Praxiskosten managen

Den Praxisalltag in den nächsten Monaten steuern

Praxiskosten managen


Haben Sie die Kostenstruktur Ihrer Praxis im Griff?

In den nächsten Monate zeigen sich die Folgen der Corona-Krise. Vor allem Praxen mit hohem Anteil an Einnahmen aus der Privatversicherung und den Selbstzahlerleistungen könnten stärker wirtschaftlich unter Druck geraten. Das kann vor allem Zahnärzte und einige Fachgruppen wie Augenärzte, Hautärzte oder Orthopäden betreffen.

Denn: Der Einnahmeblock aus den Privat- und Zusatzleistungenn kann sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnsituation beeinflussen. Eine Beispielrechnung für Praxen mit einem Privtanteil zwischen 25 und 35 Prozent zeigt, dass bei einem Rückgang der Privatumsätze um 50 Prozent der Praxisüberschuss um bis zu 40 Prozent sinken könnte. Bei Fachgruppen mit einem höheren Anteil an Privateinnahmen können die Verlusste noch gravierender sein.

Gründe für den Praxiskosten-Check

Wichtig für Arztpraxen! Privatpatienten und Zusatzleistungen sind entscheidend

Die Auswirkungen im GKV-Bereich fallen vorerst nicht gravierend aus, doch ein hoher Anteil an Privatpatienten und an Zusatzleistungen macht sich sofort bemerkbar.
 
Wichtig für Zahnarztpraxen! Die Liquidität ist gesichert, aber die Einnahmen sind es nicht

Als Inhaber einer Zahnarztpraxis haben Sie erstmal Anspruch auf Liquiditätshilfen, doch perspektivisch müssen Sie Rückzahlungen einplanen, da zu viel gezahlte Honorare in 2021 und 2022 vollständig zurückgezahlt werden müssen.
 

Berechnung wie es sein könnte

Szenario: Vom Patientenrückgang bis zur 60 Prozent-Auslastung

Erst kam der Patientenrückgang, dann die reduzierten Öffnungszeiten, schließlich folgte die länger dauernde 60 Prozent-Auslastung. Was bedeutet das für eine Praxis?
 
  • Im GKV-Bereich wird es unmittelbar keine spürbaren Auswirkungen auf den Umsatz geben. Hinzu kommt, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen bereits umfangreiche Ausgleichszahlungen angekündigt haben, um eine mögliche Rückzahlung bzw. Honoraranpassung zu vermeiden.
     
  • Aber die PKV- und IGeL-Einnahmen werden unmittelbar sinken, - möglicherweise auf die Hälfte der üblichen Einnahmen. Wenn auch Erträge für Gutachten oder Vorlesungshonorare sinken, kann dies in der Summe der Einnahmen mit bis zu -22 Prozent spürbar werden.
     
  • Zwar werden auch die Personalkosten mit Löhnen und Gehälter, freiwilligen sozialen Leistungen und gesetzlichen sozialen Leistungen sinken ( bis zu -51 Prozent). 
     
  • Aber die Raumkosten mit Miete, Gas, Wasser, Heizung bleiben gleich.
     
  • Die Materialkosten könnten zwischen 10 und 33 Prozent zurückgehen.

Wie sieht dieses Rechenbeispiel für Ihre Praxis und für die Monate September bis Dezember 2020 aus?

Ihre Chance: Praxiskosten managen


Eindeutige Vorhersagen für die nächsten Monate sind nicht zu machen. Die apoBank kann jedoch für Ihre Praxis unterschiedliche Corona-Szenarien analysieren. Das ist der erste Schritt ins aktive Praxismanagement:

Sie erhalten Klarheit über die Kostenstruktur und  Sie erhalten Tipps, wie sich Kosten reduzieren lassen. So kennen Sie den Zeitraum, auf den Sie sich einstellen müssen. Es geht jetzt um Ihr Praxismanagement für die nächsten Monate.
 

Der Corona-Blog der apoBank

+49 2115998 0
Hotline Kundenservice | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr
+49 116 116
Hotline Kartensperre 116 116
+49 2115998 8000
Hotline eBanking | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr
+49 2115998 5000
Hotline Kontoservice | Mo-Fr 7-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr