Lexikon der Zertifikate
Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der am Markt vorhandenen Zertifikate stetig zu - das Interesse der Anleger steigt angesichts der vielen Möglichkeiten, die diese Anlageform bietet, unaufhaltsam.
Dabei gibt es Zertifikate in den unterschiedlichsten Risikoausprägungen, angefangen von Deep Discount-Zertifikaten, die eine Alternative zum Festgeld darstellen können, bis hin zu Outperformance-Zertifikaten, die eine Aktienentwicklung mit Hebel nachbilden.
Um Ihnen die Anlageform "Zertifikate" einmal ein wenig näher zu bringen, stellen wir Ihnen sukzessive die verschiedenen Zertifikatstypen sowie deren Chancen und Risiken vor - damit Sie entscheiden können, welches Produkt zu Ihnen passt.
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Discount-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und eröffnen dem Anleger die Möglichkeit, an einer leicht steigenden bzw. gleich bleibenden Entwicklung des dem Zertifikat zu Grunde liegenden Basiswertes zu partizipieren.
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Lock-In-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und bieten dem Anleger die Möglichkeit, ...
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Das Outperformance-Zertifikat profitiert bei steigendem Kurs des Basiswertes (z.B. Aktie oder Index) überproportional, d. h. die Chancen erhöhen sich, während bei fallenden Kursen das Risiko identisch mit einer Direktanlage in Aktien ist.
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Korridor-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und bieten dem Anleger die Möglichkeit, ...
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Das Bonus-Zertifikat bietet eine Mindestrendite, wenn der Basiswert (Einzelaktie oder Aktienindex) des Zertifikates die festgelegte Kursbarriere während der Laufzeit niemals erreicht bzw. unterschreitet. Sollte dies der Fall sein, entfällt der Bonus und das Zertifikat wird zu einem "normalen" Partizipationszertifikat, d.h. die Entwicklung entspricht zum Laufzeitende exakt der Entwicklung des Basiswertes.
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Diese Sonderform der Bonus-Zertifikate weist zunächst einmal die gleichen Vorteile auf wie die "normalen" Bonus-Zertifikate. Sie bieten eine Mindestrendite, wenn der Basiswert (Einzelaktie oder Aktienindex) die festgelegte Kursbarriere während der Laufzeit des Zertifikates niemals erreicht.
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Autocallable-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und eine von vornherein festgelegte Performance, die in der Regel mit jedem Laufzeitjahr ansteigt. Das Besondere an dieser Zertifikatsstruktur ist die Möglichkeit der verkürzten Laufzeit.
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Diese so genannte "marktneutrale" Strategie bietet dem Anleger die Möglichkeit, in jeder denkbaren Marktsituation einen positiven Ertrag zu generieren. Zu diesem Zwecke werden üblicherweise verschiedene Basiswerte miteinander verglichen. Das Alpha-Zertifikat setzt auf die unterschiedliche Wertentwicklung der beiden Basiswerte. Somit ist die Auswahl der zu vergleichenden Basiswerte für den Erfolg der Strategie von entscheidender Bedeutung.
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Schmetterling-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und bieten dem Anleger die Möglichkeit, sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen des Basiswertes
(Aktienindex oder Einzelaktie) zu partizipieren.
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Rainbow-Zertifikate beziehen sich zumeist auf drei verschiedene Basiswerte. Dabei kann es sich beispielsweise um drei Aktienindizes, drei Indizes aus unterschiedlichen Anlageklassen (z.B. Aktienindex, Rentenindex, Immobilienindex) oder aber auch um drei Investmentfonds handeln.
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Deep-Discount-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit und bieten dem Anleger die Möglichkeit, ...
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Von allen Produktfamilien, die wir Ihnen im Laufe der letzten eineinhalb Jahre vorgestellt haben, stellt die Familie der Garantie-Zertifikate die uneinheitlichste Gruppe dar. Denn neben dem gemeinsamen Garantie-Aspekt definieren sich die Chancen der einzelnen Zertifikate über individuell konstruierte Funktionsmechanismen.
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