ARD-Mittagsmagazin: Missverständliche und falsche Informationen über die apoBank

Düsseldorf, 22.08.2007

Unter der Überschrift: "Bankenkrise: Wie sich Kreditinstitute verspekulieren", wurden in einem Bericht des ARD-Mittagsmagazins am 22. August 2007 sowohl missverständliche als auch falsche Darstellungen über die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) veröffentlicht.

So heißt es in dem Bericht, es dürfe nicht sein, dass wesentliche Risiken in den Jahresabschlüssen der Banken unberücksichtigt blieben. Hierzu stellt die apoBank mit Nachdruck fest, dass von ihrer Seite aus bilanzielle und außerbilanzielle Risiken weder unberücksichtigt noch unbenannt sind.

Nicht nur missverständlich, sondern falsch ist der apoBank zufolge die Aussage, das Institut habe angedeutet, dass 75 Millionen Euro tatsächlich kurzfristig gefährdet seien. In der Verlautbarung der apoBank vom 3. August 2007 heiße es eindeutig: "Im Subprime-Markt sind wir als Teil eines Fonds investiert, in den wir insgesamt 75 Millionen Euro angelegt haben. Das Investment beschränkt sich auf AAA-geratete Tranchen, die nicht ausfallgefährdet sind und über Restlaufzeiten von rund sechs Monaten verfügen." Im Übrigen bestünden für diesen Fonds keine Nachschusspflichten.

Falsch, so die apoBank, sei auch die Aussage, die von einem Engagement in Höhe von zwei Milliarden Euro in massiv schwächelnden ABS-Papieren berichtet. Die als aktuelle Ergänzung zum Halbjahresfinanzbericht der Bank im Internet veröffentlichte und dieser Pressemit­teilung als Anlage beigefügte Darstellung der Investitionen in Finanzstrukturen mache hinreichend deutlich, dass Anlagen ausschließlich in guten und sehr guten Ratingklassen vorgenommen seien.

Die in dem Bericht des Mittagsmagazins erwähnte Tochtergesellschaft AC Capital Partners Ltd. Dublin (Beteiligung 51 %), sei, worauf die apoBank ergänzend hinweist, ausschließlich als Asset Manager engagiert. AC Capital Partners halte keine eigenen Bestände in Wertpapieren und struktu­rierten Finanzierungen. Dementsprechend bestehe weder für AC Capital noch für die apoBank die Notwendigkeit, Liquiditätslinien zur Verfügung zu stellen.

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank betont ausdrücklich, dass an der im Halbjahresfinanzbericht dargestellten Situation der Bank und der Aussicht auf das Erreichen der ambitionierten Ziele ebenso wenig Abstriche zu machen seien wie an der Feststellung, dass das Institut aufgrund seiner traditio­nell konservativen Risikopolitik grundsätzlich in Wertpapiere von hoher Qualität und guter Bonität investiere. Durch die aktuellen Marktturbulenzen hätten sich zwar auch für die von der apoBank gehaltenen Papiere Marktpreisänderungen ergeben, die aber aus heutiger Sicht im Wesentlichen als vorübergehend einzustufen seien und gegebenenfalls ohne Weiteres ausgeglichen werden könnten. Ausfälle seien weder vorgekommen noch würden solche erwartet.