Magazin zum Jahresfinanzbericht: Rückblick auf 2013

Unser neues Betreuungskonzept: Näher am Kunden

Vom Studium über die Anstellung oder Selbständigkeit bis hin zum Ruhestand: In jeder Lebensphase stehen wir unseren Kunden zur Seite - und das seit 2013 auch mit spezialisierten Beratern.

Denn im Zuge unseres Zukunftsprogramms VorWERTs haben wir im vergangenen Jahr ein neues Betreuungskonzept eingeführt, mit dem wir den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden optimal gerecht werden. Gleichzeitig bieten wir vermögenden Kunden mit sehr komplexen Fragestellungen nun über das Private Banking eine Vermögensbetreuung, die auch Themen wie Stiftungs-, Generationen- und Beteiligungsmanagement umfasst.

Auch unsere neue Praxis- und Apothekenbörse (www.apobank.de/praxisboerse), über die wir Existenzgründer, Kooperationswillige und Abgeber zusammenbringen, stößt auf gute Resonanz. Nach nur wenigen Monaten gehört sie zu den führenden Plattformen ihrer Art in Deutschland. Und mit neuen Beratungsbüros an Universitäten und Kliniken rücken wir räumlich näher an die Heilberufler heran.

Damit können unsere Kunden bei uns auf eine ganzheitliche und individuelle Betreuung vertrauen.

Unsere Finanzierungen: Maßgeschneiderte Lösungen für die Gesundheitsversorgung

Als Bank im Gesundheitswesen macht sich die apoBank für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung stark.

2013 haben wir 2,6 Milliarden Euro für Praxis- bzw. Apothekeninvestitionen und Existenzgründungen bereitgestellt. Darüber hinaus finanzieren wir auch größere Kooperationsvorhaben wie MVZ oder Ärztehäuser.

© Architekturbüro Planwerk

Eines dieser Projekte ist das Ärztehaus T2 in Gelnhausen. Mit unserer Unterstützung werden hier
auf 4.300 Quadratmetern künftig 15 Arztpraxen, eine Apotheke, ein Sanitätshaus und ein Hörgeräteakustiker Platz finden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund zehn Millionen Euro. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern - darunter Architekten, Vertriebspartner, Steuerberater,
Rechtsexperten und Baucontroller - beraten und begleiten wir die beiden Initiatoren, Dr. Attila Zari
und Stefan Wolf, bei der Planung und Realisierung des Projekts. Bereits vor zwölf Jahren hatten wir
in Gelnhausen den Aufbau des Ärztehauses Triangulum (T1) maßgeblich mit vorangetrieben. Mit dem T2 wird der Standort nun um weitere Fachrichtungen ergänzt und zu einem Gesundheitszentrum mit überregionaler Bedeutung ausgebaut.

"Bei solch komplexen Projekten muss jeder Handgriff sitzen. Umso wichtiger ist es, dass alle Partner professionell zusammenarbeiten und ein permanenter ergebnisorientierter Austausch zwischen allen Beteiligten stattfindet", so Beate Ellinghaus, Leiterin des apoBank-Firmenkundenbereichs. "Mit unserer Erfahrung und unserem Netzwerk tragen wir dazu bei, derartige Vorhaben wirtschaftlich auf gesunde Füße zu stellen."

Unsere neue Technik: Für mehr Flexibilität

Mehr Komfort und Sicherheit - dafür steht unser neues Online-Banking.

Mehr als 300.000 Kunden haben wir 2013 nach einer Vorbereitungszeit von rund einem Jahr auf die neue Online-Filiale umgestellt. Neben aktuellsten Sicherheitsverfahren profitieren unsere Kunden heute unter anderem von Real-Time-Buchungen und einer erweiterten Kontoansicht.

