Heute planen, morgen profitieren


Anke Matthes, Direktorin apoBank

 

„Wer früh anfängt, ist schneller am Ziel.“


sagt Anke Matthes, Abteilungsdirektorin Vertriebsentwicklung bei der apoBank. „Bei den Finanzen und der Vermögensplanung sollte man es eigentlich genauso handhaben, denn das funktioniert sogar mit überschaubarem Aufwand.“

 

Wer ein Ziel hat, findet einen Weg. (Laotse)

Um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten, ist eine rechtzeitige Planung unerlässlich.

Matthes Beobachtung: „Viele wissen gar nicht, wie viele Gestaltungsmöglichkeiten sie hier haben, ohne sich im Alltag einschränken oder ewig festlegen zu müssen."

Das gilt für junge angestellte Ärzte genauso wie für niedergelassene und Apotheker, wenn sie früh mit kompetenter Unterstützung in die Planung einsteigen. 

 

"Wir zeigen daher Spielräume und Möglichkeiten auf."

Erst kommt die Anamnese


Unsere Berater folgen dabei einem transparenten Verfahren: Ähnlich wie bei einer sorgfältigen Anamnese ist der Ausgangspunkt für eine solide Vermögensplanung stets eine Ist-Analyse und der Abgleich mit der gleichen Fachgruppe im jeweiligen KV-Bezirk. Eine solche datengestützte Analyse der Vergleichsgruppe liefert wertvolle Informationen, inwieweit das Gehalt beziehungsweise die Überschüsse unter oder über dem Durchschnitt liegen. Wo ist noch Luft nach oben, was lässt sich optimieren? Wie hoch ist das Potenzial, das man in einigen Jahren erreichen könnte?

„Anders als viele andere Banken haben wir hier eine Fülle aktueller Studien und Zahlen zum Gesundheitswesen“, so Matthes. „So können wir sehr gezielt Chancen prüfen und bewerten, um bessere Lösungen zu finden.“

Im nächsten Schritt nimmt der Berater die freien Mittel etwa auf Sparkonten und die bisherigen Anlagen ins Visier: Wie viel Geld wird für Konsum und Lebenshaltung benötigt? Wie sieht es mit Sparanlagen, Vorsorgeverträgen oder Aktien aus, wie mit Immobilien?

Vorsicht mit zu optimistischen Annahmen


Eine ausgewogene, ganzheitliche Vermögensplanung gleicht laut Matthes dem Bau eines stabilen Turms. Liquidität, Sparen und Vermögensaufbau, Geldanlage, Absicherung und eventuell die eigene Praxis- oder Apotheke, Immobilien und Rente müssen genauso berücksichtigt werden wie das Arbeitseinkommen im Verlauf der Jahre.

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„Ungefähr ein Drittel des Arbeitseinkommens sollte in den Turm investiert werden, jeweils ein weiteres Drittel für Lebenshaltung, Konsum und weitere Verpflichtungen reserviert bleiben“, so Anke Matthes´ Faustregel.

Ihrer Beobachtung nach verlässt so mancher sich zu sehr auf lieb gewonnene Annahmen, sozusagen die Hausmittel der Finanzplanung. Darauf zum Beispiel, dass die Rente des Versorgungswerks später schon ausreichen werde. Dass die Ehe hält und die Kollegen in der Gemeinschaftspraxis über Jahrzehnte zusammenbleiben. Oder dass das Eigenheim der Eltern, einmal vererbt, eines Tages in jedem Fall eine stattliche Summe beim Verkauf einbringt.


„Auch wenn es schwerfällt, sollte man solche Lebensrisiken einkalkulieren und sich hier an der Statistik orientieren. Und die sagt zum Beispiel, dass bei weit mehr als zwei Dritteln aller Paare am Ende zumindest einer von beiden pflegebedürftig wird“, erklärt Anke Matthes. Wer frühzeitig für die richtige Statik im Vermögensturm sorgt, kann solchen Szenarien deutlich gelassener begegnen. 

Frisch niedergelassen?


Zeit, strategisch zu planen!

Wann der richtige Zeitpunkt für den Start der strategischen Vermögensplanung ist? Matthes plädiert dafür, schon früh ein Fundament zu legen, etwa mit langfristigen Sparformen oder Anlagen: „Zentral ist eine ausgewogene Mischung aus Liquidität, mittelfristigen Anlagen etwa über einen Fondsparvertrag in ein Depot und auf Langfristigkeit angelegten Vermögenswerten wie Immobilien.“ Wie die Bausteine des Turms im Detail aussehen, hängt von der Lebensphase und dem individuellen Risikoempfinden ab. Gerade, wer sich frisch niedergelassen hat, sollte seine private Finanzplanung unbedingt mit Profi-Hilfe überprüfen.

Zwischen 50 und 55, beobachtet die Expertin für Vermögensmanagement, ändern sich dann häufig noch einmal die Prioritäten: „Viele sind nicht mehr so risiko-affin, weil sie mit Blick auf den näher rückenden Ruhestand ihr Vermögen lieber absichern möchten. Oft rücken Themen wie die Finanzierung des Studiums für die Kinder, Erben und Schenken in den Mittelpunkt.“

„Heilberufler verstehen sich als Gestalter“


Am besten, so ihr Rat, fängt man möglichst früh an und stellt seine Planung einmal jährlich auf den Prüfstand.

Spätestens ist ein Check-up dann nötig, wenn die persönliche Situation sich ändert. Passt die Gewichtung der Bausteine noch zum Ziel, das man sich einmal gesetzt hat? Oder hat sich in der Zielsetzung etwas verändert? Ist wegen eines mittelfristig geplanten Immobilienkaufs mehr Liquidität gefragt – oder steht inzwischen mehr zur Verfügung, die Sie gewinnbringend investieren könnten?

Passt eine Anlage nicht, lässt sich zügig nachjustieren, vielleicht eine andere Dosierung oder etwas Neues ausprobieren. „Mediziner verstehen sich als Gestalter“, so Anke Matthes. „Wir wollen dazu beitragen, dass sie auch ihr Vermögen aktiv gestalten können – indem wir auf der Basis der finanziellen Fakten Gestaltungspielräume aufzeigen.“

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