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Chart des Monats

15.10.2019 ‒ Japanisierung der Geldpolitik

Angesichts der Eintrübung der konjunkturellen Aussichten im Euroraum in den vergangenen Quartalen hat die EZB angekündigt, ihre Geldpolitik wieder expansiver zu gestalten. Dazu hat die Notenbank zuletzt unter anderen beschlossen, ihr Anleihenkaufprogramm wieder aufzunehmen und hat zudem ihren Einlagesatz für Banken auf -0,5 % reduziert. Weitere Absenkungen könnten noch in diesem Jahr folgen. An den Anleihemärkten bleibt damit das Renditeniveau weiter nahe den historischen Tiefstständen.  Deutsche Staatsanleihen wiesen auch zuletzt über alle Laufzeiten hinweg ein Renditeniveau von deutlich unter 0 % auf.

Die jüngsten expansiven Impulse der EZB lassen unter Anlegern auch wieder die Befürchtung aufkommen, die Eurozone würde in eine ähnliche Situation wie in Japan gleiten. Dort kennt die Geldpolitik schließlich seit Ende der 1990er Jahre keine Zinsen mehr. Doch ein Vergleich der deutschen Zinsstrukturkurve mit der Japans zum Zeitpunkt ihres Tiefs im Juli 2016 zeigt, dass hierzulande zumindest am Rentenmarkt eine „Japanisierung“ weit vorgeschritten und bereits an der Tagesordnung ist.

Auch wenn Japans Wirtschaft seit längerer Zeit keine Zinsen mehr kennt, war dies zuletzt kein Untergang für die dortige Volkswirtschaft oder für Anleger. Diese profitierten seit Anfang der 2000er Jahre bei Aktieninvestments vom anhaltenden realwirtschaftlichen Wachstum und konnten hierdurch ausbleibende Erlöse aus festverzinslichen Anlagen teilweise entgegenwirken. Hierbei bedarf es bei deutschen Sparern eines Umdenkens.

Konjunktur und Finanzmärkte

14.10.19: Klimawandel – Herausforderung für Wirtschaft und Kapitalmärkte

Die Klimadiskussion ist in vollem Gange. Wie Klimaschutz und Wachstum in Zukunft zusammen gebracht werden können, ist dabei der zentrale Aspekt. Und hier trifft der Klimaschutz auch auf die Finanzmärkte. Denn wie Wachstum unter Klimagesichtspunkten gestaltet werden kann, ist für Anleger wesentlich.

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