Seit Ende 2013 können unsere Kunden zudem ausgewählte Produkte bequem online auf apobank.de abschließen. Die Eröffnung eines Girokontos zum Beispiel ist damit sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag möglich. Auch die Tagesgeldkonten apoZinsPlus und apoCash können über das Internet eröffnet werden. Damit kommen wir dem Wunsch vieler Kunden nach, einfache Bankprodukte auch von zu Hause aus abschließen zu können.

Einen Schritt in Richtung Zukunft gehen wir seit August 2013 auch mit dem Projekt "Videotelefonie". Damit wir flexibler auf Terminanfragen reagieren können, prüfen wir den Einsatz dieser Technologie in der Beratung: An ausgewählten Pilot-Standorten schalten wir per Videokonferenz Spezialisten, die nicht am jeweiligen Standort vertreten sind, zum Beratungsgespräch hinzu. Über die flächendeckende Einführung werden wir nach Abschluss der Pilotphase entscheiden.

Unsere Expertise in puncto Geldanlage: Für Ihre Werte

Im unabhängigen Bankentest von Focus-Money und n-tv ist die Vermögensverwaltung der apoBank im November 2013 mit der Bestnote "Herausragend" ausgezeichnet worden.

Damit konnten wir uns zum fünften Mal in Folge als einer der führenden Vermögensverwalter in Deutschland behaupten. Die Jury bewertete den von uns ausgearbeiteten Anlagevorschlag als "sehr gut". Auch beim Kriterium Kundenorientierung konnten wir punkten und haben mit der Note "sehr gut" abgeschnitten.

Die Auszeichnung untermauert die Expertise, die wir im Bereich der Geldanlage aufgebaut haben. "Die Herausforderung ist, nicht nur einmal mit Top-Leistungen zu überzeugen, sondern dauerhaft. Das ist uns gelungen. Entsprechend können unsere Kunden darauf vertrauen, dass wir mit ihrem Geld mehr als sorgsam umgehen und es in ihrem Interesse verwalten", unterstreicht auch Ulrich Sommer, Vorstand der apoBank.

n-tv Moderatorin Carola Ferstl, René Hermanns, Leiter Portfoliomanagement der apoBank, und Frank Mertgen, stellvertretender Chefredakteur Focus-Money (v. l.), bei der Preisverleihung

Unser Engagement: Für die Heilberufler

Die apoBank hilft - unkompliziert und schnell.

Darauf konnten alle Heilberufler zählen, deren Praxen und Apotheken im Juni vom Hochwasser an Elbe und Donau überschwemmt wurden. Mit einem Sonderkreditprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro sprang die apoBank ein und stellte den Betroffenen zins- und tilgungsfreie Kredite zur Verfügung.

Im Zuge der Kampagne "Mund auf gegen Blutkrebs" von der Bundeszahnärztekammer und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei haben wir 50.000 Euro gespendet und so die Typisierungskosten für 1.000 Zahnarztpatienten übernommen. "Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Engagement dazu beitragen, dass Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind, einen Lebensspender finden", so Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der apoBank.

Prof. Dr. Christoph Benz, Dr. Peter Engel, Dr. Elke Neujahr, Herbert Pfennig und Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (v. l.) bei der Scheckübergabe an die DKMS

Im Zuge der Kampagne "Mund auf gegen Blutkrebs" von der Bundeszahnärztekammer und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei haben wir 50.000 Euro gespendet und so die Typisierungskosten für 1.000 Zahnarztpatienten übernommen. "Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Engagement dazu beitragen, dass Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind, einen Lebensspender finden", so Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der apoBank.

Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich 2013 für einen guten Zweck engagiert: Zu Weihnachten haben sie die Wünsche von mehr als 200 Kindern und Jugendlichen aus der Region Düsseldorf erfüllt, die von der Graf-Recke-Stiftung betreut werden.

Darüber hinaus haben wir 2013 zahlreiche Projekte aus dem Bereich Medizin und Gesundheit unterstützt. Wir fördern beispielsweise die Errichtung einer Stiftungsprofessur Allgemeinmedizin an der Universität Magdeburg und setzen uns für die Initiative "Eine Dosis Zukunft" ein, die das Ziel hat, an Tuberkulose erkrankte Straßenkinder in Kalkutta zu behandeln.

