Standard & Poor's hebt Ratings der apoBank

auf AA- / A-1+ bei stabilem Ausblick

06.12.2011

Im Zuge der erstmaligen Anwendung einer neuen Ratingmethodik für Banken hat die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Ratings der apoBank auf AA- (vorher: A+) und A-1+ (vorher: A-1) angehoben. Der Ausblick für die Ratings ist unverändert stabil.

Als sogenanntes "Kernmitglied" der genossenschaftlichen FinanzGruppe geht die Anpassung der apoBank-Ratings mit der Anhebung der Ratings für die gesamte FinanzGruppe einher. Diese wird ebenfalls mit AA- und A-1+ bei stabilem Ausblick eingestuft.

Das Rating für die im Jahr 2003 begebene stille Beteiligung der Bank wurde um vier Stufen auf A (vorher: BBB-) angehoben. Dieser Heraufstufung liegt unter anderem eine verbesserte Einschätzung der eigenständigen Kreditwürdigkeit der apoBank zugrunde.

Die eigenständige Kreditwürdigkeit basiert zum einen auf dem neu eingeführten Ankerrating, das für überwiegend in Deutschland tätige Banken grundsätzlich bei a- liegt. Zum anderen ratet S&P ausgehend von dem Ankerrating die eigenständige Kreditwürdigkeit anhand von vier neu eingeführten bankspezifischen Faktoren. So bewertet S&P die apoBank mit einer "moderaten" Einstufung im Hinblick auf Kapital und Erträge sowie einer jeweils "adäquaten" Einstufung der Geschäftsposition und der Risikoposition. Auch die Liquidität wird als "adäquat" eingestuft - dies bei einer "durchschnittlichen" Refinanzierung.

S&P hatte die neue Ratingmethodik Anfang November veröffentlicht und wendet diese nun sukzessiv auf die durch S&P gerateten Banken an. Ziel der Methodikänderung war es, die Transparenz sowie die Vergleichbarkeit von Bankenratings mit Ratings in anderen Sektoren zu erhöhen. In diesem Zusammenhang hatte S&P das sogenannte Ankerrating und die vier bankspezifischen Faktoren "Geschäftsposition", "Kapital und Erträge", "Risikoposition" und "Refinanzierung und Liquidität" eingeführt.

Einen Überblick über die apoRatings finden Sie hier.