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Wir sind auch in der Corona-Krise für Sie da.

Die apoBank ist an Ihrer Seite


Gesundheitseinrichtungen in der Corona-Krise

Covid-19 fordert uns alle! Aber Sie als Arzt, Apotheker oder als Unternehmen im Gesundheitsmarkt ganz besonders. Die apoBank unterstützt ab sofort Kunden bei Liquiditätsbedarf, der durch die Corona-Epidemie ausgelöst wurde.

Uns ist es jetzt besonders wichtig, Ihnen den Rücken frei zu halten. Wir sind auf Ihre Anliegen und Fragen vorbereitet.

Was für Sie jetzt wichtig ist

Wie können Sie die apoBank erreichen?

Sie finden aktuelle Themen zu Auswirkungen der Corona-Krise im Newsroom unter: https://newsroom.apobank.de/news/
 
Fragen an die apoBank richten Sie bitte an Ihren Berater:

per Telefon: +49 211 5998 0

Meine Termine - ist mein Berater für mich da?

Ja, ihr Berater ist wie gewohnt für Sie zu erreichen. Unsere Filialen sind geöffnet.

Wenn Sie einen Termin vereinbart hatten, wird sich Ihr Berater bei Ihnen melden und klären, auf welchem Wege der Termin abgehalten werden kann.

Um unsere Kunden zu schützen, werden Beratungsgespräche derzeit vornehmlich telefonisch abgebildet.
 
Zur Kenntnis:
Wir beobachten die aktuelle Entwicklung fortlaufend und werden bei Bedarf weiterführende Maßnahmen festlegen.

Geldautomaten und Bargeld

Sie können sich jederzeit an unseren Geldautomaten in den Filialen und den Automaten im VR-Verbund mit Bargeld versorgen.

FAQs zu Praxis + Apotheke

Welche Regelungen zum Kurzarbeitergeld gibt es?

Wenn in der Praxis / Apotheke die betriebsübliche Arbeitszeit aus unvorhergesehenen Gründen vorübergehend gekürzt werden muss, kann auf Antrag Kurzarbeitergeld gewährt werden. So können Personalkosten gesenkt und Arbeitsplätze erhalten werden.

Die Bundesregierung hat im Eilverfahren rückwirkend zum 01. März 2020 den Zugang hierzu erleichtert. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Kurzarbeitergeld bewilligt zu bekommen, erfahren Sie hier.

Kurzarbeitergeld wird für zwölf Monate gewährt, weshalb es sich empfiehlt, vorher andere Möglichkeiten wie den Abbau von Überstunden, Weiterbildungsmaßnahmen, Betriebsurlaub etc. zu prüfen. Informationen zur Antragsstellung gibt es hier bei der Agentur für Arbeit.
 

Praxisschließungen wegen Erkrankung des Heilberuflers - wer hilft?

Diese Absicherungsmöglichkeiten haben Sie als Arzt, Zahnarzt und Apotheker:
 
I.    Praxisausfallversicherung
  • Sollte der Arzt bzw. Apotheker wegen Krankheit, Unfall oder angeordneter Quarantäne ausfallen, trägt eine Praxisausfallversicherung fortlaufende Kosten wie z.B. Personalkosten, Miete, Pacht, Finanzierungskosten. Warte- und Karenzzeiten sind dabei zu beachten.
     
  • Bei Bedarf für die Zukunft können Sie sich über unser apoSach Tool über die Praxisausfallversicherung informieren und eine Absicherung anstoßen.
 
II.    Krankentagegeld PKV bzw. Krankengeld GKV
  • Das Krankentagegeld der PKV dient dazu Einkommenseinbußen auszugleichen. Die Höhe des Krankentagegeldes wird i.d.R. beim Abschluss vom Kunden selbst bestimmt, so dass ein monatlicher Betrag abgesichert wird.
     
  • Ist die Versicherungssumme zu gering angesetzt, treten allerdings Deckungslücken auf. Höchstgrenzen sind mit dem Anbieter abzustimmen. Eventuelle Karenzzeiten sind zu beachten.
     