Unser Schulterschluss mit den institutionellen Anlegern: Für eine lange Partnerschaft

Seit vielen Jahren beraten wir institutionelle Investoren, wie etwa Versorgungswerke, Versorgungseinrichtungen und andere Großanleger, bei ihrer Kapitalanlage.

Wir sind überzeugt, dass eine gute Anlageberatung eine enge partnerschaftliche Betreuung erfordert. Deshalb haben wir 2013 mit dem apoInvestment-Forum wiederholt eine Plattform für Austausch und Dialog geboten. Gemeinsam mit den institutionellen Anlegern haben wir hier über die Herausforderungen des Kapitalmarktes diskutiert und Impulse für den Umgang mit der andauernden Niedrigzinsphase gegeben.

2013 stand aber auch im Zeichen regulatorischer Veränderungen. Denn mit der Einführung des neuen Kapitalanlagegesetzbuches sind die Auflagen für Banken, die für institutionelle Anleger die Verwahrstellenfunktion wahrnehmen, deutlich gestiegen. In der Folge haben sich einige Banken aus diesem Geschäftsfeld zurückgezogen. Anders die apoBank: Wir haben uns frühzeitig auf die Neuerungen eingestellt und werden unseren Kunden weiterhin als verlässlicher Partner zur Seite stehen. Schließlich ist es unser Selbstverständnis, dass wir die Heilberufler und ihre Organisationen nach Kräften in allen Finanzfragen unterstützen.

Unsere Bank: Ein starker Arbeitgeber

Die apoBank gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Nachrichtenmagazin Focus gemeinsam mit der Internetplattform Xing durchgeführt hat. Für die Studie wurden 13.000 Beschäftigte aus 17 Branchen gebeten, Kategorien wie Entwicklungsmöglichkeiten, Gehalt, Arbeitsplatz und Arbeitszeit zu bewerten. "Wir freuen uns, dass wir in der unabhängigen Untersuchung als Top Nationaler Arbeitgeber ausgezeichnet worden sind", betont auch apoBank-Personalchef Dr. Joachim Goldbeck. "Die Auszeichnung ist für uns ein Ansporn, die apoBank Schritt für Schritt als attraktiven Arbeitgeber weiterzuentwickeln."

Unsere Präsenz: Vor Ort bei den Heilberuflern

Nah dran: apoBank Vorstandssprecher Herbert Pfennig beim Gesundheitspolitischen Jahresauftakt

Mehr als 300 Vertreter aus Gesundheitspolitik und -wirtschaft durften wir Anfang Januar 2013 zu unserem Gesundheitspolitischen Jahresauftakt in Düsseldorf begrüßen, darunter auch den damaligen
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Sicherstellung der ambulanten Versorgung. "Politik, Heilberufler und wir als führende Bank im Gesundheitswesen müssen uns gemeinsam für den Erhalt unserer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung stark machen", appellierte Pfennig. "Die Politik, indem sie die Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe, flächendeckende Versorgung und eine leistungsgerechte Vergütung der Leistungserbringer erhält. Die Heilberufler, indem sie eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherstellen, bei der die Präferenzen der Patienten im Mittelpunkt stehen. Und wir als Bank, indem wir die für eine leistungsfähige Versorgung notwendigen Investitionen in Praxis und Offizin finanzieren."

 

Auch bei den Großmessen Expopharm, IDS und Medica und anderen wichtigen Branchentreffs wie dem Hauptstadtkongress, dem Gesundheitskongress des Westens und dem Europäischen Gesundheitskongress haben wir den Austausch mit den Heilberuflern gesucht und uns für die Belange der Heilberufler eingesetzt. Insgesamt waren wir 2013 fast jeden zweiten Tag auf einer Heilberufler-Veranstaltung dabei.