apoBank-Kolumne

Tipps zur Geldanlage.

In unserer Kolumne stellt unsere Anlage-Expertin, Inga Krzeczkowska, jeden Monat ein neues Anlagethema vor - einfach und verständlich.   

So wird das Depot wetterfest

apoBank-Expertin Inga Krzeczkowska, Abteilungsleiterin Analytics & Engineering, gibt hier regelmäßig Tipps zur Geldanlage.

Im Herbst ziehen häufig Stürme übers Land und richten große Schäden an. Stürmische Entwicklungen auf den Weltmärkten können auch Anlegern die Laune verhageln. Sie sollten daher dafür sorgen, dass ihre Depots stets wetterfest sind. Während Hausbesitzer beispielsweise von Zeit zu Zeit schauen, ob Dach und Keller noch wasserdicht sind, müssen Anleger regelmäßig prüfen, ob ihre Geldanlage nach wie vor gut aufgestellt ist.

Politische und wirtschaftliche Wetterlagen beachten

So ändern sich etwa mit der politischen und wirtschaftlichen Wetterlage auch die Risiken fürs Vermögen: Bis zur Staatsschuldenkrise zählten zum Beispiel Staatsanleihen zu den sichersten Investments. Das hat sich grundlegend geändert. Viele dieser Anleihen sind heute zudem sehr niedrig verzinst. Dieses Zins-Tiefdruckgebiet hält wohl noch länger an.

Nicht nur auf ein Szenario setzen

Da man im Herbst nie so genau weiß, wie das Wetter wird, sollte man immer für alle Fälle gewappnet sein – mit Schirm und Mantel genauso wie mit leichter Kleidung. In der Geldanlage nennt man dieses umsichtige Handeln diversifizieren. Nie auf nur ein Szenario setzen, sondern verschiedene Anlageobjekte ins Depot nehmen. Entwickelt sich eine Anlageklasse nicht so gut, läuft eine andere oft besser, und unterm Strich steigt der Wert das Depot weiter an.

Ziel: Stabile Lage der Gelder

Breit streuen kann man die Geldanlage mit einem Investmentfonds oder einer Vermögensverwaltung. Fondsmanager und Vermögensverwalter haben stets den gesamten Markt im Blick und suchen regional sowie nach Branchen die aussichtsreichen Anlagen aus. Wie ein guter Kapitän meiden sie unruhige Fahrwasser, weichen Turbulenzen und Gewitterzonen aus und sorgen für eine stabile Lage der anvertrauten Gelder. Von dieser Expertise können Anleger profitieren – natürlich nicht nur im Herbst.