartig ist.

Darüber hinaus hat die apoBank im Zeitraum 2019/2020 eine Umfrage durchgeführt. Insgesamt wurden 569 Zahnärzte – darunter Vorbereitungs­assistenten, Zahnärzte und Fachzahnärzte – in Form einer zufallsbasierten Online-Umfrage befragt. Hierbei wurde die apoBank durch den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sowie Doc Check Research unterstützt. Die Stichprobe erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Ziel der Umfrage war es, noch mehr Transparenz über Gehalt, Arbeitszeit und Arbeitsumfeld angestellter Zahnärzte zu erhalten, um Sie besser auf Ihr Gehaltsgespräch vorbereiten zu können.

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