Der Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 in Berlin im CityCube statt!

Die Chance, aus Millionen genetischen Datensätzen herauszufinden, welches Onkologiemedikament das Leben des Patienten mit höchster Wahrscheinlichkeit retten kann. Die Möglichkeit, durch telemedizinische Überwachung von Kardiologiepatienten Infarkte rechtzeitig vorherzusagen. Oder die Aussicht, durch zentrale Speicherung und Abrufbarkeit aller Patientendaten jedem Arzt maximales diagnostisches Wissen für die Therapie an die Hand zu geben. Das sind nur drei von vielen Beispielen der Digitalisierung und Vernetzung in der Medizin, die in allernächster Zukunft Realität im Versorgungsalltag sein könnten. Doch: Es hakt dabei. Vor allem bei der Vernetzung der Leistungserbringer und in Sachen Datenschutz, den niemand Geringeres als der Deutsche Ethikrat deshalb gerne reformieren würde.

Weil sich alle einig sind, dass die gewaltigen Chancen der digitalen Revolution schnellstmöglich genutzt werden müssen, diskutiert der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in diesem Jahr Ideen, wie das gehen könnte. Wie immer natürlich auch die anderen wichtigen Themen der Gesundheitspolitik.

Auch wenn die Qualität des deutschen Gesundheitswesens weltweit anerkannt ist, gibt es das große Problem der Aufspaltung in Sektoren – mit gravierenden Folgen für Patienten und Kostenträger. Zur Überwindung haben die beiden größten Fraktionen im Bundestag in ihren Koalitionsverhandlungen eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe vorgeschlagen. Es scheint, dass die Politik die sektorübergreifende Versorgung künftig wirklich zum Standard machen will. Das Thema ist deshalb ebenfalls Schwerpunkt des Hauptstadtkongresses, ebenso wie die Pflege, der Morbi-RSA, qualitätsbasierte Vergütung, Fachkräftegewinnung, Patientensicherheit, Notfallversorgung und die Zukunft der Medizin.

Es erwarten Sie also drei interessante Tage. Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.