  • Auch das Krankengeld der GKV dient dazu Einkommenseinbußen auszugleichen. Die Höhe orientiert sich am Arbeitseinkommen bzw. Gehalt. Maximal erhalten Kunden (das entsprechende Einkommen vorausgesetzt) 109,38  Euro (2020) pro Tag.

Außerdem ist zu beachten, dass Freiberufler, die freiwillig in der GKV bleiben, nicht unbedingt automatisch einen Anspruch auf das Krankengeld haben. Dies muss in der Regel separat beantragt werden. Eventuelle Karenzzeiten sind zu beachten.

Bitte beachten Sie:
Sollte es trotz vorhandener Absicherung zu Liquiditätsbedarf kommen, sprechen Sie uns bitte frühzeitig an.

Entschädigung wegen Praxisschließungen?

Steht Ihnen eine Entschädigung zu, wenn Sie die Praxis schließen müssen?

Wenn der Praxisbetrieb aufgrund einer amtlichen Verfügung vorübergehend geschlossen wird, haben Sie nach Auskunft der KBV Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Wichtig ist, dass es sich um eine offizielle Quarantäne handelt. Eine Schließung der Praxis, die aus eigenem Ermessen oder Mehrheitsentscheidung der Praxiscrew vorgenommen wird, fällt nicht darunter.
 
I.    Gesetzlicher Anspruch nach § 56 Infektionsschutzgesetz
Wenn die Praxis aufgrund einer behördlichen Anordnung aus infektionsschutzrechtlichen Gründen geschlossen werden muss, kann der Praxisinhaber einen Anspruch auf Entschädigung für den eigenen Verdienstausfall geltend machen.

Aber auch die angestellten Mitarbeiter haben Anspruch auf einen Ausgleich für die erlittenen Lohneinbußen. Der Arbeitgeber hat also das Arbeitsentgelt für die ersten sechs Wochen nach der Anordnung weiterhin an seine Mitarbeiter zu zahlen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich auch die Entschädigung für geleistete Lohnfortzahlungen an die Arbeitnehmer rückerstatten zu lassen.


II.    Höhe der Entschädigung
Wie hoch die Entschädigung ausfällt, richtet sich bei Selbstständigen nach ihrem Verdienstausfall. Dieser bemisst sich üblicherweise an dem durchschnittlichen Monatsverdienst des Jahres vor der Quarantänemaßnahme.

Zusätzlich kann der Praxisinhaber für weiterlaufende Betriebsausgaben „in angemessenem Umfang“ entschädigt werden. Auch dies muss entsprechen beantragt werden!

Angestellte haben in den ersten sechs Wochen Anspruch auf die Höhe des Nettogehalts, danach auf Krankengeld (70 Prozent des Regelentgelts, maximal 90 Prozent des Nettoentgelts).
 

II.    Weiterführende Informationen
Erste Informationen zu einer möglichen Entschädigung erhalten Sie z.B. auf der Infoseite der KBV. Den weiteren Ablauf bestimmt die zuständige Behörde, sodass diese als erstes kontaktiert werden sollte. In der Regel handelt es sich dabei um die Behörde, die die Schließung der Einrichtung veranlasst hat.


Bitte beachten Sie:
Sollte die zu erwartende Entschädigung nicht ausreichen oder mit zu hohem zeitlichen Verzug ausgezahlt werden (es muss mit verlängerten Bearbeitungszeiten gerechnet werden, die je nach Behörde stark variieren), sprechen Sie uns bitte umgehend an.

Videosprechstunde - Was gilt ab jetzt?

Die Videosprechstunde wird weiter gefördert:
 
  • Es gibt keine Begrenzung der Videosprechstunde mehr. (Die frühere Deckelung auf 20 % der Behandlungsfälle je Praxis wird aufgehoben.)
     
  • Einige Anbieter stellen ihren Video- und Streaming-Service jetzt kostenlos zur Verfügung. Eine Liste mit zertifizierten Videodienstanbietern finden Sie hier.
     
