Beruf Tierarzt: So sehen Karrierewege der Tierärzte* aus

Beruf Tierarzt: So geht es nach dem Studium weiter

Nach dem Studium und mit Erhalt der staatlichen Zulassung (Approbation) beginnt für die Absolventen die Tätigkeit als Tierarzt. Sie sind zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 25 bis 29 Jahre alt und beginnen entweder in einer Tierarztpraxis oder in einer Uniklinik.
Zum Arbeitsalltag von angestellten Tierärzten gehören Diagnosen, Therapien, Arzneimitteltherapien, Verschreibungen und Abgaben von Medikamenten sowie die Beratung der Tierbesitzer. Je nach Praxisorganisation müssen die Mediziner Notdienste übernehmen.

Vorteile für angestellte Tierärzte

Das Angestelltenverhältnis von Tierärzten wird in der Regel unbefristet geschlossen. Sie haben die Möglichkeit der Elternzeit, erhalten Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und können ihren Wohnsitz frei wählen. Die Work-Life-Balance ist von der Praxisart abhängig - in der Regel ist sie aber gut. Je nach Region haben Tierärzte gute Chancen, eine Stelle zu finden.

Spezialisierungen von Tierärzten

Angestellte Tierärzte können neben der Ausbildung zum Fachtierarzt eine Zusatzbezeichnung in den Spezialgebieten Akupunktur, Zahnheilkunde oder Tierverhaltenstherapie innerhalb von zwei Jahren erlangen. Der Abschluss dieser Weiterbildungen qualifiziert Tierärzte für komplexere Fälle.

Die Weiterbildungen sind jedoch nicht zentral, sondern auf Landesebene geregelt. Daher sollten sich Tierärzte intensiv mit den einzelnen Landeskammergesetzen beschäftigen.

Gehalt und Arbeitszeit: Was verdient ein Tierarzt?

Die Gehälter von angestellten Tierärzten variieren zum Teil sehr stark. Trotzdem möchten wir Ihnen einen Überblick geben, mit welchem Verdienst und mit welcher Arbeitszeit man in etwa rechnen kann.


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*Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir im weiteren Verlauf nur die männliche Form. Frauen und Diverse sind natürlich ebenso gemeint.