Patrick Miljes


Leiter Firmenkundengeschäft

Neue Leitung für das Firmenkundengeschäft


Drei Fragen an Patrick Miljes

Herr Miljes, Sie sind Anfang Oktober als neue Führungskraft zu uns gekommen. Wie erleben Sie den Berufswechsel in Zeiten von Corona?
 

Das ist zwar in der Tat eine besondere Situation, die sich aber gestalten lässt. Ich habe hier im Haus sehr schnell erfahren, dass wir als Bank der Gesundheit genau wissen, wie die Corona-Pandemie das Gesundheitswesen belastet und wie wesentlich es ist, die weitere Ausbreitung zu minimieren. Als Arbeitgeber versuchen wir alles dazu beizutragen. Homeoffice gibt es bei der apoBank schon sehr lange. Derzeit arbeiten unsere Mitarbeiter dann soweit wie möglich von Zuhause aus. In Bereichen, in denen wir Anwesenheit benötigen, sind wir im Split-Modus tätig.

Natürlich hätte ich mir das Kennenlernen meiner Kollegen und Mitarbeiter anders gewünscht, inzwischen haben wir uns alle aber auch an Video- und Telefonkonferenzen gewöhnt. Gleichzeitig lege ich viel Wert auf den persönlichen Austausch. Den gestalte ich derzeit bilateral, so dass sich auch das mit dem gebührenden Abstand bewerkstelligen lässt.
 

Mit welchen Zielen starten Sie in die Position bei der apoBank?
 

Wir haben im Firmenkundengeschäft ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell, das ich gemeinsam mit meinem Team weiter ausbauen will. Unsere Kunden profitieren von unserem Know-how im Gesundheitsmarkt, das sich gerade in der aktuelle Zeit mit einer hohen Veränderungsdynamik bezahlt macht. Corona hat uns allen die Relevanz des Gesundheitssektors noch einmal verdeutlicht. Gleichzeitig wissen wir, dass dieser Markt mit weiteren und zudem komplexen Auflagen des Gesetzgebers zurechtkommen muss.

Hier sind wir mit Finanzierungskonzepten, die diese spezifischen Gegebenheiten berücksichtigen, nachhaltig für den Kunden erfolgreich. Mit diesem apoBank-Ansatz, also vom Kunden her zu denken, kann ich mich sehr gut identifizieren und das bestimmt auch meine Marschrichtung für die Zusammenarbeit mit dem Mittelstand im Gesundheitssektor.

 

Was sind denn aus Ihrer Sicht die aktuellen Herausforderungen für die Finanzierung des Mittelstands?
 

Im aktuellen Umfeld sehe ich durchaus höhere Unsicherheiten für die Unternehmen. Im Gesundheitssektor gilt es, neben dem eigentlichen Tagesgeschäft mit der permanenten Bereitschaft der Corona-Pandemie umzugehen. Hinzu kommen die anstehenden Veränderungen durch den Gesetzgeber. Gleichzeitig - und hier sehe ich den Mittelstand auch besonders gefordert - entstehen diverse neue Strukturen. Insbesondere die Digitalisierung bringt neue oder veränderte Geschäftsmodelle hervor, bei denen es wichtig ist, die Grundlagen zu verstehen. Der Gesundheitsmarkt kann und wird sich hier weiterentwickeln. Wir werden den Akteuren dabei als kompetenter Partner mit guten Finanzierungslösungen zur Seite stehen.


Der Bereich Firmenkunden bei der apoBank betreut Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Dazu gehören Unternehmen der Gesundheitsindustrie ebenso wie stationäre und ambulante Versorgungsstrukturen.