apoBank erzielt sehr gutes Ergebnis beim EZB-Stresstest

Düsseldorf, 26.10.2014

  • Harte Kernkapitalquote mit 14,7 % im Krisenszenario deutlich über Vorgabe von 5,5 %
  • Vorstandssprecher Herbert Pfennig: "Das Ergebnis bestätigt die wirtschaftliche Solidität unserer Bank."

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat das im Vorfeld der Übernahme der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) durchgeführte Comprehensive Assessment, bestehend aus Asset Quality Review (AQR) und Stresstest, mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen.  

Im sogenannten Baseline Szenario der EZB (erwartete wirtschaftliche Entwicklung) erreicht die apoBank eine harte Kernkapitalquote von 17,3 %. Im adversen Szenario (Krisenszenario) liegt die Quote bei komfortablen 14,7 %. Damit übertrifft die apoBank in beiden Szenarien deutlich die erforderlichen Mindestquoten von 8 bzw. 5,5 %.

Der im Marktvergleich nur geringe Rückgang in Höhe von 1,8 Prozentpunkten bei der harten Kernkapitalquote im adversen Szenario belegt die wirtschaftliche Stabilität der apoBank, die auf ihrem fokussierten Geschäftsmodell und ihrer konservativen Risikopolitik basiert.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es bestätigt uns in der harten Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben, um die apoBank auf ein solides Fundament zu stellen", sagte Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der apoBank. "Der Stresstest zeigt, dass wir die apoBank krisenfest gemacht haben." So steigerte die apoBank aus eigener Kraft ihre Kernkapitalquote von 6,2 % im Jahr 2009 auf 20,7 % zum 30. Juni 2014. In dieser Zeit führte die Bank ihre Risikoaktiva um mehr als 60 % auf 9,5 Mrd. Euro zurück, vor allem in Folge des nunmehr vollständigen Abbaus des Teilportfolios strukturierter Finanzprodukte. Darüber hinaus profitierte die Bank von steigenden Geschäftsguthaben sowie einer nachhaltigen Rücklagen- und Reservenbildung.

Der Asset Quality Review unterstreicht die gute Qualität des Kreditportfolios sowie die konservative Bewertung seitens der apoBank. So folgte die EZB den Wertansätzen der apoBank. Aufgrund ihres pauschalen, modellbasierten Ansatzes nahm die EZB lediglich eine Korrektur in Höhe von 14 Mio. Euro vor. Hieraus ergibt sich kein bilanzieller Abschreibungsbedarf.

"Nach zwölf Monaten intensiver Prüfung haben wir den Test wie erwartet souverän gemeistert. Das Ergebnis dokumentiert unsere komfortable Kapitalisierung und bestätigt das gute Risikoprofil, das die gute Bonität unserer Kunden widerspiegelt", kommentierte Dr. Thomas Siekmann, Finanzvorstand der apoBank.

Die detaillierten Ergebnisse des Comprehensive Assessments finden Sie in den standardisierten Tabellen der EZB, die unter folgendem Link veröffentlicht sind:

https://www.apobank.de/finanzberichte

Methodik des Stresstests

Ausgehend von einer harten Kernkapitalquote von 16,5 % zum 1. Januar 2014 wurden in den Szenarien (Baseline und adverses Szenario) die Auswirkungen auf die Kapitalbasis und die zu unterlegenden Risikoaktiva unter Annahme einer statischen Bilanz über 3 Jahre simuliert. Die Quoten wurden um die Ergebnisse aus der Überprüfung des Kreditportfolios (AQR) bereinigt.

Ergebnisse auf einen Blick

  1. Januar 2014 Baseline Szenario Adverses Szenario
Harte Kernkapitalquote apoBank 16,5 % 17,3 % 14,7 %
Erforderliche Mindestquote   8,0 % 5,5 %

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der EZB und der EBA:

https://www.ecb.europa.eu

http://www.eba.europa.eu