  • Ärzte können ihren Patienten bei leichten Atemwegserkrankungen eine Arbeitunfähigkeitsbescheinigung/ AU für bis zu 14 Tage auch telefonisch / per Videosprechstunde ausstellen. Dies geht sogar, wenn der Patient noch nicht in der Praxis bekannt war. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 23. Juni.

Mehr Rezepte + Verordnungen: Werden die Portokosten erstattet?

Ja, Portokosten werden ab sofort erstattet.

Für Arzneimittelrezepte und andere Verordnungen sowie Überweisungen werden Ärzten ab sofort die Portokosten für den Versand mit 0,90 Euro erstattet.

Diese Regelung ist zeitlich befristet bis zum 30. Juni 2020. Die Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnungsposition 40122.

Der Versand per Post ist nur bei bekannten Patienten möglich. Als bekannter Patient gilt derjenige, der im laufenden Quartal oder im Vorquartal in der Arztpraxis persönlich vorstellig war.

Mehr dazu können Sie nachlesen bei der kbv.

Kurzfristige Liquiditätsengpässe durch Steuervorauszahlungen?

Sie befürchten, dass Sie als Heilberufler durch die Auswirkungen der Coronakrise in einen Liquiditätsengpass geraten. Die Steuervorauszahlungen entsprechen nicht mehr der aktuellen Einkommenssituation. Was ist zu tun?

Laut Bundesfinanzministerium wurden die Finanzbehörden aller Bundesländer aufgefordert, ihren Beitrag zu einer Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Coronavirus zu leisten.
 
  • Es soll den Finanzbehörden erleichtert werden, Stundungen von Steuerschulden zu gewähren.
     
  • Wenn Unternehmen unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind, soll bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet werden.
     
  • Die Voraussetzungen, um Vorauszahlungen von Steuerpflichtigen anzupassen, werden erleichtert. Fällige Umsatzsteuervorauszahlungen werden in dieser Regelung zumeist nicht berücksichtigt. Im Einzelfall können diese aber mit einbezogen werden.
 
Der beste Weg:
Besprechen Sie diese Möglichkeiten mit Ihrem Steuerberater. Er wird für Sie einen Herabsetzungs- bzw. Stundungsantrag für die laufenden Steuervorauszahlungen stellen können.
 
Darüber hinaus stehen wir für Sie zu jederzeit beratend zum Liquiditätsmanagement zur Seite.

COVID-19 - Was tut die Politik?

Diese Punkte stehen im "Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen":


I. Erstattung der mit der Pandemie verbundenen Zusatzkosten, die den Vertragsärzten zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung entstehen.

Krankenkassen sollen den Kassenärztlichen Vereinigungen die zusätzlichen Kosten erstatten, die zur Finanzierung der Ergreifung „außerordentlicher Maßnahmen“ erforderlich sind.


II. Ausgleichszahlungen zum Schutz vor einer zu hohen Umsatzminderung bei der Abrechnung vertragsärztlicher Leistungen in Folge eines Patientenrückgangs

Bei einer Verminderung des Gesamthonorars um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal kann die Kassenärztliche Vereinigung Ausgleichszahlungen leisten, die zeitnah durch die Krankenkassen zu erstatten sind.


III. Kalkulationssicherheit durch Anpassung der Honorarverteilungsmaßstäbe (HVM)

Durch eine Regelung zur Anpassung der HVM soll sichergestellt werden, dass Vertragsärzte trotz der aktuell rückläufigen Fallzahlentwicklung Kalkulationssicherheit hinsichtlich der Höhe der zu erwartenden Honorare erhalten. Dies sichert auch langfristig den Fortbestand der vertragsärztlichen Tätigkeit.

Ziel ist u.a. die Sicherstellung der ambulanten Versorgung, die  auch bei Patientenrückgang oder erhöhten Kosten weiterhin gewährleistet werden muss.

