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Konjunktur und Finanzmärkte

13.09.19: EZB - Zinssenkung zu Draghi's Abschied

Nach der Entscheidung der EZB, ihre Geldpolitik trotz Nullzinsen wieder zu forcieren, rückt eine Zinswende im Euroraum in weite Ferne. Warum die Möglichkeiten der EZB jedoch nahezu alternativlos sind, dazu mehr Informationen im aktuellen Research direkt Video.

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20.08.2019 ‒ US-Staatsanleihen sorgen für Aufregung an den internationalen Finanzmärkten

Seit mehr als zehn Jahren kennt die US-Konjunktur nur eine Richtung – und zwar nach oben. Der aktuelle Aufschwung, der nach der globalen Finanzkrise einsetzte, hat mittlerweile historische Ausmaße erlangt. Seit erstmaliger Erhebung von US-Konjunkturdaten in den 1850ern währte kein anderer Konjunkturaufschwung derart lange. Angesichts seiner überdurchschnittlichen Länge und der weitverbreiteten Vorstellung, dass auf jeden Aufschwung wieder ein Abschwung folgt, zeigen sich zahlreiche Marktbeobachter äußerst empfänglich für jegliche Art von US-Rezessionssignalen. Bestes Beispiel hierfür war die kurzzeitige Inversion der US-Renditestrukturkurve Mitte August. Als die vielbeachtete Differenz der Renditen zehn- und zweijähriger Staatsanleihen ins Negative rutschte, herrschte große Aufregung an den internationalen Finanzmärkten. Die Aktienkurse gerieten weltweit unter Druck und die häufig beobachtbare Flucht in sichere Häfen setzte wieder Mal ein. Die heftigen Kursreaktionen lassen sich damit erklären, dass die US-Renditestrukturkurve von vielen Beobachtern als wichtiger, weil in der Vergangenheit treffsicherer, Indikator für bevorstehende Rezessionen interpretiert wird. Die kurzzeitige Inversion der Treasury-Kurve lieferte nach ihrem Verständnis ein empirisch belastbares Signal für einen konjunkturellen Abschwung in den kommenden zwölf Monaten.

Doch schon in den Tagen danach legte sich die Aufregung wieder. Die Aktienkurse erholten sich weltweit wieder und die Renditen auf Staatsanleihen kletterten ebenfalls. An den Märkten setzte sich nämlich die Erkenntnis durch, dass die makroökonomischen Daten in den USA nach wie vor zu überzeugen wissen und die aufgekommene Rezessionsangst wohl noch unberechtigt war. Zudem ließen Vertreter der US-Notenbank in jüngster Vergangenheit ein ums andere Mal erkennen, dass die Fed alle geldpolitischen Hebel in Bewegung setzen wird, um die konjunkturelle Expansion zu unterstützen. Auch das stiftete Vertrauen in US-Konjunktur und Wall Street. Für die amerikanische Wirtschaft stehen die Zeichen somit eher auf Fortsetzung eines moderaten Wachstumskurses als auf Rezession.

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