apoBank: Von Krise keine Spur

Düsseldorf, 05.11.2007

Deutsche Apotheker- und Ärztebank widerspricht Marktgerüchten

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) bezeichnet die am 5. November im "Spiegel" beziehungsweise in der FAZ erschienenen Beiträge "DZ Bank stützt Apothekerbank-Fonds" und "WestLB gibt Fonds der Apothekerbank nicht länger Geld" als tendenziös und in der Schlussfolgerung falsch. Es gehöre, so stellt das Düsseldorfer Institut klar, zur Natur bankrefinanzierter Fondsinvest­ments, dass Refinanzierungspartner wechseln können. Die Refinanzierung aller Investments sei gesi­chert. Zu einzelnen geschäftlichen Transakti­onen werde seitens der Bank grundsätzlich keine Stel­lung­nahme abgegeben.

Der Vorstand der apoBank bestätigt dagegen ausdrücklich die bisherigen Stellungnahmen im Zusammen­hang mit der weltweiten Finanzkrise und wendet sich damit gegen weitere aktuelle Pressemeldungen. Auf­grund der guten Bonität der diesen Fonds zugrunde liegenden Assets sei mit Ausfällen nach wie vor nicht zu rechnen. Vor diesem Hintergrund stelle die Bank sicher, dass auch die berufs­ständigen Versorgungswerke, die lediglich mit einem Volumen im zweistelligen Millionen Euro Bereich in derartige Fonds investiert seien, keine Kapitalverluste erleiden.

Temporäre Wertschwankungen, so wird betont, könnten ohne weiteres aus dem operativen Ergebnis ausge­glichen werden. Trotz der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten werde aus heutiger Sicht der ge­plante Bilanzgewinn und damit auch die Dividende unberührt bleiben. Von einer Krise könne also absolut keine Rede sein.

Wiederholt hat die Bank darauf hingewiesen, dass die irische Tochtergesellschaft AC Capital Partners Ltd. ausschließlich als Asset Manager agiere und insofern auch keine eigenen Bestände in Wertpa­pieren und strukturierten Finanzierungen halte. AC Capital sei auch keine Zweckgesellschaft (Con­duit), zudem seien von der apoBank keinerlei Liquiditätszusagen gegeben worden. Im Übrigen werde für das laufende Geschäftsjahr mit einer ähnlich erfreulichen Ausschüttung wie für das Vorjahr ge­rechnet.