Hinweis: Die Regelungen betreffen nicht die zahnmedizinischen Praxen.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Gesetzentwurf finden Sie hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.
 

Betriebsschließung/ Apotheke aus infektionsschutzrechtlichen Gründen - wer hilft?

Steht Ihnen eine Entschädigung zu, wenn Sie die Apotheke schließen müssen?

Wenn die Apotheke aufgrund einer amtlichen Verfügung vorübergehend geschlossen wird, haben Sie nach Auskunft der KBV Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Wichtig ist, dass es sich um eine offizielle Quarantäne handelt. Eine Schließung der Apotheke, die aus eigenem Ermessen oder Mehrheitsentscheidung der Apothekencrew vorgenommen wird, fällt nicht darunter.

I.    Gesetzlicher Anspruch nach § 56 Infektionsschutzgesetz
Wenn die Apotheke aufgrund einer behördlichen Anordnung aus infektionsschutzrechtlichen Gründen geschlossen werden muss, kann der Apothekeninhaber einen Anspruch auf Entschädigung für den eigenen Verdienstausfall geltend machen.

Aber auch die angestellten Mitarbeiter haben Anspruch auf einen Ausgleich für die erlittenen Lohneinbußen. Der Arbeitgeber hat also das Arbeitsentgelt für die ersten sechs Wochen nach der Anordnung weiterhin an seine Mitarbeiter zu zahlen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich auch die Entschädigung für geleistete Lohnfortzahlungen an die Arbeitnehmer rückerstatten zu lassen.


II.    Höhe der Entschädigung
Wie hoch die Entschädigung ausfällt, richtet sich bei Selbstständigen nach ihrem Verdienstausfall. Dieser bemisst sich üblicherweise an dem durchschnittlichen Monatsverdienst des Jahres vor der Quarantänemaßnahme.

Zusätzlich kann der Apothekeninhaber für weiterlaufende Betriebsausgaben „in angemessenem Umfang“ entschädigt werden. Auch dies muss entsprechen beantragt werden!

Angestellte haben in den ersten sechs Wochen Anspruch auf die Höhe des Nettogehalts, danach auf Krankengeld (70 Prozent des Regelentgelts, maximal 90 Prozent des Nettoentgelts).

 
III.    Weiterführende Informationen
Erste Informationen zu einer möglichen Entschädigung erhalten Sie z.B. auf der Infoseite der ABDA. Den weiteren Ablauf bestimmt die zuständige Behörde, sodass diese als erstes kontaktiert werden sollte. In der Regel handelt es sich dabei um die Behörde, die die Schließung der Einrichtung veranlasst hat.


Bitte beachten Sie:
Sollte die zu erwartende Entschädigung nicht ausreichen oder mit zu hohem zeitlichen Verzug ausgezahlt werden (es muss mit verlängerten Bearbeitungszeiten gerechnet werden, die je nach Behörde stark variieren), sprechen Sie uns bitte umgehend an.
 

In Apotheken: Wie gehe ich mit Rabattverträgen um?

Der AOK-Bundesverband hat den Apothekerverbänden mitgeteilt, dass die Rabattverträge nur noch eingeschränkt umgesetzt werden müssen.

Grundsätzlich muss ein Rabattarzneimittel vorrangig abgegeben werden. Hat aber die Apotheke das rabattierte Arzneimittel nicht auf Lager, darf nun auf eine Bestellung verzichtet und ein möglichst preisgünstiges Arzneimittel abgegeben werden.

So sollen die Kontakte in der Apotheke möglichst gering gehalten werden. Neben dem Sonderkennzeichen 02567024 sowie Faktor 5 (Verstoß gegen Rabattvertrag) beziehungsweise Faktor 6 (Verstoß gegen Rabattvertrag und Preisgünstigkeit) soll eine handschriftliche Begründung wie „Covid“ aufgebracht und abgezeichnet werden. Auch BKKen erlauben das Setzen der Sonder-PZ.

FAQs der Firmenkunden

Liquiditätsengpässe? - Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen im Gesundheitswesen?

