apoBank: Starkes operatives Ergebnis im 1. Halbjahr 2026
26.08.2026
Das Kundengeschäft verlief im Berichtszeitraum weiterhin stark; damit untermauert die Bank ihren Anspruch, die Nr.1 für alle Heilberufler zu sein. Das Kreditneugeschäft erreichte mit 2,8 Mrd. Euro erneut ein hohes Niveau (30.06.2025: 3,0 Mrd. Euro). Gefragt blieben Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen, der Bestand hier erhöhte sich um 5,7% auf 9,3 Mrd. Euro (31.12.2025: 8,8 Mrd. Euro); bei Immobilienkrediten lag er bei 17,1 Mrd. Euro (31.12.2025: 17,0 Mrd. Euro).
In der Vermögensverwaltung für Kunden bleibt die Bank auf ihrer Erfolgsspur. Das dort betreute Volumen stieg um 17,0% auf 11,0 Mrd. Euro (31.12.2025: 9,4 Mrd. Euro). Damit entfallen inzwischen rund 60% des gesamten Depotvolumens von 18,1 Mrd. Euro auf das mandatierte Geschäft. So kommt die apoBank ihrem Ziel, ein Depotvolumen von 20 Mrd. Euro bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen, Schritt für Schritt näher. Weitere Impulse auf diesem Weg erwartet die Bank von ihrem neuen Altersvorsorgedepot, das sie ab 1. Januar 2027 an den Markt bringen wird.
Die Zahl der Kunden ist auf knapp 516.800 angewachsen. Gleichzeitig zählt die Bank mehr als 1.300 neue Mitglieder. Bis zum Jahresende sollte die Mitgliederbasis weiter wachsen.
Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank: „Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel und mit ihm die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Mit Primus 2028 entwickeln wir die apoBank gezielt weiter. Das starke erste Halbjahr bestätigt, dass unsere Strategie greift.“
- Depotvolumen wächst auf 18 Mrd. Euro
- Bestand an Existenzgründungen steigt weiter
- Ausblick: Attraktive Dividendenausschüttung für 2026 geplant
Das Kundengeschäft verlief im Berichtszeitraum weiterhin stark; damit untermauert die Bank ihren Anspruch, die Nr.1 für alle Heilberufler zu sein. Das Kreditneugeschäft erreichte mit 2,8 Mrd. Euro erneut ein hohes Niveau (30.06.2025: 3,0 Mrd. Euro). Gefragt blieben Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen, der Bestand hier erhöhte sich um 5,7% auf 9,3 Mrd. Euro (31.12.2025: 8,8 Mrd. Euro); bei Immobilienkrediten lag er bei 17,1 Mrd. Euro (31.12.2025: 17,0 Mrd. Euro).
In der Vermögensverwaltung für Kunden bleibt die Bank auf ihrer Erfolgsspur. Das dort betreute Volumen stieg um 17,0% auf 11,0 Mrd. Euro (31.12.2025: 9,4 Mrd. Euro). Damit entfallen inzwischen rund 60% des gesamten Depotvolumens von 18,1 Mrd. Euro auf das mandatierte Geschäft. So kommt die apoBank ihrem Ziel, ein Depotvolumen von 20 Mrd. Euro bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen, Schritt für Schritt näher. Weitere Impulse auf diesem Weg erwartet die Bank von ihrem neuen Altersvorsorgedepot, das sie ab 1. Januar 2027 an den Markt bringen wird.
Die Zahl der Kunden ist auf knapp 516.800 angewachsen. Gleichzeitig zählt die Bank mehr als 1.300 neue Mitglieder. Bis zum Jahresende sollte die Mitgliederbasis weiter wachsen.
Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank: „Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel und mit ihm die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Mit Primus 2028 entwickeln wir die apoBank gezielt weiter. Das starke erste Halbjahr bestätigt, dass unsere Strategie greift.“
Ausblick auf das Gesamtjahr 2026
Im weiteren Jahresverlauf treibt die apoBank ihr Strategieprogramm Primus 2028 weiter voran. Dazu gehört vor allem der Ausbau des neuen Beratungscenters Private Banking, mit dem die apoBank ein digitales Beratungsangebot insbesondere für angestellte Heilberufler schafft.
