Presseinformation des Aufsichtsrats der apoBank

Düsseldorf, 17.09.2010

Der Aufsichtsrat der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat beschlossen, gegen weitere Mitglieder des ehemaligen Vorstands der Bank juristische Schritte einzuleiten, um Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Kauf von strukturierten Wertpapieren aus 2007 geltend zu machen. Nach Günther Herion erstrecken sich die Maßnahmen damit jetzt auch auf die Herren Claus Harald Wilsing, Günter Preuß, Gerhard K. Girner sowie Herrn Werner Albert Schuster, der als einziger noch dem heutigen Vorstandsgremium angehört. Deshalb wurde beschlossen, Herrn Schuster als Vorstand der Bank abzuberufen und die Kündigung auszusprechen. Der Aufsichtsrat kommt damit seiner Sorgfaltspflicht nach, die Interessen der Eigentümer zu wahren.

Der Aufsichtsrat der apoBank hatte schon im vergangenen Jahr eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei pflichtgemäß beauftragt, mögliche Verfehlungen von Vorstandsmitgliedern zu prüfen. Im Juni 2010 hatte er auf Basis erster Erkenntnisse und der Wahrung einer ablaufenden Frist den Beschluss gefasst, den ehemaligen Risikovorstand Günther Herion für den Schaden in Anspruch zu nehmen.