Die apoBank wird in Ihrer Funktion als Hausbank alle Zugänge zu den jetzt neu geschaffenen finanziellen Sicherungseinrichtungen der Bundesregierung, Fördermitteln der KfW oder regionalen Fördermitteln bereitstellen.

Finanzielle Unterstützung der Krankenhäuser? - Was tut die Politik?

Der Deutsche Bundestag hat am 25. März 2020 im Eiltempo mehrere Gesetze verabschiedet, die Unternehmen in der Corona-Krise wirtschaftlich unterstützen sollen. Darunter auch das COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz, das keiner Zustimmung durch den Bundesrat bedarf. Hier die wesentlichen Inhalte mit Schwerpunkt Finanzierung für die Krankenhäuser:
 
  • Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coranavirus-Infektion frei zu halten. Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag. Der Ausgleich wird aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, der aus dem Bundeshaushalt refinanziert wird, bezahlt.
 
  • Krankenhäuser erhalten einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro für jedes beatmungsfähige Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
 
  • Für Mehrkosten, insbesondere für persönliche Schutzausrüstungen, erhalten Krankenhäuser vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 einen Zuschlag je Patient in Höhe von 50 Euro, der bei Bedarf verlängert und erhöht werden kann.
 
  • Der vorläufige Pflegeentgeltwert wird am 1. April 2020 auf 185 Euro erhöht.
 
  • Die Rechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst wird zur Entlastung der Krankenhäuser umfassend erleichtert. Die Prüfquoten werden rückwirkend zum 01. Januar 2020 reduziert und Strafzahlungen sind bis einschließlich 2021 ausgesetzt.
 
  • Der Fixkostendegressionsabschlag ist für das Jahr 2020 ausgesetzt und den Vertragsparteien vor Ort wird mehr Flexibilität bei den Erlösausgleichen eingeräumt.
 
  • Die Liquidität der Krankenhäuser wird durch eine auf fünf Tage verkürzte Zahlungsfrist seitens der Krankenkassen in diesem Jahr zusätzlich gestärkt.
 
  • Unter bestimmten Voraussetzungen können zur Entlastung der Krankenhäuser auch Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Krankenhausleistungen erbringen.
 
Weitere Informationen sowie den vollständigen Gesetzentwurf finden Sie hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Zusätzlich zu den aufgeführten Punkten stellen die jeweiligen Landesregierungen weitere Mittel bereit.
 

Freie Beatmungsplätze? - Wo kann ich sie erfragen?

Im DVI können freie Beatmungsplätze in allen Klinken Deutschlands registriert und abgefragt werden.

Die Website ist unter www.divi.de/intensivregister erreichbar.

Finanzielle Unterstützung für Rehaeinrichtungen? - Was tut die Politik?

Der Deutsche Bundestag hat am 25. März 2020 im Eiltempo mehrere Gesetze verabschiedet, die Unternehmen in der Corona-Krise wirtschaftlich unterstützen sollen. Darunter auch das COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz, das keiner Zustimmung durch den Bundesrat bedarf.

Hier die wesentlichen Inhalte mit Schwerpunkt Finanzierung für Vorsorge- und Rehabilitations-einrichtungen:
 
  • Für aufgrund der Corona-Pandemie nicht belegte Betten erhalten Einrichtungen mit einem Versorgungsvertrag eine Ausgleichzahlung, befristet bis zum 30. September 2020. Die tagesbezogene Pauschale beträgt 60 Prozent des mit den Krankenkassen vereinbarten durchschnittlichen Vergütungssatzes.
 
  • Zudem werden Anschlussrehabilitationen, zunächst bis zum 30. April 2020 befristet, durch Direkteinweisung der Kliniken/Krankenhäuser ermöglicht.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Gesetzentwurf finden Sie hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Finanzielle Unterstützung für Pflegeeinrichtungen? - Was tut die Politik?