Dr. Christian Wiermann, Finanzvorstand der apoBank: „Wir haben im ersten Halbjahr 2026 geliefert. Die Erträge liegen deutlich über Vorjahr und Plan. Im zweiten Halbjahr werden sich die Investitionen in Digitalisierung und in unser Kundengeschäft wieder stärker bemerkbar machen. Wir nutzen diese Investitionen, um unsere Wachstumsstrategie voranzutreiben.“
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die apoBank mit einem Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge auf dem Niveau des Jahres 2025; der Jahresüberschuss sollte steigen. Damit wäre eine attraktive Gewinnbeteiligung ihrer Mitglieder möglich.
Dr. Christian Wiermann, Finanzvorstand der apoBank: „Wir haben im ersten Halbjahr 2026 geliefert. Die Erträge liegen deutlich über Vorjahr und Plan. Im zweiten Halbjahr werden sich die Investitionen in Digitalisierung und in unser Kundengeschäft wieder stärker bemerkbar machen. Wir nutzen diese Investitionen, um unsere Wachstumsstrategie voranzutreiben.“
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die apoBank mit einem Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge auf dem Niveau des Jahres 2025; der Jahresüberschuss sollte steigen. Damit wäre eine attraktive Gewinnbeteiligung ihrer Mitglieder möglich.
Die Ergebnisse im ersten Halbjahr 2026 im Einzelnen
Der Zinsüberschuss stieg leicht auf 518,3 Mio. Euro (30.06.2025: 495,9 Mio. Euro). Positiv wirkte sich u.a. das Einlagengeschäft mit seinen gestiegenen Sichteinlagen aus.
Der Provisionsüberschuss sprang erstmals zum Halbjahr über die 100-Mio.-Euro-Marke und erreichte 108,6 Mio. Euro (30.06.2025: 95,9 Mio. Euro). Dabei legten die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft mit Kunden im Zuge der positiven Entwicklung in der Vermögensverwaltung und bei Vorsorgeprodukten deutlich zu. Auch die Vermittlungsprovisionen erhöhten sich.
Der Verwaltungsaufwand war leicht rückläufig. Er sank auf 369,2 Mio. Euro (30.06.2025: 384,7 Mio. Euro). Bei einem stabilen Personalaufwand lag der Sachaufwand inklusive Abschreibungen unter seinem Vergleichswert. Hauptgrund waren niedrigere Aufwendungen für Projekte sowie geringere Aufwendungen für den Bankbetrieb und die IT. Demgegenüber hat sich der Beitrag zum Garantiefonds wegen einer Anhebung des Beitragssatzes der BVR-Sicherungseinrichtung fast verdoppelt.
Mit 59,4 % fiel die Cost-Income-Ratio im Vergleich zu 2025 deutlich besser aus. Mit weiteren Investitionen in den Vertrieb und in die Digitalisierung der apoBank dürfte sich die Kennzahl zum Jahresende auf Vorjahresniveau einpendeln.
Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklungen stieg das operative Ergebnis, d. h. das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge, mit 261,7 Mio. Euro deutlich über seinen Vergleichswert (30.06.2025: 210,6 Mio. Euro) und über den geplanten Wert.
Die Risikovorsorge für das operative Geschäft ging auf -48,0 Mio. Euro (30.06.2025: -57,8 Mio. Euro) zurück. Die Risikovorsorge mit Reservecharakter dotierte die Bank mit -91,8 Mio. Euro (30.06.2025: -36,2 Mio. Euro).
Unter dem Strich betrug das Betriebsergebnis vor Steuern 121,8 Mio. Euro (30.06.2025: 116,5 Mio. Euro); der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 52,5 Mio. Euro (30.06.2025: 49,5 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme war zur Jahresmitte stabil bei 53,8 Mrd. Euro (31.12.2025: 52,5 Mrd. Euro). Die harte Kernkapitalquote erreichte 20,0 % (31.12.2025: 20,9 %), die Gesamtkapitalquote 21,5 % (31.12.2025: 22,7 %).
Der Provisionsüberschuss sprang erstmals zum Halbjahr über die 100-Mio.-Euro-Marke und erreichte 108,6 Mio. Euro (30.06.2025: 95,9 Mio. Euro). Dabei legten die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft mit Kunden im Zuge der positiven Entwicklung in der Vermögensverwaltung und bei Vorsorgeprodukten deutlich zu. Auch die Vermittlungsprovisionen erhöhten sich.
