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13.12.19 - UK-Wahl: Briten stimmen mehrheitlich für Brexit-Befürworter Johnson


UK-Wahl: Briten stimmen mehrheitlich für Brexit-Befürworter Johnson
  • Konservative Partei gewinnt die Parlamentswahlen in Großbritannien – Weg für Brexit ist frei
  • Verhandlungen über das zukünftige Zusammenspiel zwischen EU und UK werden Zeit kosten
  • Aktienmärkte reagieren positiv auf nachlassende Unsicherheit, Britische Pfund geht fester
Bei der Parlamentswahl in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson einen klaren Sieg erringen können. Laut der Hochrechnungen vom Freitagmorgen kommen die Konservativen auf 364 Sitze, die Labour Partei lediglich auf 203. Damit sichert sich die Konservative Partei die absolute Mehrheit mit 56 % der Sitze im Unterhaus.

14.10.2019 - Klimawandel: Herausforderung für Wirtschaft und Kapitalmärkte


  • Zukünftige Agenda der Politik durch Klima-und Umweltschutz mitbestimmt.
  • „Grünes Wachstum“ bislang aber nur in der Theorie.
  • Nachhaltigkeit auch zunehmend Thema an den Finanzmärkten.
Klimaschutz ist spätestens seit dem Hitzesommer 2018 zum Topthema der Politik aufgestiegen. Und auch die Öffentlichkeit diskutiert seither über den besseren Schutz von Klima und Umwelt. Daher verwundert es nicht, dass bei der Europawahl im Frühling dieses Jahres, so Nachwahlbefragungen, das Thema Umwelt-und Klimaschutz an erster Stelle stand. Seither versuchen Parteien nahezu jeder Couleur in Anbetracht der gewaltigen ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderung des Themas die Öffentlichkeit mit wirksamen und nachhaltigen Konzepten zum Schutz des Klimas zu überzeugen. Es gilt dabei möglichst Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Doch kann das gelingen?
 

19.08.2019 - Die „Schwarze Null“: Ende der schwäbischen Hausfrauenmentalität


  • Strikte Haushaltsdisziplin ist nicht in jeder Situation vorteilhaft.
  • FiskalischeUnterstützung der Geldpolitik notwendig.
  • Mittelfristigergeben sich Vorteile für Anleger und Sparer durch eine expansivere Fiskalpolitik.
Die deutsche Wirtschaft lahmt. Im zweiten Quartal dieses Jahres schrumpfte nach vorläufigen Zahlen das hiesige Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 %, nachdem es in den Vorquartalen ebenfalls nur mäßig zulegen konnte. Und  eine unmittelbare Besserung der Lage ist derzeit  nicht in Sicht.  Daher  wurdezuletzt der Ruf nach fiskalpolitischen Maßnahmenstetig lauter, um die Konjunktur über die Schwächephase hinweg zu stützen. Doch eine expansivere Fiskalpolitik, wie sie auch von vielen Ökonomen mittlerweile gefordert wird, würde am Credo der „Schwarzen Null“ rütteln,  mit der sich die deutsche Politik seit Jahren brüstet. Ein Umdenkenist also notwendig.

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