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Erläuterungen zum A&W-Index apoHealth

Allgemeine Informationen

Der A&W-Index apoHealth wurde von der Deutschen Apotheker und Ärztebank im Auftrag der Zeitschrift Arzt & Wirtschaft entwickelt. Mit dem Index soll die Börsenbewertung des europäischen Gesundheitsmarktes abgebildet werden. Bei dem Index handelt es sich um einen reinen Kursindex, d.h. von einer Reinvestition der Dividendenerträge wird abgesehen.

Das fiktive Indexportfolio enthält einen repräsentativen Querschnitt des europäischen Gesundheitsmarktes.

Die meisten bislang veröffentlichten Indizes beschränken sich auf die Pharmabranche. Auch der A&W-Index setzt seinen Schwerpunkt in diesem Segment, denn es handelt sich wie bei den meisten gängigen Indizes (Ausnahmen: Dow Jones, Nikkei) um eine kapitalisierungsgewichtete Konstruktion. Die Kurse der jeweiligen Aktie gehen also ihrer Marktkapitalisierung (Kurs * Zahl der ausstehenden Aktien) entsprechend in die Indexformel ein. Die Kappung bei einem Indexgewicht von mehr als 10% je Titel verhindert allerdings, dass die übrigen Segmente verdrängt werden. Die Wertentwicklung des fiktiven Indexportfolios bildet so die Anlagerealität einer großen Anzahl von Investoren ab. Gleichzeitig berücksichtigt der A&W-Index jedoch auch andere interessante Segmente im Gesundheitsbereich wie z. B. Medizintechnik oder Diagnostik.

Prozentuale Gewichtung der Segmente im Index

Prozentuale Gewichtung der Segmente im Index

Stand: 31. März 2011

Die nach Segmenten gruppierte Titelliste des A&W-Index apoHealth.

Regionale Gewichtung des Indexportfolios

Regionale Gewichtung des Indexportfolios

Stand: 31. März 2011

Jährliche Überprüfung der Zusammensetzung

Die jährliche Überprüfung der Indexzusammensetzung (planmäßig Ende Juli) erfolgt auf der Grundlage einer Datenbank, die sämtliche börsennotierte, westeuropäische Unternehmen (Island ausgeklammert), die im Bereich Pharma/Gesundheit tätig sind, umfasst. "KO-Kriterum" für die Aufnahme in der Auswahlliste ist ein Umsatzvolumen von weniger als 100 Mio. Euro. Anschließend werden die Titel in der Auswahlliste gemäß ihrer Marktkapitalisierung sortiert (Marktkapitalisierung mindestens 50 Mio. Euro). Die ersten 50 Unternehmen dieses Kapitalisierungs-Rankings bilden das neue Indexportfolio.

Um die Gewichtung zu ermitteln, wird der Anteil des Unternehmens an der gesamten Kapitalisierung des Indexportfolios ermittelt. Das Indexkonzept sieht eine Kappung bei einem Indexgewicht von 10% vor, um die Dominanz einzelner Titel zu verhindern und ein regional wie sektoral ausgewogenes Indexportfolio zu erhalten.

Bei der Kappung ist zu berücksichtigen, dass sich die Marktkapitalisierung des Indexportefeuilles durch diese Maßnahme verringert. Daher müssen die Gewichte auf Basis der neuen Gesamtkapitalisierung ermittelt werden, um festzustellen, ob nach Kappung weitere Titel die 10%-Marke überschreiten. Es erfolgt eine iterative Ermittlung der Aktienzahl nach Kappung bis die maximalen Indexgewichte der 10% Marke hinreichend nah gekommen sind.

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