Der Deutsche Bundestag hat am 25. März 2020 im Eiltempo mehrere Gesetze verabschiedet, die Unternehmen in der Corona-Krise wirtschaftlich unterstützen sollen. Darunter auch das COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz, das keiner Zustimmung durch den Bundesrat bedarf.

Hier die wesentlichen Inhalte mit Schwerpunkt Finanzierung für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen:
 
  • Durch das befristete Aussetzen von Qualitätsprüfungen, Änderungen bei der Durchführung von Begutachtungen und den Verzicht auf die – nach geltendem Recht obligatorischen – Beratungsbesuche bei Pflegebedürftigen werden die Einrichtungen entlastet.
 
  • Pflegeeinrichtungen wird durch eine Regelung die Sicherheit gegeben, durch die Pandemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen Die Pflegeeinrichtungen erhalten einen Anspruch auf Kostenerstattung gegenüber der Pflegeversicherung für durch die Corona-Pandemie bedingten Mehrausgaben oder Mindereinnahmen. Die Ansprüche werden jeweils zum Ende des Monats gegenüber den Pflegekassen geltend gemacht.
 
  •  Für die Aufrechterhaltung der Versorgung kann von den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben und Rahmenbedingungen zur Personalausstattung abgewichen werden.
 
  • Pflegekassen wird zudem ein weiterer Gestaltungsspielraum zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungslücken in der häuslichen Versorgung eingeräumt.
 
Weitere Informationen sowie den vollständigen Gesetzentwurf finden Sie hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Worauf müssen sich Hersteller von Medizinprodukten einstellen?

Für die Gesundheitsversorgung leisten Medizinprodukte wie Herzschrittmacher, Gelenkimplantate oder Beatmungsgeräte wichtige Beiträge. Welche Relevanz allein medizinische Schutzbekleidungen haben, erfahren wir derzeit sehr deutlich.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach medizinischer Schutzbekleidung. Für diese Produkte gilt derzeit für den Export in Nicht-EU-Länder ein Genehmigungsvorbehalt der EU-Kommission. Die Schweiz wurde von dieser Regelung ausgenommen. Die Lieferungen im Inland erfolgen an die Kassenärztlichen Vereinigungen, die diese an die Arztpraxen verteilen. Die Belieferung von Krankenhäusern und Pflegeheimen erfolgt über die Länder. Die Koordination der Beschaffung hat die Bundeswehr übernommen.

Weiterhin hat das Bundesgesundheitsministerium eine Eilanfrage an den Verband Deutscher Maschinen-Anlagebau (VDMA) gestellt, ob Mitgliedsunternehmen kurzfristig Maschinen für die Produktion von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln bereitstellen können. Hersteller diverser Industriezweige prüfen ihre Möglichkeiten oder stellen Produktionen um.

Das Bundeinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Möglichkeit in Ausnahme-situationen befristete Sonderzulassungen für Medizinprodukte zu erteilen, die kein reguläres Konformitätsbewertungsverfahren zur CE-Kennzeichnung durchlaufen haben. Die Hersteller müssen jedoch nachweisen, dass die Produkte die einschlägigen Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllen. DEKRA und das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) haben bereits einen verkürzten Prüfgrundsatz für Atemschutzmasken entwickelt.

Bis September 2020 werden Krankenhäuser planbare Operationen und Behandlungen soweit wie möglich zurückfahren, um Kapazitäten für Corona infizierte Patienten frei zu halten. Den zahlreichen Herstellern von Produkten der Medizintechnik, deren Produktportfolio keinen Corona-Bezug haben, wie beispielsweise Produzenten von Implantaten, droht damit ein mehrmonatiger Einbruch ihrer Absatz-märkte. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in Deutschland, als auch in weiteren Ländern wie in den USA, China oder Frankreich. In Deutschland können Unternehmen die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung in Anspruch nehmen.

Parallel wird gefordert die Medical Device Regulation (MDR) zu verschieben, um den Engpass nicht zusätzlich zu verschärfen. Die EU-Kommission teilte zuletzt mit, einen Vorschlag für eine einjährige Aussetzung des Geltungsbeginns vorzubereiten.

