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Historie

Die Geschichte der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.

Vor über 100 Jahren gründeten in Danzig Apotheker die apoBank als Selbsthilfeeinrichtung zur Vergabe günstiger Kredite. Inzwischen ist die Bank zum wohl bedeutendsten Finanzdienstleister der Heilberufe geworden.

Die Geschichte der apoBank im Überblick:

  • 1902 Gründung des "Kredit-Verein Deutscher Apotheker e.G.m.b.H." (KREDA) durch 18 Apotheker in Danzig. Hauptzweck der Vereinigung: Vergabe günstiger Kredite an die Mitglieder.
  • 1904 Eröffnung einer ersten Zweigniederlassung in Berlin.
  • 1907 Die Genossenschaft zählt 1.000 Mitglieder. Alle Geschäftsbereiche sind nahezu ausgebaut. 19 Vertrauensmänner vertreten die Bank in ganz Deutschland.
  • 1920 Verlegung des Geschäftssitzes nach Berlin.
  • 1938 Umbenennung in "Deutsche Apothekerbank e.G.m.b.H." als Voraussetzung zu der ein Jahr später erfolgten Fusion mit dem "Spar- und Kreditverein Deutscher Apotheker m.b.H." (SPARDA).
  • 1945 Schließung der Bank aufgrund Alliierten Rechts. Bilanzsumme: rund 30 Mio. RM; Mitgliederstand: 2.800.
  • 1948 Neuanfang durch Gründung der "Westdeutsche Apothekerbank e.G.m.b.H." in Düsseldorf, die Zulassung erfolgt 1949. Erweiterung des Kundenkreises auf alle Heilberufsangehörigen, ab 1950 durch den Zusatz "Bank für das Gesundheitswesen" zum Ausdruck gebracht.
  • 1952 Der Mitgliederstand überschreitet 1.000; Zahl der Mitarbeiter: 23; Bilanzsumme: 4,8 Mio. DM.
  • 1955 Übernahme des "ruhenden" Berliner Instituts durch einen Verschmelzungsvertrag. Damit direkte Rechtsnachfolge der 1902 gegründeten Bank. Umbenennung in "Deutsche Apothekerbank e.G.m.b.H.". Errichtung erster Filialen in Berlin und Stuttgart.
  • 1957 Die bereits 1950 beantragte Firmierung als "Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G.m.b.H." wird genehmigt und durchgeführt.
  • 1958 Einführung der spesenfreien Kontoführung für Guthabenkonten.
  • 1961 Aufgrund der guten Entwicklung der Mitgliederzahl (5.477) Konstituierung der Vertreterversammlung.
  • 1965 Die 10. Filiale wird eröffnet. Aufnahme des Immobiliengeschäfts als eine der ersten Banken in Deutschland.
  • 1972 Mitgliederstand: 22.809; Filialen: 16; Zahl der Mitarbeiter: 581; Bilanzsumme erstmals über 1 Mrd. DM.
  • 1979 Emission eigener Inhaberschuldverschreibungen als erste genossenschaftliche Primärbank.
  • 1982 Bilanzsumme überschreitet 5 Mrd. DM; Mitgliederstand: 54.501; Filialen: 40; Zahl der Mitarbeiter: 1.135.
  • 1985 Als erste genossenschaftliche Primärbank Emission von Genussscheinen.
  • 1990 Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf die neuen Bundesländer, dort Errichtung von 10 Filialen.
  • 2002 Im Jubiläumsjahr erfolgreiche Entwicklung trotz Struktur- und Ertragskrise im Bankensektor.
  • 2004 Bezug der neuen Hauptverwaltung in der Richard-Oskar-Mattern-Straße 6 in Düsseldorf.
  • 2006 Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge 292 Mio. Euro; bestes Geschäftsergebnis in der Geschichte der Bank. Mitgliederzahl erreicht 100.982.
  • 2009 Anhaltende Finanzmarktkrise belastet Ergebnis; positive Erträge im Kerngeschäft; Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge 318 Mio. Euro.
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