Presseinformation des Aufsichtsrats der apoBank

Düsseldorf, 23. Mai 2014

Keine Berufung im Schadensersatzprozess gegen ehemalige Bankvorstände

Um seiner Verpflichtung als Aufsichtsorgan nachzukommen und die Interessen der Eigentümer zu wahren, hatte der Aufsichtsrat der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) 2010 im Zusammenhang mit dem Kauf strukturierter Wertpapiere aus 2007 zu prüfen, inwieweit Schadensersatzansprüche gegen ehemalige Vorstände der Bank geltend gemacht werden können. Die Prüfung führte, wie seinerzeit berichtet, zu einer Klageerhebung. Das Landgericht Düsseldorf hat diese Klage nun mit seinem Urteil vom 25. April 2014 abgewiesen. Das Gericht sah keine Pflichtverletzung der ehemaligen Vorstandsmitglieder, da sie im Rahmen der ihnen zustehenden Entscheidungsspielräume gehandelt hätten. Der Aufsichtsrat der apoBank hat daraufhin nach intensiver Beratung in seiner heutigen Sitzung beschlossen, nicht in Berufung zu gehen.