Welche Vorgaben gelten aktuell für die Arzneimittelversorgung?

Nach den Meldungen zu Lieferengpässen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für 340 Medikamente hat das Institut bis auf weiteres eine Kontingentierung und Lagerhaltung für versorgungsrelevante Arzneimittel angeordnet. Mit diesen Regelungen soll die Notwendigkeit der prioritären Versorgung von Krankenhäusern und Krankenhausapotheken gewährleistet werden und die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung sichergestellt werden.

Hier die Vorgaben in der Übersicht
Öffentliche Apotheken • Mindestbevorratung von 1 Woche ist sicherzustellen
• Belieferung soll auf Basis der Abgabemengen des Vorjahres erfolgen. Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen erlaubt
 
Krankenhausapotheken • Corona-bezogene Arzneimittel: Bedarf für 8 Wochen bevorraten
• Weitere Arzneimittel: Bedarf für 4 Wochen bevorraten
 
Pharmagroßhandel • Gesetzliche Mindestbevorratung von 2 Wochen
• Belieferung des Pharmagroßhandels soll auf Basis der Liefermengen des Vorjahres erfolgen. Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen möglich
 
Die Anordnung des BfArM bezieht sich auf verschreibungspflichtige Medikamente. Bereits vor einigen Tagen hatte das Bundesgesundheitsministerium die Apotheken aufgefordert rezeptfreie Arzneimittel nur noch in haushaltsüblichen Mengen zu verkaufen.

Betriebsschließungen aus infektionsschutzrechtlichen Gründen - wer hilft?

Steht dem Unternehmen eine Entschädigung zu, wenn es aus infektionsschutzrechtlichen Gründen schließen muss? Ja, der gesetzliche Anspruch nach § 56 Infektionsschutzgesetz gilt für alle Unternehmen.

Wichtig ist, dass es sich um eine offizielle Quarantäne handelt. Die Schließung des Unternehmens, die aus eigenem Ermessen oder Mehrheitsentscheidung nach Betriebsversammlung getroffen wird, fällt nicht darunter.

FAQs für Anleger

Soll ich jetzt (alle) meine Wertpapiere verkaufen?

Lieber nicht. Denn dann werden aus Verlusten, die im Augenblick nur auf dem Papier stehen, reale und die Chance, an künftigen Kurserholungen teilzunehmen, existiert nicht mehr.

Darum aktuell besser investiert bleiben - auch wenn der Blick auf das Depot sicherlich schmerzt. Und, - wenn sich die Lage in den nächsten Wochen hoffentlich langsam stabilisiert -, eventuell sogar nach Chancen zum Nachkauf Ausschau halten: die Profis tun nichts anderes!

Von Aktien halte ich mich ab sofort fern - richtig?

"Von Aktien halte ich mich ab sofort fern. Dann lieber das Geld auf dem Konto liegen lassen – das bringt zwar keine Rendite, aber auch keine Verluste."

Letzteres stimmt nicht ganz, denn durch die Inflation wird das Vermögen, in Kaufkraft gerechnet, weniger. Selbst dann, wenn der Saldo auf dem Konto gleich bleibt;

Was die Verluste bei Aktien betrifft, hier einmal ein kleines Rechenbeispiel:

Sie haben, sagen wir vor 10 Jahren, 10.000 Euro in einen Aktienfonds investiert. Diese Anlage hat Ihnen durchschnittlich 10 Prozent p. a. an Rendite eingebracht. Zum Start der Corona-Krise sind damit aus den 10.000 Euro stattliche 25.937 Euro geworden. Angenommen, durch die Kursverluste der letzten Wochen haben Sie 30 Prozent verloren. Dann verbleiben immer noch 18.156 Euro. Hätten Sie im gleichen Zeitraum das Geld zu durchschnittlich zwei Prozent auf dem Konto belassen, wären Sie lediglich auf 12.190 Euro gekommen.

Das meinen wir, wenn wir sagen: langfristige Aktienanlagen zahlen sich in der Regel immer aus.

