apoBank: Ausblick 2016 für institutionelle Anleger

Düsseldorf, 21.01.2016

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat im Rahmen ihrer apoNeujahrskonferenz eine Einschätzung zu Themen und Trends im institutionellen Asset Management gegeben. Das schwierige Marktumfeld mit weiterhin extrem niedrigen Zinsen und erhöhten Volatilitäten in einer Vielzahl von Märkten stellt institutionelle Anleger vor sehr hohe Herausforderungen. Das gilt insbesondere für verpflichtungsorientierte Investoren, die abgegebene Leistungsversprechen aus erwirtschafteten Renditen langfristig erfüllen müssen. Dieses Anlagedilemma kann nach Einschätzung von Volker Mauß, Bereichsleiter Institutionelle Anleger bei der apoBank, durch Anlagen mit höherem Risiko gelöst werden. "Nach unserer Einschätzung können spezielle Aktienthemen einen wesentlichen Beitrag zur Lösung dieses Dilemmas beitragen, sofern der institutionelle Anleger über Risikobudget verfügt und Volatilität aushalten kann." gibt Mauß die Richtung für 2016 vor. Diese Themen gilt es in die strategische Allokation mit aktivem Risiko- und Quotenmanagement einzubetten.

Aktien in Übernahmethemen und Private Equity

Spezielle Aktienbereiche sind nach Maßgabe der apoBank Aktien von Unternehmen mit Übernahmethemen sowie Private Equity von etablierten Unternehmen außerhalb von Venture-Capital. In beiden Bereichen werden Konzepte mit versierten Kooperationspartnern angeboten, welche im Rahmen der apoNeujahrskonferenz vor 45 Entscheidern von institutionellen Anlegern vorgestellt wurden. Bei Unternehmen in speziellen Übernahmesituationen liegt der Fokus auf Small- und Mid-Caps innerhalb der deutschsprachigen Region, welche auf Basis eines fundamentalen Investmentansatzes hinsichtlich der individuellen Übernahme- und Nachfolgesituation identifiziert werden. Im Bereich Private Equity konzentriert sich die apoBank auf den Bereich Wachstumsfinanzierung und Buy-Outs mit regionalem Fokus auf Nordamerika und Europa. Beide Bereiche werden institutionellen Anlegern mit etablierten Investmentvehikeln zugänglich gemacht, wobei der Fokus bei Private Equity auf Poolfonds liegt. Die Investments in Aktien von Unternehmen in Übernahmesituationen können je nach Größe über Publikums- oder Spezialfonds erfolgen.

Ausblick 2016

Institutionelle Portfolien sind nach wie vor durch einen hohen Rentenanteil geprägt, was zu Zins- und Wiederanlagerisiken führt. Dazu kommt, dass in der Vergangenheit im Bondsbereich bereits eine deutliche Zuwendung zu mehr Risiko erfolgt ist, von Staatsanleihen guter Bonitäten, über Covered Bonds hin zu Schwellenländer- oder Unternehmensanleihen. "Wir sind der Überzeugung, dass das Ende dieser Entwicklung im Bondsbereich erreicht ist und dass Aktien als Assetklasse in 2016 eine Übergewichtung erfahren müssen, sofern die Quoten und das Risikobudget des Investors dies zulassen." fasst Volker Mauß die wesentliche These der Jahresauftaktveranstaltung zusammen. Allerdings ist auch klar, dass das regulatorische und budgetäre Korsett dafür eng ist, was ebenfalls ein stetiger Treiber für Anlagen professioneller Anleger in festverzinsliche Wertpapiere ist. Auch dafür sei die apoBank mit einem innovativen Modell zur Emittentenbewertung gut aufgestellt, stellt Mauß abschließend fest.