Fragen und Antworten zu Auslandszahlungen

Wichtige Fakten finden Sie in den Antworten

Auslandsüberweisung oder SEPA: Welche Zahlung ist die Richtige?

Insgesamt 33 europäische Länder nehmen an SEPA teil: Neben den 18 Eurostaaten sind dies weitere 11 EU-Mitgliedsstaaten sowie Norwegen, Island, Liechtenstein, Monaco und die Schweiz. Seit dem 1.7.2013 zählt auch das neue EU-Mitglied Kroatien (EU-Mitgliedstaat) dazu. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die SEPA-Verfahren ausschließlich für Zahlungen in der Währung "Euro" genutzt werden können. Detailinformationen finden Sie auf unseren SEPA-Seiten.

Auslandsüberweisungen (SWIFT-Zahlungen): Weltweit in gängigen Währungen

Wie lautet meine IBAN?

Mit der Einführung der SEPA-Instrumente gehören IBAN und BIC auch bei nationalen Überweisungen und Lastschriften zu den Pflichtangaben. Wie Sie eine IBAN ermitteln erfahren Sie auf unserer Seite "IBAN und BIC als Identifizierungsmerkmal".

In welchen außereuropäischen Ländern ist IBAN zwingend vorgeschrieben?

Der IBAN findet neben Europa auch weltweit eine zunehmende Verbreitung. In nachfolgenden Ländern außerhalb von Europa ist die Angabe verpflichtend (STP-Kriterium):

  • Bahrain (BH) 22-stellig
  • Israel (IL) 23-stellig,  Pflicht ab Januar 2016
  • Jordanien (JO) 30-stellig 
  • Katar (QA) 29-stellig
  • Kuwait (KW) 30-stellig
  • Libanon (LB) 28-stellig
  • Moldawien (MD) 24-stellig
  • Pakistan (PK) 24-stellig
  • Palästina (PS) 29-stellig
  • Saudi Arabien (SA) 24-stellig
  • Tunesien (TN) 24-stellig
  • Türkei (TR) 26-stellig
  • Vereinigte Arabische Emirate (AE) 23-stellig
Wie finde ich den BIC einer Bank?

Alle Kunden der apoBank finden die IBAN und BIC, jeweils als IBAN oder BIC gekennzeichnet, auf Ihrem Kontoauszug oder im Internet-Banking.

Für die apoBank gilt (unabhängig von der Kontoführenden Filiale) immer der BIC der Zentrale in Düsseldorf (DAAEDEDDXXX).

Wir bieten unter der hier verlinkten Seite eine komfortable Suchmöglichkeit.

Mehr als 12.500 Euro überweisen: Was muss ich beachten?

Paragraf 59 der Außenwirtschaftsverordnung bestimmt, dass Gebietsansässige ein- und ausgehende Zahlungen, die einen Gegenwert von 12.500 Euro übersteigen, an die Deutsche Bundesbank melden müssen. Diese Angaben dienen ausschließlich der Statistik.

Ihre Fragen hierzu beantworten wir gerne oder Sie wenden sich an die kostenfreie Telefonnummer 0800 1234 111 der Deutschen Bundesbank. Informationen zu diesem Thema hält die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite parat. Hier gibt es auch eine Reihe von Hinweisen zu den nötigen Formularen bzw. zum Einreichungsweg.

Überwachung des internationalen Zahlungsverkehrs

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben zu einer verschärften Bekämpfung der terroristischen Netzwerke und deren Anhänger geführt. Teil dieser Bekämpfungsmaßnahmen ist, dass Terroristen und Unterstützern des Terrors keinerlei Finanzmittel mehr zur Verfügung gestellt werden dürfen.

Auf Basis von Verordnungen des Rates der Europäischen Gemeinschaft und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sind alle Banken im Wirtschaftsraum der EU gesetzlich verpflichtet, ihr gesamtes Auslandsgeschäft gegen sogenannte Verdachtslisten zu prüfen. Diese Verdachtslisten werden von der Europäischen Kommission und vom BMWA herausgegeben und beinhalten Namen von natürlichen und juristischen Personen, denen keine Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden dürfen