Der Verwaltungsaufwand war leicht rückläufig. Er sank auf 369,2 Mio. Euro (30.06.2025: 384,7 Mio. Euro). Bei einem stabilen Personalaufwand lag der Sachaufwand inklusive Abschreibungen unter seinem Vergleichswert. Hauptgrund waren niedrigere Aufwendungen für Projekte sowie geringere Aufwendungen für den Bankbetrieb und die IT. Demgegenüber hat sich der Beitrag zum Garantiefonds wegen einer Anhebung des Beitragssatzes der BVR-Sicherungseinrichtung fast verdoppelt.
Mit 59,4 % fiel die Cost-Income-Ratio im Vergleich zu 2025 deutlich besser aus. Mit weiteren Investitionen in den Vertrieb und in die Digitalisierung der apoBank dürfte sich die Kennzahl zum Jahresende auf Vorjahresniveau einpendeln.
Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklungen stieg das operative Ergebnis, d. h. das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge, mit 261,7 Mio. Euro deutlich über seinen Vergleichswert (30.06.2025: 210,6 Mio. Euro) und über den geplanten Wert.
Die Risikovorsorge für das operative Geschäft ging auf -48,0 Mio. Euro (30.06.2025: -57,8 Mio. Euro) zurück. Die Risikovorsorge mit Reservecharakter dotierte die Bank mit -91,8 Mio. Euro (30.06.2025: -36,2 Mio. Euro).
Unter dem Strich betrug das Betriebsergebnis vor Steuern 121,8 Mio. Euro (30.06.2025: 116,5 Mio. Euro); der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 52,5 Mio. Euro (30.06.2025: 49,5 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme war zur Jahresmitte stabil bei 53,8 Mrd. Euro (31.12.2025: 52,5 Mrd. Euro). Die harte Kernkapitalquote erreichte 20,0 % (31.12.2025: 20,9 %), die Gesamtkapitalquote 21,5 % (31.12.2025: 22,7 %).
Geschäftszahlen im Überblick
| in Mio. Euro | 1.1.–30.06.2025 | 1.1.–30.06.2026 | Veränderung %1 |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 518,3 | 495,9 | 4,5 |
| Provisionsüberschuss | 108,6 | 95,9 | 13,3 |
| Verwaltungsaufwand | -369,2 | -384,7 | -4,0 |
| Sonstige betriebl. Erträge / Aufwendungen | 3,9 | 3,5 | 10,9 |
| Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge | 261,7 | 210,6 | 24,2 |
| Risikovorsorge aus dem operativen Geschäft | -48,0 | -57,8 | -17,0 |
| Risikovorsorge mit Reservecharakter | -91,8 | -36,2 | >100 |
| Betriebsergebnis vor Steuern | 121,8 | 116,5 | 4,5 |
| Jahresüberschuss | 52,5 | 49,5 | 6,0 |
| 30.06.2026 | 31.12.2025 | Veränderung %1 | |
|---|---|---|---|
| Gesamtkapitalquote, in Prozent | 21,5 | 22,7 | -1,2 |
| Harte Kernkapitalquote, in Prozent | 20,0 | 20,9 | -0,9 |
| Liquidity Coverage Ratio, in Prozent | 233,1 | 237,0 | -3,9 |
| Bilanzsumme, in Mio. Euro | 53.771 | 52.438 | 2,5 |
| Kunden | 516.752 | 513.665 | 0,6 |
| Mitglieder | 110.849 | 111.591 | -0,7 |
Den Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2026 finden Sie unter www.apobank.de/finanzberichte.
Pressekontakt:
Ines Semisch
Telefon: +49 211/5998 5308
ines.semisch@apobank.de
Über die apoBank
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ist die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Die apoBank arbeitet nach dem Prinzip „Von Heilberuflern für Heilberufler“, d. h. sie ist auf die Betreuung der Akteure des Gesundheitsmarktes spezialisiert und wird zugleich von diesen als Eigentümern getragen. Damit verfügt die apoBank über ein deutschlandweit einzigartiges Geschäftsmodell. www.apobank.de