FAQs zu Geldautomaten und zur Bargeldversorgung

Ist die Bargeldversorgung sichergestellt?

Ja. „Das Bargeld wird in Deutschland nicht ausgehen. Die Bargeldversorgung ist sichergestellt“, sagt Dr. Johannes Beermann, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank.

Die Bargeldversorgung über die apoBank ist gewährleistet. Die Geldautomaten werden wie gewohnt von spezialisierten Dienstleistern bestückt.

Außerdem können Sie die Geldausgabeautomaten anderer Banken nutzen, bei den Volks- und Raiffeisenbanken auch kostenfrei.

TIPP: Kleinere Beträge können Sie an Kassen von verschiedenen Supermarktketten abheben.

Kein Geld am üblichen Bargeldautomaten? - Das können Sie tun.

Ihr gewohnter Bargeldautomat gibt vorübergehend kein Bargeld mehr aus? - In Einzelfällen kann es dazu kommen, dass an stark frequentierten Geldautomaten kurzzeitig kein Bargeld zur Verfügung steht.

Alternative:
  • Bitte weichen Sie auf den nächstgelegenen Geldautomaten aus - siehe dazu Hinweis Geldautomaten in Ihrer APP.
  • Nutzen Sie die Bargeldversorgung über den Einzelhandel (Supermarktkasse)
  • Nutzen Sie  unsere bargeldlosen Alternativen.

Hinweis: Gerade das kontaktlose Bezahlen ist in der aktuellen Situation, wo wir persönlichen Kontakt zu vermeiden versuchen, das geeignetste Verfahren.

Soll ich höhere Summen Bargeld vom Konto abheben und zu Hause lagern?

Nein, Dies ist nicht notwendig und auch nicht sinnvoll.

Wir empfehlen Ihnen, auch aus Sicherheitsgründen, keine zu hohen Bargeldbeträge zu Hause zu verwahren.

Warum kann ich keine hohen Summen am Geldausgabeautomaten abheben?

Unsere Geldautomaten sind technisch so eingestellt, dass unsere Kunden einen festgelegten Maximumbetrag abheben können. Wir orientieren uns am Bedarf, den sie üblicherweise  (für die nächsten Tage) brauchen.

Diese Regulierung geschieht aus Sicherheitsgründen, aber auch aus Verantwortung aller Kunden gegenüber, die gleichermaßen mit Bargeld versorgt werden wollen.

Benötigen Sie höhere Bargeldsumme? -
Sprechen Sie mit Ihrem Berater. Er berät Sie gerne über die bestehenden Alternativen.

Sollte ich für tägliche Zahlungsvorgänge weiterhin Bargeld nutzen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, die Verwendung und Berührung von Bargeld zu minimieren.

Auch diese Maßnahme kann bei der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus helfen.

Hinweis: Nutzen Sie für tägliche Zahlungsvorgänge verstärkt das kontaktlose Bezahlen über Ihre EC-Karte. Kontaktlose Kartenzahlungen sind bis 25,00 EUR in der Regel ohne PIN-Eingabe am Kartenlesegerät möglich.

Wie komme ich ohne Geldausgabeautomaten an Bargeld?

So können Sie vorgehen:
 
  • Nutzen Sie die Bargeldversorgung über den Einzelhandel (Supermarktkasse)
  • Nutzen Sie auch unsere bargeldlosen Alternativen.

Wie empfehlen aber, so viel wie möglich mit Karte zu zahlen. Gerade das kontaktlose Bezahlen ist in der aktuellen Situation, in der wir persönlichen Kontakt zu vermeiden versuchen, das geeignetste Verfahren.

Wie können wir Ihnen helfen?

Hier bitte nur Ziffern ohne Leerzeichen eingeben.
+49 2115998 0
Hotline Kundenservice | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr
+49 116 116
Hotline Kartensperre 116 116
+49 2115998 8000
Hotline eBanking | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr
+49 2115998 5000
Hotline Kontoservice | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr

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