Existenzgründung mit Airbag

Düsseldorf, 21.02.2007

apoBank präsentiert als erstes Kreditinstitut eine Finanzierung mit Sicherheitspuffer

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) beschreitet innovative Wege bei der Finanzierung von Existenzgründungen im Heilberufssektor. Da auf dem Weg in die Selbstständigkeit die Anfangsphase erfahrungsgemäß am schwierigsten ist, sichert die apoBank mit ihrem neuen Finanzierungsprodukt "apoExistenzgründung mit Airbag" einen Teil des Risikos der Existenzgründer in der Startphase ab. Über den so genannten "Airbag" verzichtet die apoBank im Falle der Insolvenz in den ersten drei Jahren nach Niederlassung auf die Darlehensforderung. Bedingung hierfür ist, dass der Kunde ohne Zustimmung der apoBank in diesem Zeitraum keine weiteren Kredite bei anderen Banken aufnimmt sowie Standort und Form der Praxis nicht wesentlich verändert.

"Wir können ein solches Produkt anbieten, da wir wie kein anderes Kreditinstitut den Markt der Heilberufsangehörigen kennen", erläutert Dr. Franz Georg Brune, Mitglied des Vorstands der apoBank, die ungewöhnliche Strategie der Bank. Damit dieses Wissen zum Tragen komme, sei ein intensiver Austausch zwischen apoBank und Kunde Voraussetzung für die Bereitstellung einer "apoExistenzgründung mit Airbag". Hierzu gehöre in der Startphase die Erstellung einer individuellen Standortinformation sowie in den ersten drei Jahren nach Niederlassung ein jährlicher Check der Finanz-, Liquiditäts- und Investitionsplanung durch den jeweiligen persönlichen Kundenberater der apoBank.

Maximal 500.000 Euro können im Rahmen von "apoExistenzgründung mit Airbag" aufgenommen werden, bei einer Laufzeit von alternativ 10 oder 15 Jahren.

Hintergrund für dieses in Deutschland einzigartige Produkt sind laut Dr. Brune die derzeitigen Tendenzen im Gesundheitswesen: "Die Freiberuflichkeit von Ärzten, Zahnärzten und Apothekern wird von der Politik immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Wir wollen dieser Entwicklung entgegentreten, da wir unternehmerische Tätigkeit im Heilberufssektor für wichtig und förderungswürdig halten."